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Schlagwort: Krebs

Lucy Christopher –
Isla Schwanenmädchen

Islas Vater liegt mit einem sterbenden Herzen im Krankenhaus. Seine Tage sind gezählt, es steht sehr schlecht um ihn.

Täglich besucht Isla gemeinsam mit ihrer Mutter ihren schwerkranken geliebten Vater. Dort lernt Isla den krebskranken Harry kennen.

Er bittet Isla um einen seltsamen Gefallen. Draußen, am Krankenhaussee, soll sie den neuen Schwan beobachten. Um ihrem schlimmen und traurigen Alltag bei den Besuchen zu entfliehen, tut sie Harry den Gefallen.

Doch bei dem Schwan angekommen, muss Isla feststellen, das hier irgendetwas nicht stimmt. Der Schwan, anstatt zu flüchten, kommt auf Isla zu. Vor Schreck rennt Isla weg und der Schwan folgt ihr.

Harry, der die komische Szene von seinem Krankenhausfenster beobachtet begreift, das der Schwan wohl nicht fliegen kann….

Dieser bezaubernde Roman über Krankheit, Hoffnung und Liebe zeigt dem Leser auf feinfühlige Art, wie schwer es ist, wenn man durch ein Leiden in seinem Körper gefesselt ist und wie wichtig Hoffnung, Liebe und Unterstützung sind.

Mutig, melancholisch und mit einem kleinen Funken Hoffnung!

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Peter Beck –
Korrosion

Tom Winter soll im Auftrag seiner Bank den Verbleib einer alten und treuen Kundin ermitteln. Fündig wird er in deren Wohnung samt Leiche. Als Sicherheit hatte die alte Dame bei der Bank auch ihr Testament hinterlegt und den Depotchef als Testamentsvollstrecker ernannt. Doch das Testament hat eine erschwerende Bedingung, das Kind, welches den Vater ermordete, ist von der Erbschaft ausgeschlossen.

Für Tom allerdings ist dieser Auftrag alles andere als einfach. Verschwundene Erben, Schneelawinen, rachsüchtige Drogenbosse und spitzfindige Kollegen erschweren die Ermittlungen des so sympathischen Ermittlers, der ein ums andere Mal seine Kontakte anzapfen muss und sich kräftig verbeult aus verworrenen Situationen herausrettet.

Ich freue mich auf schon auf den nächsten Fall und natürlich auch auf Sheriff und Leonie!

 

Mirko Zilahy –
Schattenkiller

Ein Killer geht im winterlichen Rom umher und ermordet scheinbar unabhängig voneinander und sehr grausam seine Opfer.

Kommissario Manchini, durch den frühen Tod seiner geliebten Ehefrau, soll aktiv in den Dienst zurück versetzt diesen scheinbar unlösbaren Fall aufklären. Er, von Selbstzweifeln geplagt, stellt sein Team zusammen und eckt mehr als einmal mit seiner Art und Weise, in diesem Fall zu ermitteln mit der oberen Führungsriege an.

Der Killer selbst, ein „Schatten“ in der dunklen Nacht Roms, macht es diesem Team nicht leicht, die Spur aufzunehmen und es bedarf schon einiges an Zufall und einem alten dementen Journalisten um wenigstens den Ansatz einer Verbindung der Opfer herzustellen.

Rom, so dunkel und so scheinbar unromantisch im nasskalten italienischen Winter bildet die ideale Kulisse für diese Mordserie, die so detailgenau geschildert wird, das es einen beim Lesen mehr als einmal gruselt.

Nicole Joens –
Glycinienmord

Ein Roman über den Tod, die schwere Vergangenheit und eine offene Zukunft. img_20161121_172938Nicht unbedingt ein Krimi erwartet einen die Geschichte um Jens, seine Frauen und den Tod seiner besten Freundin.

Gisela Martin scheint in der letzten Phase ihrer Krebskrankheit Selbstmord begangen zu haben, aber Jens wird von New York nach Bayern abberufen um dort ungeklärte Mordfälle aufzuklären.

Seine ehemalige beste Freundin hat nach ihrem Tod eine To Do Liste hinterlassen und dank dieser taucht eine Leiche nach der anderen auf….

Dan Marshall – Meine scheisskranke Familie

IMG_20160313_082636Wenn beide Elternteile schwer erkranken und mit dem Tod ringen, kann das eine Familie schon ganz schon hart angehen. Dan Mashall erzählt seine Geschichte über einen liebevollen Dad, der an ALS erkrankt und seine schon lange krebskranke Mutter.

Als das ALS soweit fortgeschritten ist, dass Dans Vater nicht mehr alleine klarkommt, zieht Dan wieder zuhause ein und hilft mit den übrigen Geschwistern mehr oder weniger den Alltag seines Dads und das seiner Mum zu erleichtern.

Doch ALS ist eine schlimme Krankheit und endet immer mit dem Tod und sie zieht innerhalb eines Jahres so schnell voran, das Dan selbst kein eigenes Leben mehr hat.

Nach einer fiesen Trennung, mehreren Familienkrisen und unglaublicher Aufopferung für den sterbenden Vater fällt es Dan immer schwerer, er selbst zu sein, bis die letzten Tage seines Vaters auf eigenen Wunsch gezählt sind.

Ein beeindruckender Roman über das Erwachsenwerden, dem Überleben, dem Sterben und was das Leben aus einem Menschen machen kann.

Hart, direkt und schonungslos sowie bezaubernd ehrlich!

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