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Kategorie: Dips & Saucen (Seite 1 von 6)

Melonen-Salsa

Was stellt man mit zu vielen Melonen an? Auf der Suche nach einem tollen Rezept, welches irgendwie auch zu diesem Sommer passt, bin ich im Vorratsschrank auf die Gelierzucker-Päckchen gestoßen.

Ich habe hier eine kleine Galia-Melone und Cantaloupe-Melone genommen. Ich mag die Galia-Melone nicht so gerne als Obstsalat, da sie sehr süß ist und sich nicht so länge halt. Als Vegetarier verzichtet man ja auf die obligatorischen Cantaloupe-Parmaschinken-Häppchen und diese leckere europäische Züchtung hält sich ein wenig länger.

Ich mag süß-scharfe Salsa gerne zu gegrilltem Fisch! Warum eigentlich nicht mal Salsa aus Melonen anstatt klassisch mit Mango oder Papaya?

Melonen-Salsa

Hübsch in kleine Gläser gefüllt ist das Melonen-Salsa auch circa ein halbes Jahr haltbar und ein nettes Mitbringsel.

Melonen-Salsa

  • 1 kg Melone
  • 1 kleines Stückchen frischen Ingwer
  • 150 ml natürtrüber Apfelsaft
  • 1 Päckchen Gelierzucker (2:1) oder eure bevorzugte Einkochhilfe
  • 2 Blättchen Salbei
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 kleine rote Chilischote
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die Melone halbieren, mit einem Löffel entkernen. Die Häften nochmals halbieren und mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch von der Schale trennen.

Die Melonenviertel in kleine Stücke schneiden.

Den Apfelsaft in einem feuerfesten Topf erhitzen und die Melonenviertel dazugeben.

Den Gelierzucker hinzugeben und mit den restlichen Zutaten gut abschmecken.

Nach der Gelierprobe in saubere Einmachgläser füllen und verschließen.

Natürlich ist diese Salsa glutenfrei und laktosefrei. Für die vegane Version sollte man jedoch auf eine andere Gelierhilfe umsteigen.

Wer es nicht gerne so scharf mag, lässt die Chilischote einfach weg.

Ich bin auf den nächsten Grillabend gespannt!

Weitere leckere kleine eingekochte Marmeladen, Chutneys und Saucen findet Ihr in meinem Rezeptverzeichnis unter dem jeweiligen Menü.

Melonensalsa

selbstgebackenes Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Wohin mit den vielen Birnen? Da ich Birnen roh gegessen einfach nicht wirklich mag, bin ich natürlich immer auf der Suche nach neuen und leckeren Rezepten.

Heute ist mir dann von Jamie Oliver ein Rezept über „easy flatbreads“ in die Hand gefallen und Gorgonzola habe ich immer im Kühlschrank. Die Birnen stapeln sich im Obstkorb und glutenfreies Naanbrot wollte ich schon länger mal ausprobieren. Los geht´s!

Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

  • 350 g glutenfreies Mehl
  • 2 Tl glutenfreies Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 El Kokosfett oder Öl, je nach Wunsch
  • 350 g Joghurt, + ca. 2 Esslöffel, sollte der Teig nicht klebrig werden
  • 150 g Gorgonzola
  • 2 Birnen
  • 2 Tl Honig
  • Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

Für das Naanbrot das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Salz unterheben und den Joghurt dazugeben. Die Masse gut durchkneten lassen und eventuell noch etwas Joghurt zugeben, wenn der Teig zu bröselig wirkt.

Der Brotteig sollte noch mininal kleben.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Fläche 12 kleine Bällchen (in der Größe eines Golfballs) mit den Händen formen und auf die Seite stellen.

Für die Gorgonzola-Birnen die Birnen waschen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. In eine Auflaufform geben. Den Gorgonzola darüberlegen. Mit Honig beträufeln und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Bei 200 ° Umluft ca. 10 Minuten im Backofen goldbraun backen lassen.

Anschließend die 12 kleinen Bälle auf einer fein bemehlten Fläche ca 2 – 3 mm dick mit den Händen zu flachen Scheiben drücken. Man kann auch eine kleine Teigrolle dafür verwenden.

Danach etwas Fett in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Teigfladen nach und nach jeweils 1-2 Minuten je Seite goldbraun backen und warm stellen.

Beides dann direkt auf dem Tisch servieren.

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Das Naanbrot passt auch lecker zu einer herbstlichen Suppe, leichten Grillgerichten und natürlich zu leckeren Salaten.

Die glutenfreien Naanbrote lassen sich auch laktosefrei herstellen, dazu einfach nur den Joghurt abtauschen.

 

Dornfelder Trauben Chutney

Zu unserem Käse essen wir gerne Feigensenf oder ein Quittengelee. Heute allerdings probiere ich mal etwas ganz Neues aus. Dank der großzügigen Spende sind jetzt noch ausreichend rote Trauben der Sorte Dornfelder übrig.

Dornfelder Trauben-Chutney

Dornfelder Trauben-Chutney

Das Chutney eignet sich hervorragend zu Hart- und Weichkäse, passt aber auch zu Crackern oder zu Grissini als Dip.

Das Chutney kann natürlich auch mit diversen anderen Traubensorten gekocht werden. Es eignen sich besonders die kernlosen Trauben, so spart man sich die Mühe, die Menge an Trauben auch noch zu entkernen.

Dornfelder Trauben Chutney

  • 2 rote Zwiebeln, mittelgroß
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Tl Thymian, getrocknet oder frisch
  • 1/2 Tl Rosmarin, getrocknet oder 1 kleiner Zweig, frisch
  • 80 ml Balsamico-Essig
  • 50 g brauner Zucker oder Honig
  • 500 g Dornfelder Trauben
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Die Zwiebeln und der Knoblauch werden geschält, halbiert und in feine Scheiben geschnitten.

Balsamico-Essig mit dem braunen Zucker, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und dem Rosmarin in einen feuerfesten Topf geben. Die Flüssigkeit aufkochen lassen und geschlossen bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten durchgaren lassen.

Die Dornfelder Trauben werden gewaschen, abgezupft und in einem Sieb gut abgetropft. Sollten Kerne vorhanden sein, sollten die Trauben halbiert und dann entkernt werden.

Die abgetropften Trauben zu der simmernden Flüssigkeit geben und erneut aufkochen lassen. Danach nochmals 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Die Flüssigkeit sollte nach und nach verkochen, bis eine sämige Masse übrig bleibt. Diese wird mit dem Meersalz und dem frisch gemahlenen Pfeffer abgeschmeckt.

In frische Gläser abgefüllt, gut verschlossen und kühl sowie dunkel gelagert hält das Chutney ca. 1-2 Monate.

Tipp:

Wer das Chutney länger haltbar machen will, kocht es nochmals im Backofen ein. Dazu eine Auflaufform zur Hälfte mit Wasser füllen, die befüllten und fest verschlossene Gläser hineinstellen und im Backofen bei 180 ° Umluft ca. 20 Minuten einkochen lassen. Das Chutney kann herausgenommen werden, wenn sich Bläschen im den Gläsern bilden. Vorsicht! Sehr heiß!

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