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Schlagwort: Trauer (Seite 1 von 5)

Fredrik Backman –
Kleine Stadt der großen Träume

In einem kleinen Kaff dreht sich alles nur um Eishockey. Die Jugendmannschaft der Björnstädter Bären steht im Halbfinale und das Dorf, die Sponsoren, die Trainer und scheinbar der Rest der Welt ist außer sich.

In dieser riesigen Blase gilt nur der Sieg. Der Sieg für die Eltern, die Trainer und auch ein wenig für die Spieler selbst.

Für die Mannschaft gilt Zusammenhalt, Ehrgeiz und Macht. Bis die Welt nach der Feier des Halbfinalsieges plötzlich stehenbleibt. Kevin, der beste Mann der Mannschaft vergeht sich an Maya, der Tochter des Direktors und eine Welt aus Sein und Schein bricht zusammen und spaltet die Menschen.

Während die Dorfbewohner rebellieren und sich gegenseitig aufhetzen, kämpft die Familie um Maya ihren ganz persönlichen kleinen Kampf um Gerechtigkeit, um Macht und ja, auch ums Überleben. Denn was wäre man ohne Eishockey?

Die Jugendmannschaft spaltet sich, und erst, als Benji, Bobo und Amat zeigen, was wahre Freundschaft und Liebe ist, zieht wieder Hoffnung in das Leben von Maya und in die Bärenstadt ein.

Ein wundervoller Roman über wahre Freundschaft, die Macht der Liebe und das, was Familie ausmacht.

Es war mir eine Freude, Maya – die einzig die reine Macht der Familie erkennt, Ana – die weiß, was Freundschaft bedeutet, sowie auch ganz besonders Benji – der Draufgänger mit dem wunderschönen großen Herzen, Bobo – den sanftmütigen Gutmenschen und Amat, der begreift, was wahre Liebe und ganz besonders Ehrlichkeit bedeutet.

Ich hoffe auf eine Verfilmung und dieses Buch von Fredrick Backmann darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Irene Matt –
Der Augenblick

Für Renate ist alles ganz leicht. Sie meistert ihr Leben in ihrem eigenen Takt, ist erfolgreich in ihrem Beruf, kennt kaum Freizeit und fühlt sich so, wie sie lebt scheinbar glücklich.

Als sie am Wochenende ihre Joggingrunde beginnt, weiß sie selbst noch nicht, dass damit ihr bisheriges Leben enden wird.

Auf ihrer Wegstrecke findet sie einen Kinderwagen mit einem schlafenden Baby darin, die Mutter liegt etwas abseits schlafend im Grünen. Renate, scheinbar völlig neben sich stehend erstickt das Kind und vergräbt den toten Säugling anschließend im nahegelegenen Waldstück.

Die leitende Ermittlerin Alexandra Keller hingegen muss sich nach einem Jahr nach dem Mord an dem Säugling in der Sackgasse steckend eingestehen, dass diese Tat als ungelöst abgelegt wird.

Renate hingegen plagt ihre Tat und ihr Unterbewusstsein drängt sie zur Wahrheit. Sie gesteht den Mord an dem kleinen Marcel. Ihre Hoffnungslosigkeit kennt keine Grenzen, bis ein alter Freund von Alexandra sich Renate und weiterer ähnlicher Fälle annimmt und eine Therapiegruppe ins Leben ruft.

Diese soll sich als neue Methode zur Behandlung von Straftätern bei gleichzeitiger aktiver psychologischer Betreuung etablieren.

Einfach wegschließen? Die Frage stellt sich doch jeder, wenn er von Mördern und anderen Straftätern liest oder hört. Doch ist damit die Ursache des Problems behoben? Wie wird man zu einem Mörder oder begeht eine Straftat?

Irene Matt zeigt auf, dass die menschliche Natur vielschichtig ist und ein richterliches Urteil zwar dem Zweck dient, die Bevölkerung vor weiteren Untaten zu beschützen, allerdings sich dabei nicht näher mit der Ursache und dem Täter an sich beschäftigt.

Nur mit ausgezeichneten Therapiemöglichkeiten und dem nötigen Willen des Täters kann eine eventuelle Wiedergutmachung bzw. ein Heilung möglich sein.

 

 

Peter Tremayne –
Verneig dich vor dem Tod

Nr. 12 der Schwester Fidelma Reihe

Bruder Eadulf und Schwester Fidelma sind von Canterbury aufgebrochen, um Botulf, einem alten Freund Eadulfs beizustehen. Angekommen in dessen Abtei, können sie allerdings nur noch dessen Tod feststellen.

Nach der beschwehrlichen Reise dorthin erkrankt Fidelma und wird nur mit viel Überzeugungskunst seitens Eadulf in der Abtei überhaupt als Gast aufgenommen und fiebert seit dem krank im Bett.

Eadulf muss währendessen feststellen, das mit dieser Abtei so einiges nicht stimmt. Sie wird nach von Abt Cild streng und nunnachgiebig nach den neuen Regeln Roms geführt und die Gemeinschaft der Brüder lebt in Angst und Schrecken.

Als erst Eadulf und dann auch vor Fidelma eine scheinbar tote Frau erscheint, bricht die Hölle los und veranlasst die beiden, zu fliehen.

Nur dank des unnachgiebigen Spürsinnes Fildemas und der Hartnäckigkeit Eadulfs gelingt es nach und nach die Fäden dieses kleinen bösartigen Theaterstückes zu entwirren.

Um 666 nach Christus ist Südengland von Kriegen, Hass und Machtgier zerüttet. Die alten Traditionen kämpfen gegen den christlich römischen Glauben an und führen zu einem harten und kriegszerrütteten Leben.

Neben Geächteten, kriegerischen Bauern und einer irischen Einsiedlerkonklave sind einfallende Horden verschiedener Königreiche zur Tagesordnung der Menschen geworden und trägt dazu bei, das Bruder Eadulf sich ein ganz anders Bild von seiner alten Heimat machen muss und von der Zukunft überrascht wird.

 

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