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Schlagwort: Mörder (Seite 1 von 8)

Alan Bradley –
Flavia de Luce –
Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley – Flavia de Luce – Vorhang auf für eine Leiche

Mit „Vorhang auf für eine Leiche“ darf Flavia ihren 4. Mordfall im der Welt des Filmglamours lösen.

Der Verkauf des Anwesens steht unmittelbar bevor. Um dies noch ein wenig hinauszuzögern vermietet Flavias Vater das Haus samt Grundstück an eine Filmcrew aus London. Die

hochgeschätzte Phyllis Wyvern rückt mit ihrem Team an und das Haus steht Kopf.

Die Dreharbeiten beginnen und Flavia beobachtet diese Welt aus Schein, Licht und Unwahrheit. Nichts ist real, alles nur erfunden? Als ein Schneesturm der Abreise des Filmteams verhindert steht gerade die Uraufführung von Romeo und Julia bevor.

Der Sitz der de Luces wird somit zum Notlager des Filmteams und der Dorfbewohner. Während Flavias Schwestern noch auf der Suche nach dem Weihnachtsmann sind, stolpert Flavia natürlich prompt über eine Leiche. Der Aufschrei ist groß, die Polizei vor Ort aber wo ist der Mörder?

Aber Flavia wäre keine de Luce, wenn sie nicht schon einen Plan in der Tasche hätte und dem mysteriösen Mörder auf der Spur.

Mit Flavia ermitteln wir in einem dem kleinen Dörfchen samt de Luce Herrenhaus nahe London Ende der goldenen Zwanziger. Flavia, die viel gehänselte Jüngste der de Luce hat den Tot der Mutter immer noch nicht überwunden. Sie vergräbt sich in Mordermittlungen und plant in ihrem geheimen Labor diverse Gifttränke für ihre älteren Schwestern. Ihre Nase kann sie aus Geheimnissen kaum heraushalten und gerät dabei immer wieder in Gefahr. Dank ihrem treuen Butler Dodger schafft sie es, aus ihrer Einsamkeit, zum Leidwesen ihres Vaters, einen unwiderstehlichen Forscherdrang zu hervorzubringen.

Flavia macht es einem einfach, sie zu mögen. Mit offenen Ohren und großem Herzen findet sie in jedem Menschen das Gute, hilft wo sie kann und bringt die Menschen zusammen.

Ein Spaß für alle Krimifans der Nachkriegszeit, Freunde von Giftpflanzen und alten Apothekergläsern. Alan Bradley macht einfach süchtig!

Antonin Varenne –
Äquator

Pete Ferguson flieht mit seinem kleinen Bruder Oliver als Deserteur quer durch Amerika, bis seine Vergangenheit ihn einholt. Die Flucht, sein scheinbar einzig wahrer Lebensunterhalt, gelingt ihm ein ums andere Mal.

In Nebraska verflucht er die neuen Siedler und findet Anschluss an einen Bisonjägertrupp um auch hier erneut für seine Überzeugung einstehen zu müssen. Sein erbitterter Gerechtigkeitssinn macht ihn erneut zum Mörder und treibt ihn weiter in den Süden, gejagt von den Weißen, gehasst von den Indianern, bis nach Guatemala.

Als Spielball eines Schriftstellers und dessen Versuch, dieses geschundene Land zu retten, trifft er auf eine Verbündete. Maria, die Xinca-Indio-Frau, die zu gleichen Teilen wie Pete den Hass in sich trägt, schließt sich ihm an. Mit einer verwunschenen Vorstellung treten die beiden gemeinsam Petes letzte Reise an. Dem Ziel, die Mitte von Petes Tätowierung, am Äquator angekommen, scheint die Flucht aber auch das Leben ein Ende gefunden zu haben.

Antonin Varenne hat mit Pete Ferguson einen Mann der Gerechtigkeit erschaffen, der in der heutigen Zeit nur schwer zu finden ist.

Mit unstillbarem Hass, ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer Barmherzigkeit schließt man Pete und auch Maria in sein Herz und hofft inständig, dass Beide ihre Erlösung finden werden, auch wenn man den Verlauf der „wahren“ Geschichte kennt.

Mit wunderbaren Sätzen wie „mein Herz gehört zur Hälfte ihm. Jeder zweite Schlag habe er für ihn aufgespart“ und „Es ist schwer, ihn Schönheit zu Sterben“ fliegt man mit Pete und seinem Mustang Reunion über die Prärie hinweg in die endgültige Freiheit.


Max Landorff –
Die Siedlung der Toten

Vielen Dank an den Head Room für diesen düsteren Thriller!

Die letzte Bewohnerin der Siedlung ist tot. Erschossen in ihrem Rollstuhl, fein herausgeputzt.

Ein altes Bauprojekt an der Isar sollte vor Jahren die Idylle perfekt machen. Reihenhäuschen, den Wald im Rücken und Kinderlachen. Doch diese Siedlung entsprach dann so gar nicht dem perfekten und makellosen Werbeslogans des damaligen Bauherren.

Achtzehn Leichen, kreisrund angeordnet um eine Feuerstelle, das ist die Wahrheit. Doch was brachte einen Menschen dazu, all diese ersten Bewohner der Siedlung zu töten?

Eva Schnee ermittelt im Hier und Jetzt. Die Tote im Rollstuhl gibt allerdings nur wenig für die Ermittlungen preis und Eva ist auf den ehemaligen Ermittler Kommissar Maler angewiesen. Der jedoch, von Krankheit geplagt, ahnt seit langem, dass in dieser Siedlung anstatt Vorstadtidylle ein ganz anderer Wind herrschte.

Das Grauen überkommt Eva und immer wieder verfällt sie in ihre ganz private Hölle und kann kaum fassen, was an diesem Ort nach und nach ans Licht der Wahrheit kommt.

Ein düsterer und spannender Thriller, der einen das Gruseln lehrt, denn hier hat jeder Nachbar „Leichen“ im Keller!

Lust auf eine Hörprobe?

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