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Schlagwort: Kindheit (Seite 1 von 2)

J. D. Barker –
The fourth Monkey

Das Ermittlerteam Nash und Porter werden zu einem Einsatz gerufen. Doch anders als erwartet gibt es kein Opfer im eigentlichen Sinn, denn ein Päckchen weckt die Aufmerksamkeit der beiden Ermittler und ihr Verdacht bewahrheitet sich. Der 4MK (the fourth monkey killer) hat wieder zugeschlagen, aber dieses Mal hat er es nicht mehr bis zum Briefkasten geschafft.

Nash und Porter feiern ihren Triumph über den überfahrenen Killer zu früh. Das Päckchen beinhaltet das Ohr einer Schülerin, heimliche Tochter eines Baumagnaten, und die gilt es jetzt zu finden.

Dank weiterer Kollegen und der Hilfe des CSI Ermittlers Watson kommen die Ermittlungen zügig voran. Als Porter das Tagebuch des Killers in den Händen hält und zu lesen beginnt, zweifelt er erstmals an ihrem Ermittlungserfolg, denn Emory, das Entführungsopfer scheint immer noch spurlos verschwunden.

Eine gravierende Wendung bringt das Ermittlerteam in Lebensgefahr und Porter muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Ein sehr gelungener Thriller, blutig, düster und mit so einigen Wendungen und Überraschungseffekten, der dem Leser einen Einblick in die wirklich kranke Seele des Killers gibt und atemlos mit Porter und Nash mitfiebert.

Die geführten Dialoge zwischen den beiden Hauptermittlern Porter und Nash sowie der Dodge Charger setzen dem ganzen Thriller dann noch das Krönchen auf.

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Lucy Christopher –
Isla Schwanenmädchen

Islas Vater liegt mit einem sterbenden Herzen im Krankenhaus. Seine Tage sind gezählt, es steht sehr schlecht um ihn.

Täglich besucht Isla gemeinsam mit ihrer Mutter ihren schwerkranken geliebten Vater. Dort lernt Isla den krebskranken Harry kennen.

Er bittet Isla um einen seltsamen Gefallen. Draußen, am Krankenhaussee, soll sie den neuen Schwan beobachten. Um ihrem schlimmen und traurigen Alltag bei den Besuchen zu entfliehen, tut sie Harry den Gefallen.

Doch bei dem Schwan angekommen, muss Isla feststellen, das hier irgendetwas nicht stimmt. Der Schwan, anstatt zu flüchten, kommt auf Isla zu. Vor Schreck rennt Isla weg und der Schwan folgt ihr.

Harry, der die komische Szene von seinem Krankenhausfenster beobachtet begreift, das der Schwan wohl nicht fliegen kann….

Dieser bezaubernde Roman über Krankheit, Hoffnung und Liebe zeigt dem Leser auf feinfühlige Art, wie schwer es ist, wenn man durch ein Leiden in seinem Körper gefesselt ist und wie wichtig Hoffnung, Liebe und Unterstützung sind.

Mutig, melancholisch und mit einem kleinen Funken Hoffnung!

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Stefan Ulrich –
Die Morde von Morcone

Robert Lichtenwald, ein ruhiger Wirtschaftsanwalt aus München, versucht in seinem Rustico in der Maremma sich von der Trennung seiner Ehefrau zu erholen und wieder zu sich selbst zu finden.

Als er sich von dem Conte, dem Besitzer dieses Landstrichs zu einer alten verwitterten Kirche führen lässt, stolpern die beiden über eine übel zugerichtete Leiche.

Während ganz Morcone an eine satanistische Tat glaubt, scheint das Robert allerdings zu einfach. Auf der Suche nach einer Italienischlehrerin trifft er dabei auf flippige italienische Journalistin Giada, die ihm nicht nur sprachlich den Kopf gehörig verdreht. Als die Giada dann prompt über die nächste Leiche stolpert und die Polizei völlig im Dunkeln tappt, beginnen die Beiden auf eigene Faust zu ermitteln und geraten ins Visier des Killers. Der Killer hat einen perfiden Plan, es gilt, die Totsünden zu läutern und die Liste ist lang…

Ein sehr spannender Toskana-Krimi, ausgezeichnet gelesen von Philipp Schepmann, bei dem man sich zwar als Hörer mitten im Geschehen befindet, sich dennoch, was die Entlarvung des Killers betrifft, bis zum finalen Schluss mehrfach neu sortieren muss.

Ein wahres Hörvergnügen!

Ich hoffe natürlich inständig, dass Robert und Giada erneut aufeinandertreffen!

Markus Niebios –
Wer zuletzt stirbt,
lebt am längsten

Teil zwei des gewaltigen Ermittlungsduos!

Okay, wir hätten eine mystische Detektei, einen Leichenwagen als Dienstwagen, zwei seltsam wirkende Schnüffler, einen Hausdrachen mit Lieblingespudel und einen neuen Fall.

Die Spur führt die beiden Privatermittler ins Roma-Millieu. Unterstützt durch einen Voodoo-Meister, einen finnischen Zapfkünstler und Alfs mit seinen Mini-Leben welten gelingt es den Beiden dennoch nicht, dem mysteriösen Problem auf die Spur zu kommen.

Erst als Romanov entführt, eine tote Roma-Hexe in dessen Badewanne gekocht wird und Borg allein vor einem riesigen Scherbenhaufen samt eifriger Domina steht, scheint der Fall glasklar, wäre da nicht noch die kleine private Ermittlung in eine tieftraurige Kindheit.

Niebios gelingt es mal wieder, mit gewohnt außergewöhnlicher Sprachkomposition, fiesen Sprüchen und wirklich einmaligen Charakteren, das man niemals an Borg und Romanov zweifelt und selbst an die Rückkehr der entflogenen Fledermaus glaubt.

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Marianne Fredriksson –
Hannas Töchter

Über zwei Jahrhunderte begleiten wir Hannas Familie. Der Weg führt über Anna, Hanna zu Johanna. Alles beginnt mit einer Vergewaltigung und dem dann unehelichen Sohn Ragnar. Vom Land geht es in die Stadt und dann in die Großstadt und endet in einem Altenheim. Doch Anna gemüht sich und begibt sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und das ihrer Mutter und Großmutter.

Ein beeindruckender Roman über ein junges Mädchen, dass schon sehr früh lernen musste, das es sich in der damaligen Zeit als Frau nicht leicht leben lies und einzig durch ihren eisigen Willen es geschafft hat, eine großartige Mutter und eine wahre Familienhüterin zu sein.

 

 

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