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Schlagwort: Reise (Seite 1 von 12)

Timo Erdbrügger –
Von Dortmund bis Bremen

Timo Erdbrügger – Von Dortmund bis Bremen

Über Umwege ….

Sabrina, die junge Vollblutitalienerin verdreht Timo gehörig den Kopf.

Liebe auf den ersten Blick? Gibt es sie, gibt es sie nicht? Nach dem ersten Kennenlernen Sabrinas stellt sich diese Frage für Timo.

Timo will mit seiner Fitnessapp vorankommen und sieht in Thomas den noch fehlenden Part an der Entwicklung. Dieser lädt ihn zu einem Wochenende in Bremen ein. Dort trifft Timo dann auf Sabrina und ist es um ihn geschehen?

Eins führt zum anderen und für beide stellt sich die Frage nach diesem etwas anders geplanten Wochenende. War es das? Will ich ein Wiedersehen?

Für Timo geht es allerdings erst mal mit dem Motorrad auf einen langen Trip in den Norden. Doch Sabrina hat ihm so gehörig den Kopf verdreht, dass er die Tour ungeplant und mit vollem Kopf antritt, was er sogleich bereut.

Er hofft täglich auf eine Rückmeldung von Sabrina und besinnt sich dann aber wieder, sich mit seiner Reise zu beschäftigen. Erst als sich Sabrina langerseht zurückmeldet entscheidet Timo sich für den nächsten Schritt.

Timo Erdbrügger schafft es, die Liebe auf den ersten Blick auf den Punkt zu bringen. Seine Liebe zu Sabrina fasst er in Gedichte und erzählt detailgenau aus seinem Leben. Die Vergangenheit scheint für ihn und Sabrina stillzustehen.

Es zählt der reine einzigartige Moment. Sehr offen erzählt Timo Erdbrügger in seinen Gedichten von seiner Liebe zu seiner Sabrina.

Doch was wird die Zukunft bringen? Ein großes Abenteuer liegt vor den beiden! Ich bin mir sicher, dass beide diese ohne große Umwege bewältigen werden.

Vielen Dank an Timo Erdbrügger für das Rezensionsexemplar. Ich finde es immer sehr mutig, wenn Menschen Ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Ernest Nybørg –
Der Cellist –
Lena Halberg

Ernest Nybørg – Der Cellist – Lena Halberg

Lena Halberg scheint vorerst im beschaulichen Meran zur Ruhe gekommen zu sein. Ihren Job bei dem Sender RAI macht sie glücklich und Tom trägt dazu ebenfalls bei und lässt sie ihre traurige und brisante Vergangenheit ein wenig vergessen.

Doch dann bringt ausgerechnet Tom sie auf eine neue Spur, die sich aus den aktuell veröffentlichten Panama-Papers ergibt. Sie hat Lunte gerochen und ist natürlich kaum aufzuhalten.

Ein toter Banker in Estland und dubiose Konten führen Lena mal wieder quer durch Europa. Immer mit viel Feuer unter dem Hintern, gekonnt bissig und nie auch nur einen Moment zögernd. Doch dieses Mal hat sie sich ernsthaft mit mehreren Geheimdiensten, ohne es zu ahnen angelegt.

Während sich die Strippenzieher in Russland in Sicherheit wiegen, kommt es ausgerechnet in Bolivien zu einer wichtigen Entscheidung. Der dortige Minister will mit den riesigen Lithium-Vorkommen in den Wüsten Boliviens endlich den lang ersehnten Aufschwung für sein Land.

Als er das Angebot einer dubiosen amerikanischen Lobbyistin ablehnt, löst er damit eine Kettenreaktion aus, die am anderen Ende der Welt die Erde erzittern lässt.

Lena gelingt es dank ihres alten Freundes Hawk, dem ehemaligen amerikanischen Präsidentenberater, dieses Netz aus dunklen Machenschaften langsam zu entwirren.

Spannend verwickelt Ernest Nybørg die verschiedenen Geheimdienste miteinander und zeigt auf, dass im digitalen Zeitalter Geheimnisse nur schwer zu bewahren sind.

Musikalisch unterlegt mit einem begnadeten Cellisten beginnt Lenas Reise in Italien und endet wieder dort. Geld regiert die Welt, nach wie vor. Lena Halberg mit ihren vielen Helfern und Freunden macht dies allerdings für den Leser ein wenig erträglicher. Man hofft auf weitere Enthüllungen in Form von Panama Papers. Doch nach wie vor erlebt man, dass ausgerechnet, dass die Regierungen unserer Länder selbst an diesen Machenschaften beteiligt sind und Bestechung, Korruption und Unterdrückung an der Tagesordnung stehen.

Der vierte Teil von Lena Halberg macht wieder neugierig auf den hoffentlich bald erscheinenden nächsten Teil dieser spannenden Thriller-Reihe.

Vielen Dank an Ernest Nybørg für das Rezensionsexemplar.

Joshua Tree –
Ganymed erwacht

Joshua Tree – Ganymed erwacht

In der nicht mehr allzu fernen Zukunft hat der Mensch einen großen Teil des Sonnensystems erobert und selbst auf dem Jupitermond Ganymed eine Forschungsstation. Diese dient einer Sonde, die einen neu entdeckten Planeten besucht und dort Proben genommen hatte, als Zwischenstation auf ihrer Rückkehr zur Erde.

Es kommt zu einem Zwischenfall und die Astronautin Rachel Ferreira, die zu dieser Zeit auf der Forschungsstation arbeitet, ist die einzige Überlebende, die mit der Sonde und den Proben die Erde erreicht.

Auf der Erde herrschen vier mächtige Konzerne, Korruption und soziale Ungerechtigkeit. Hier treffen wir auf den zweiten Protagonisten der Geschichte. Theodore ist jemand, der besondere Probleme löst. Dabei kann er sich auf ein Team von drei Personen verlassen: Muffin, ein degenerierter Computerspezialist, Ludwig, ein Exsoldat mit Cyberersatz und Jack, die für die Bewaffnung zuständig ist.

Theodore und sein Team erhalten von einem der mächtigsten Konzerne, Hyun-Hakkamoto, den Auftrag Rachel Ferreira zu kidnappen und stellen gleichzeitig die Proben sicher. Rachel bekommt dadurch die Chance zu Ganymed zurückzukehren…

Eine kurze Zeitlinie zeigt den Weg von 2019 bis ins Jahr 2058, in dem die Geschichte unserer Zukunft angesiedelt ist. Diese sollte man vor dem eigentlichen Eintauchen in die Story gelesen haben, um einige Dinge besser verstehen zu können. Es ist interessant zu sehen, wie ein paar wenige Ereignisse in dieser überschaubaren Zeit, zu einer Welt führen, die mit der heutigen Welt nicht mehr viel gemein hat.

Sehr klug werden die beiden Erzählstränge um Rachel und um Theodore aufgebaut, die sich im Laufe der Geschichte annähern, Verbindungen schaffen und sich immer enger umeinander wickeln. Und gerade, wenn die Spannung am größten ist, muss man sich auf den zweiten Band der Geschichte gedulden: Ganymeds Flüstern.

Vielen Dank an Joshua Tree und an Literaturtest für das kostenlose Rezensionsexemplar. Es war mir wie immer ein Vergnügen.

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