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Schlagwort: Trauer (Seite 1 von 2)

Lucy Christopher –
Isla Schwanenmädchen

Islas Vater liegt mit einem sterbenden Herzen im Krankenhaus. Seine Tage sind gezählt, es steht sehr schlecht um ihn.

Täglich besucht Isla gemeinsam mit ihrer Mutter ihren schwerkranken geliebten Vater. Dort lernt Isla den krebskranken Harry kennen.

Er bittet Isla um einen seltsamen Gefallen. Draußen, am Krankenhaussee, soll sie den neuen Schwan beobachten. Um ihrem schlimmen und traurigen Alltag bei den Besuchen zu entfliehen, tut sie Harry den Gefallen.

Doch bei dem Schwan angekommen, muss Isla feststellen, das hier irgendetwas nicht stimmt. Der Schwan, anstatt zu flüchten, kommt auf Isla zu. Vor Schreck rennt Isla weg und der Schwan folgt ihr.

Harry, der die komische Szene von seinem Krankenhausfenster beobachtet begreift, das der Schwan wohl nicht fliegen kann….

Dieser bezaubernde Roman über Krankheit, Hoffnung und Liebe zeigt dem Leser auf feinfühlige Art, wie schwer es ist, wenn man durch ein Leiden in seinem Körper gefesselt ist und wie wichtig Hoffnung, Liebe und Unterstützung sind.

Mutig, melancholisch und mit einem kleinen Funken Hoffnung!

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Kelly Doust –
Aimées geheimer Wunsch

Für Maggie geht ein Traum in Erfüllung. Endlich hat ihr Chef ihr Potential erkannt und sie darf sogar in eine der morgendlichen Talkshows.

Sie stellt dort ein wunderschönes Stückchen Stoff vor, welches mit kleinen Perlen ganz kunstvoll bestickt ist.

Das sie daraufhin von einer lange vergessenen Geschichte eingeholt wird, wird Maggie erst klar, als ihr bisheriges Leben komplett auseinanderdriftet und sie sich scheinbar für einen Weg entscheiden muss.

Während Maggie beruflich zu kämpfen hat, stauen sich in ihrem Heim ebenfalls die Probleme an und sie flüchtet sich in die Vergangenheit des bestickten Diadems um ihrer eigenen Gegenwart zu entgehen.

Allerdings holt die Gegenwart Maggie dann doch schneller ein und die Vergangenheit des Stückchens bestickten Stoffes dann mehr als ein Geheimnis ans Licht.

Eine bezaubernde Geschichte über ein kleines besticktes Stückchen Stoff, das eine lange und mit Geheimnissen verwobene Vergangenheit hat.

Eine Leseprobe findet Ihr hier.

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Friedich Ani –
Der namenlose Tag

Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären.

Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Geschichte der jungen Esther Winther.

Die privaten Ermittlungen führen Franck von einem „Verhör“ zum Nächsten wobei er seine ganz eigene Methode dabei anwendet, um das gewünschte Stückchen Hinweis zu erhalten.

Mit Francks Methode gelingt es dem Ermittler irgendwie auch sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen.

Der Erzähler ist bemüht, den Hörer zu fesseln, aber irgendwie fehlt mir wie auch in der Printversion die Spannung.

Ein Kriminalroman der ganz anderen Art, die mir als Hörer mehr abverlangt hat, als man es von einem ganz normalen Krimi gewöhnt ist.

Rowan Coleman –
Zwanzig Zeilen Liebe

Ein Brief an die Liebenden am Ende eines Lebens ist eine Verabschiedung der ganz besonderen Art. Rowan Coleman hat einen wunderbaren Roman über diese Abschiedsbriefe geschrieben und überzeugt mit bezaubernden Charakteren, deren Leben nicht gerade einfach und meist in einer tiefen Krise stecken.

Stella die Hospizkrankenschwester als Überbringerin der Briefe, Hope als ehemalige kranke Bewohnerin sowie ein begeisterter Kater namens Jake erzählen von der Liebe und auch vom Abschiednehmen.

Unglaublich romantisch, ehrlich und traurig zugleich!

 

 

Georg Koeninger –
Trauer ist eine lange Reise

Ein unheilbarer Krebs und ein abenteuerlicher Plan, der sogleich in die Tat umgesetzt wird.1

Georg Koeninger begibt sich mit der Asche seiner verstorbenen Freundin auf den Jakobsweg um dort irgendwie mit dem Tod abzuschließen und mit sich selbst neu zu beginnen. Beladen mit den verschiedensten Gefühlen radelt er los.

Witzig, ehrlich und ja, auch ein wenig abenteuerlich schildert er seine Pilgerfahrt mit all den positiven und auch den negativen Erlebnissen.

Ein wirklich gutes und ehrliches Buch, das einem die Hoffnung lässt, das auch nach dem Tod noch irgendetwas bleibt!

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