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Schlagwort: Krebs (Seite 1 von 3)

Helen Brown –
Kater mit Karma

Helen Brown - Kater mit Karma

Helen Brown – Kater mit Karma

Mit Begeisterung lesen? Das kann man mit Helen Browns Büchern! Auch wenn man nicht gerade ein Katzenfan ist, begeistern einen die Geschichten rund um die Familie und um den jungen Kater Jonah.

Helen ist neu verheiratet, die Töchter werden gerade erwachsen. Alles läuft wunderbar, doch dann kommt die Dunkelheit in Form von Brustkrebs über die Familie. Die Heilung verläuft zäh, die Tage schleppen sich dahin und Helen steht kurz vor dem Aufgeben. Doch dann tritt Jonah, der junge Kater in das Leben der Browns und trägt mit seiner ganz besonderen Art und Weise zur Heilung von Helens Krankheit und auch zur Heilung Helens angeknackster Seele bei.

Doch es kommt wie es kommt, natürlich ist der Kater etwas neurotisch und neben Philip, dem Ehemann, der einzige Mann im Haus.

Traurig und unglaublich schön zugleich!

Helen Brown hat mit ihrem „Kater mit Karma“ Roman einen faszinierender Familienroman geschaffen, der allen kranken Menschen Mut macht und sich auf die einfachen Dinge im Leben und trotz anderer Meinung meiner Hündin Ella, sich auch mal auf einen sturen Kater einlassen sollte.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

Rachel Joyce –
Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry

Was wäre das Leben ohne die Erinnerung und einen kleinen Funken Hoffnung? Queenie Hennessy verbringt ihre letzten Tage in einem kleinen beschaulichen Hospiz im Norden Englands.

Sie betrachtet ihr Leben und beschließt, ihrer einzig wahren Liebe noch einen offenen und ehrlichen Brief zu schreiben, nichtsahnend, dass der sich gleich zu Fuß von der Südspitze Englands auf die Wanderschaft zu ihr macht.

Unterwegs verschickt er Postkarten und hält somit die kleine Bewohnergruppe sowie das Hospizpersonal, welches vorwiegend aus Nonnen besteht, ganz schön auf Trapp.

In Etappen erfahren wir vom Leben Queenies, ihren scheinbaren Fehlern und unbedachten Entscheidungen, die alle in Verbindung mit ihrer einzigen Liebe zu Harold Fry bestehen.

Aus einer Bürofreundschaft zwischen Harold und Queenie entsteht eine kleine knisternde Liebschaft, die sich die beiden bis zum letzten Tag ihrer Zusammenarbeit nicht eingestehen wollen.

Doch der Tod David, Harolds Sohn verändert schlagartig alles.

Das Hörbuch aus dem Hause Argon, gelesen von Andrea Sawatzki lässt den Hörer selbst bestimmen, ob man die Entscheidungen Queenies und natürlich auch die von Harolds bis zum Schluss teilen kann und will.

Rachel Joyce hat eine wunderbare Romanze und eine bezaubernde Geschichte über zwei Liebende geschaffen, deren Hoffnung bis zum letzten Atemzug keimt.

 

 

 

 

Johann G. Zaller –
Unser täglich Gift – Pestizide – Die unterschätzte Gefahr

Als Allergiker schaut man wahrscheinlich ein wenig mehr auf Lebensmittel und auf die Umwelt. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, stellt in letzter Zeit doch vermehrt fest, dass es immer weniger Randstreifen auf unseren Feldern gibt, kaum noch Fasane den Weg queren und das gehäuft große landwirtschaftliche Traktoren ihre Felder und Weinberge bespritzen. Wo sind die vielen Vögel und Tiere hin und brauchen unsere Lebensmittel wirklich alle diese Spritzmittel?

Johann G. Zaller hat mit seinem Sachbuch „Unser täglich Gift“ einen für die Menschheit bedauernswerten Zustandsbericht über unser Verhalten gegenüber der Biodiversität und gegenüber unserer Gesundheit abgeliefert.

Betrachtet werden die Pestizide im Alltag, die weltweiten Folgen die daraus entstehen und natürlich die erstklassige Lobbyarbeit der mittlerweile nur noch aus sechs großen Chemiekonzernen bestehenden Herstellern.

Wir erleben tagtäglich die Szenen über Dürre, verhungernde Menschen und über die traurigen Berichte der WHO über den Hunger der Welt und sind trotz moderner Technik scheinbar nicht in der Lage, diesem entgegenzuwirken. Oder wollen wir vielleicht gar nicht?

Zaller beleuchtet kurz und knapp alle Arten an Spritzmitteln, deren scheinbare Wirksamkeit und deren angebliche Verträglichkeit. Berichtet von Studien neutraler Institute und von noch viel besseren hauseigenen Studien der mächtigen Chemiekonzerne. Erschrocken war ich über die Art und Weise, wie heute in der dieser Industrie Lobbyarbeit geleistet wird. Sind wir schon so weit gekommen?

Dieses Buch soll die Menschen aufrütteln und natürlich gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich über seine täglich verzehrten Lebensmittel mehr Gedanken macht, unser Wegwerfverhalten durch ein neues Einkaufsverhalten verbessert und über den Sinn von Biodiversität und dem dadurch verringerten Einsatz von Pestiziden macht.

Mein Garten hat schon immer Bioqualität. Gegen Blattläuse hilft ein fester Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch und gegen nervige Insekten meine treuen Gartenvögel. Umso mehr hoffe ich, dass in Zukunft unsere Nachkommen für einen Fasan, eine Feldmaus oder gar ein Rebhuhn nicht in den Zoo müssen.

In der Arte Mediathek findet man passend zum Buch noch einen wirklich schockierenden Beitrag über Pestizide und die geschickte Lobbyarbeit der produzierenden Industrien.

 

 

 

 

 

 

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