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Eoin Colfer –
Artemis Fowl
Das Zeitparadox

Mit dem sechsten Band von Eoin Colfer startet Artemis Fowl in die Vergangenheit um die Zukunft zu retten. Ein schwerwiegernder Fehler seitens des Genies Artemis Fowl bricht ihm jetzt fast sein kleines wagemutiges Herz. Die Rettung seines Vaters war gleichzeitig der bittere Tod seiner Mutter. Als er seinen Fehler erkennt, ist es allerdings schon viel zu spät für eine Umkehr.

Artemis gibt allerdings nicht so schnell auf und kann dank der Hilfe von seiner Freundin Holly Short eine Reise in die Vergangenheit antreten.

Durch den Zeittunnel gereist hat Artemis jedoch ein kleines Problem. Er steht sich wortwörtlich selbst im Weg. Ausgerechnet eine Lemurenart kann seine Mutter heilen und die versucht gerade der junge Artemis in der Vergangenheit an Ganoven natürlich höchstbietend zu verhökern um sich Geld für den Freikauf seines Vaters zu ergaunern.

Artemis zu beschreiben ist einfach: klein, etwas versnobt, keine Gefühlsregungen und ein kleiner Meisterdieb und Gauner. Jetzt ist allerdings keine Zeit mehr für seine geliebten Spielchen, denn seine Mutter stirbt und er weiß, das er nur im Team mit Captain Holly Short, der hartnäckigen Elfe seine Mum retten kann.

Auf geht´s Artemis! Rette mit Holly Short zusammen deine Mum!

Im März 2009 war ich zu einem Meet & Greet in Stuttgart eingeladen und durfte Eoin Colfer persönlich kennenlernen.

Er hat ein wenig von seiner Familie erzählt und das deren Eigenschaften in den unterschiedlichsten Persönlichkeiten rund um Artemis Fowl auftauchen und seine Kinder darüber natürlich nicht gerade erfreut sind. Da Michael ebenfalls ein großer Fan von Artemis ist, habe ich ihm die Ehre für eine Witmung überlassen.

Bei der anschließenden Lesung hat Peter Lohmeier den deutschen Part übernommen. Leider kann ich die Bilder nicht mehr auffinden. Es war eine tolle Lesung und die Stimmung war fantastisch.

Mein kleiner persönlicher Leseeindruck wurde dann vom List-Verlag im Fan-Magazin „Artemis Fowl“ veröffentlicht, was mich natürlich sehr gefreut hat.

 

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Paul Collins –
Der Mord des Jahrhunderts

Eine kopflose Leiche im Jahr 1897 lässt New York nicht los und die Ermittlungen der Polizei verlaufen im Sand. Die Journalisten hingegen haben Lunte gerochen und schlachten den Fall bis ins letzte Detail.

Die Sensationslust kennt keine Grenzen. Ein paar Journalisten machen sich selbst auf die Suche nach dem Killer. Diese Hetzjagd  wird mehr und mehr eine medialen Schlammschlacht.

Diese „Show“ gipfelt im Konkurrenzkampf zwischen Joseph Pulitzer und William Randolph Hearst.

Es tauchen erstmals Groupies auf, Medien stapel sich und als es um das Identifizieren des Leichnams geht, beschäftigt sich die Jury insbesondere um dessen „eigentümliches“ Gemächt.

Thorne, der vermeintliche Mörder, wartet derweil auf seine Vollstreckung in Sing Sing.

Der eigentliche Mord tritt ein wenig in den Hintergrund und wird zur Geburtsstunde der Boulevardpresse.

Der brodelnde Machtkampf der damaligen Zeitungsmogule ist derart spannend, das man nur so über die Geschichte hinwegfegt.

John Collins hat ein kleines Meisterwerk geschaffen. Man wirft einen Blick auf die Boulevardpresse, die Macht der Medienmogule und eine völlig hilflose Polizei und muss feststellen, das sich seit 1897 nichts geändert hat.

Mit Anhängen und diversen Quellenverzeichnissen ausgestattet weckt das Buch natürlich die Neugierde und man recherchiert fleißig nach.

Im Jahr 2012 wahr ich selbst in Californien und habe mir Hearst Castle angesehen. Das seit dem Tod von Hearst im Jahr 1951 zu einem „kleinen“ Museum erwachte Castle ist die reinste Augenweide. In jeder Ecke endeckt man die Verrücktheit Hearsts und versteht dessen Lebenslust und Streitbarkeit.

Was hätte ich dafür getan, in seinem mit Gold ausgelegten Indoorpool zu springen! Unvergesslich und eine Muss, wenn man auf der A1 unterwegs ist!


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Joe Coomer –
Der Papagei, das Telefon und die Bibliothekarin

Ein Abschleppdienst zum Liebhaben. Lymann ist ein gestrandeter Mensch und einsam dazu, bis er plötzlich einen Papagei als Mitbewohner in seinem Wohnwagen hat.

Der Papagei, der denkt, das er ein Adler sei, schafft es tatsächlich, dass Lymann sein Leben überdenkt.

Lymann ist besorgt, das der Besitzer des Papageien diesen vermisst und er macht sich auf die Suche. Fiona, die junge hübsche Bibliothekarin hat sich schon länger in Lymann verguckt, an diesem prallen allerdings alle Annäherungsversuche ab wie bei einem Flummi.

Doch Lymann hat seinen Plan ohne Fiona gemacht und plötzlich dreht sich die Welt in eine ganz andere Richtung.

Ein wunderbarer Roman über die Suche nach dem Sinn des Lebens und dem kleinen Glück und der großen Liebe.

Kelly Doust –
Aimées geheimer Wunsch

Für Maggie geht ein Traum in Erfüllung. Endlich hat ihr Chef ihr Potential erkannt und sie darf sogar in eine der morgendlichen Talkshows.

Sie stellt dort ein wunderschönes Stückchen Stoff vor, welches mit kleinen Perlen ganz kunstvoll bestickt ist.

Das sie daraufhin von einer lange vergessenen Geschichte eingeholt wird, wird Maggie erst klar, als ihr bisheriges Leben komplett auseinanderdriftet und sie sich scheinbar für einen Weg entscheiden muss.

Während Maggie beruflich zu kämpfen hat, stauen sich in ihrem Heim ebenfalls die Probleme an und sie flüchtet sich in die Vergangenheit des bestickten Diadems um ihrer eigenen Gegenwart zu entgehen.

Allerdings holt die Gegenwart Maggie dann doch schneller ein und die Vergangenheit des Stückchens bestickten Stoffes dann mehr als ein Geheimnis ans Licht.

Eine bezaubernde Geschichte über ein kleines besticktes Stückchen Stoff, das eine lange und mit Geheimnissen verwobene Vergangenheit hat.

Eine Leseprobe findet Ihr hier.

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Elizabeth Corley –
Requiem für eine Sängerin

Inspektor Fenwick ermittelt zum ersten Mal.

Der Kreis alter Freundinnen lichtet sich. Eine nach der anderen steht auf einer scheinbaren Todesliste und rufen somit Inspektor Fenwick auf den Plan. Er soll ermitteln aber sieht nirgends einen wahren Feind. Doch jemand macht Jagd und da Fenwick aktuell nichts aufdecken kann, begibt er sich in die Vergangenheit der Frauen.

Fenwick, der nach dem Tod seiner Ehefrau seine beiden Kinder mit Hilfe seiner Mutter erzieht, hat schon alle Hände damit zu tun und dieser Fall scheint ihn anfangs etwas zu überfordern. Doch Fenwick liebt seinen Job und er brauch diesen Fall um mit sich selbst ins Reine zu kommen und deckt ganz nebenbei damit ein langes und dunkel gehütetes Geheimnis auf, die diese fünf so scheinbar perfekten Ehefrauen und langjährigen Freundinnen in ein ganz anderes Licht rückt.

Für mich ein gekonnter Auftakt einer neuen Krimireihe mit einem Ermittler, der mal ausgesprochen menschlich daherkommt. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil!

 

 

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