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Andrea Camilleri –
Der Kavalier der späten Stunde

Commissario Montalbanos sechster Fall!

Der Magier der Finanzen, Emanuele Gargano, zeigt den Sizilianern, wie man schnelles Geld an der Börse macht. Als die Anleger ihre Ausschüttungen erwarten, ist Gargano sowie das liebe Geld spurlos verschwunden.

Das Geschrei ist groß, eine gewaltige Suchaktion wird in Gang gesetzt und nur Commissario Montalbano sitzt seelenruhig auf seiner Sonnenterasse und genießt die Meeresbrise? Wer Camilleri kennt, der ahnt spätestens hier, dass der sture Ermittler schon seine eigenen Schlussfolgerungen gezogen hat und er nur darauf wartet, seinen Plan umsetzen zu können.

Ein weiterer Teil aus der so erfolgreichen Krimireihe um Commissario Montalbano, bei dem ein gewaltiger Rachenebel über das Meer und über die Küste von Vigata zieht, der nur mit feinem Gespür und klarer Sicht auf die Dinge gelöst werden kann.

 

 

Andrea Camilleri –
Die Rache des
schönen Geschlechts

Commissario Montalbano lernt das Fürchten! Der dritte Teil von Commissario Montalbanos Erzählband.

Was wäre Montalbano ohne seine Frauen? Livia, die schöne aber oft so ferne Freundin macht ihm sein Leben nicht gerade leichter und was wäre Italien ohne wunderschöne Frauen? Natürlich ist Montalbano kein Kind von Traurigkeit und lässt sich gerne das ein oder andere Mal von hübschen Frauen bezirzen und um den Finger wickeln.

Während Montalbano sich seinen weiteren Liebschaften, seinem Meer vor der Haustüre und wunderbare Gerichte munden lässt, erfährt der Leser Geschichte um Geschichte, das die Rache einer Frau ganz und gar nichts mit Schönheit zu tun hat und wehe dem, der sich mit einer anlegt.

Es hagelt Leichen und die sind ein ums andere Mal raffiniert inzeniert!

 

 

Wolf Thorberg –
Fluch des Bokors

Ein Voodo-Fluch liegt über Deutschland. Während eine Unternehmergruppe schwer erkrankt ums Überleben kämpft wird Grete Pfennig als Anwältin mit der Betreuung dieses ungewöhnlichen Falls  beauftragt.

Doch Grete fühlt sich ein wenig mit den toten Hühnern und Kindersärgen überfordert und holt F. mit ins Boot, der solchen Dingen etwas anders gegenübersteht.

Verdächtigt wird ein afrikanischer Voodoopriester, der ein wahrer Meister seiner Zunft in Schein und Sein ist. Die Suche nach ihm gerät außer Kontrolle und für Deutschland im Ausnahmezustand gilt es nunmehr, einen Schuldigen dingfest zu machen. Da kommt Mary, eine junge Flüchtlingsfrau samt gestohlenem Goldbarren im Koffer gerade recht.

Für Grete und F. entwickelt sich dieser Fall mit einigen Nebensträngen letztendlich als Familienangelegenheit und beweist wieder einmal, das Geld, Gier und Neid die Welt regiert.

Ein gelungener zweiter Teil über das ungleiche Ermittler-Duo Grete und F..

 

Andrea Camilleri –
Das kalte Lächeln des Meeres

Der siebte Teil der Commissario-Montalbano Reihe!

Wenn man morgens an nichts Böses denkt! Commissario geniesst sein Frühstück auf seiner Strandterasse und sein morgendliches Schwimmen im Meer. Doch dann prallt er beim Kraulen mit einer treibenden Leiche zusammen.

Gemeinsam mit seinem Team ermittelt Commissario Montalbano im Menschenschmuggler-Milieu.

Die Abgründe, die sich vor Montalbano auftun, sind kaum zu ertragen und bringen ihn und seine Nerven in einen wirklich unguten Zustand.

Ein düsterer Roman, bei dem der Krimi an sich ein wenig in den Hintergrund tritt, aber das Schicksal Italiens als „Rettungsinsel“ aufzeigt.

 

 

 

Christoph Höhtker –
Das Jahr der Frauen

Frank Stemmer ist durch mit der Welt und deren Sorgen. Er unterbreitet seinem Psychologen eine Wette, bei der er in 12 Monaten pro Monat genau eine neue Frau kennenlernt.

Er stellt sich mit Anfang vierzig nochmal der kurzzeitigen Partnersuche und hat es dabei natürlich gerne unverbindlich.

Es beginnt eine Jagd durch alle möglichen Dating-Portale, durch dubiose Bars und als übler Road-Trip einmal quer um die Welt.

Die Frauen, unterschiedlicher sie nicht sein könnten, sind treuherzig, weltoffen und irgendwie auch ein wenig aus der Zeit gefallen.

Während das Drama seine Kreise zieht und der undankbare Job Stemmers ihn auch immer mehr die Luft zum Atmen nimmt, bleibt ihm nicht einmal mehr die Möglichkeit final eine Bilanz zu ziehen.

Ein Jahr, 12 Frauen und ein jähes Ende! Den Hörer erwartet keine ulkige Partnersuchshow sondern die Geschichte eines Menschen, der überdrüssig seines Selbst einen irrigen Weg einschlägt und sich dessen Ende nicht wirklich bewusst, aber erhofft hat. Man sollte zumindest Grundkenntnisse der englischen sowie französischen Sprache besitzen und sich durch Abschnitte, die mit etc., etc. enden, nicht abschrecken lassen.

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