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frisch eingetroffen…

Danke an Blanvalet für diesen Thriller. Mit „The fourth Monkey“ tritt das Ermittlerteam Porter und Nash in mein Leben.

Ausgefuchst gute Dialoge und ein Dogde Charger! Was will ich mehr?

Ich freue mich auf Spannung, gute Ermittlungsarbeit und hoffentlich auf eine Fortsetzung!

 

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Purwien & Kowa –
Pommes! Porno! Popstar!

Was erwartet man bei diesem Titel? Sarkasmus, Witz und schwarzer Humor begleiten den Hörer durch die skurrile Geschichte.

Ein Schuldenberg muss getilgt werden und das schnellstmöglich. Die Hells Angels stehen schon bereit und das Finanzamt hat die Pommesbude dicht gemacht, die dem Schuldenabbau dienlich sein sollte.

Die zündende Idee, mit wirklich übler Musik auf Ibiza Geld zu verdienen gelingt nur mäßig. Widerstand leisten ausgerechnet deutsche Touristen, eine Putzfrau und der Allwissende von ganz oben!

Da irgendwie der Ernst an der Sache bei den Protagonisten fehlt, kommt die Gelddruckmaschine nicht wirklich in Gang.

Geprägt durch irre Dialoge, verquerte Vorstellungen von Erfolg und dem Reiz des musikalischen Abenteuers gelingt dem Autorenduo ein witziges Hörbuch, bei dem man sich als Hörer selbst manchmal nicht ganz ernst genommen fühlt, aber genau dieser Punkt das Hörbuch für mich ausmacht!

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Gabriela Kasperski –
Besondere Umstände

Werner Meier übernimmt den Mord an seiner Bekannten Ruth Huldimann, die erschossen in ihrem Stadtbüro aufgefunden wird. Es findet sich sogleich ein Täter, ein alter Bekannter, der jedoch mit mehr  als einem dubiosen Alibi aufwarten kann.

Meiers Team stößt auf gelöschte Daten, verschwundene Akten und mysteriöse private Notizen, aber die Ermittlungen geraten ins Stocken.

Zita, Meiers Freundin erlebt während den Ermittlungen ihre letzten Tage der Schwangerschaft und freut sich über die Unterstützung ihrer Freundinnen aus dem Yoga-Kurs.

Nachdem Zita endlich entbunden hat, kommt es im Krankenhaus zu einer Babyentführung und Zita kann es nicht lassen, selbst zu ermitteln und bringt damit unbewusst ihre Mitstreiter in tödliche Gefahr…

Für das eigene Kind würde man über Leichen gehen, aber was, wenn man kein Kind hat? Die Sehnsucht dieser Menschen scheint eine gut bezahlte Marktlücke zu sein und Kasperski beleuchtet dieses „dunkle“ Thema der Kinderbeschaffung.

Was anfänglich aus losen Stränge bei den Ermittlungen, dem Privatleben und den Freunden von Meier und Zita beginnt, entpuppt sich als wirklich gut gestrickten Krimi, bei dem der Kinderwunsch und das Thema Adoption in ein ganz neues Licht gerückt wird.

Lee Child –
Make Me

Jack Reacher is back! Der 20. Teil lässt mich zum Fan werden!

Jack steigt in Mothers Rest aus dem Zug. Er erkundet das kleine Nest und trifft am Bahnhof Michelle Chang, eine Privatermittlerin, die ihren Kollegen vermisst. Da Jack Gefallen an Michelle findet und er natürlich Übel magisch anzieht, beschließt er Michelle bei ihrer Suche zu helfen.

Das Jack bereits mit seinem Rundgang durch Mothers Rest in ein Wespennest gestochen hat, spürt er im Nacken. Beide stoßen auf tiefe Abgründe in diesem kleinen und so beschaulichen Kaff, bei dem jeder nach einer gewissen Pfeiffe zu tanzen scheint und ganz genau in der Spur läuft.

Michelle wird klar, dass Jack ihr Mann der Stunde ist und verlässt sich bedingungslos auf das kleine gewaltige Abenteuer bei dem es zu gewohnt ausreichenden Schusswechseln, zynischen und sarkastischen Dialogen und Jacks unverblüffter Art, Menschen, seien es auch Mörder gegenüberzutreten.

Was sich anfangs als eine Mischung aus Vermisstenliste, Drogendealer und ukrainische Killerkommandos vorstellt, endet verblüffend in einem gut strukturierten Unternehmen, abseits von jeglicher Realität, welches mit dem Leben des Menschen gleich doppelt abkassiert.

Eine gelungene Fortsetzung!

Einziges Manko an diesem wirklich guten Thrillern ist die Verfilmung durch Tom Cruise als Jack Reacher.

 

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Driss Chraïbi –
Inspektor Ali im Trinity College

Scotland Yard, die Wiege der Kriminalermittlungen und des klassischen Tweedanzugs sowie der steifen Uniformen des Straßen-Bobbys. Inspektor Ali passt in diesen so klar aufgestellten Haufen Ermittler wie ein Wolf in eine Schafherde. Ali fällt so ganz aus der Rolle. Liebt er doch Poesie, Kreuzworträtsel und einmalig schöne Frauen.

Er rebelliert wo er kann und wird dankbar nach Cambridge gesandt und soll dort einen Mord aufklären. Eine marokkanische Prinzessin wurde tot aufgefunden und es droht ein diplomatisches Debakel. Während alle den Selbstmord der schönen jungen Frau vermuten, kann sich Ali damit nicht wirklich anfreunden. Krach und Aufregung sind schon mal vorprogrammiert.

Für mich zwar ein wirklich kurzer Krimi aber ein gelungener Ausflug in die Welt des Inspektor Ali, der nicht unvergessen bleibt.

 

 

 

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