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Candace Bushnell –
Am Bett vorbei ist voll daneben

Candace Bushnell schuf mit ihrem Roman die Vorlage für die Serie „Sex and the City“. Doch Achtung, wer hier im Buch nach Carrie und ihren Freundinnen sucht, der sucht lange.

Was passiert, wenn in New York sich der Arbeitstag zu seinem Ende neigt? Klar, die superchicen Frauen gehen aus. Aufgebretzelt und natürlich in neuer Designerware und das selbstverständlich nicht von der Stange versuchen die Businessladys den Fang fürs Leben zu machen.

Bushnells Roman beschreibt eigentlich nur den Blick auf die moderne, vermögende und gut gebaute Frau, die ihrem Single-Dasein endlich ein Ende bereiten will und dabei selten wählerich ist.

Mit fiesem Witz, wirklich teilweise triefenden Sarkasmus erzählt Bushnell über die „Männerjagd“, bei der man natürlich keine heiße Nacht auslässt.

Ruth Ware –
Woman in Cabin 10

Lo Blackwood soll als Journalistin die Jungfernfahrt der Aurora begleiten. An Bord des Schiffes ist alles vertreten, was Rang und Namen hat und in Lord Bullmers neue Firma investieren und kräftig die Werbetrommel rühren soll.

Lo, die dank eines Überfalls in ihrer Wohnung froh ist, dieser zu entkommen, ahnt nicht, in welchen Strudel sie gerade hineingeraten ist.

Für das Galadinner am Abend leiht sie sich von der Dame aus der Nachbarkabine Wimperntusche und gerät dadurch mitten hinein in einen Mordkomplott, bei dem sie scheinbar als nächstes auf der Liste steht.

Als Lo nachts ein dumpfes Geräusch hört und einen Blutfleck auf der Reling der Nachbarkabine sieht und eigene Ermittlungen über die Bewohnerin von Cabin 10 anstellt, zieht sich die Schlinge immer fester um ihren Hals.

Ein Psychothriller der ganz besonderen Art auf einem Luxusschiff, auf dem es scheinbar kein Entkommen gibt.

Nach ihrem Bestseller „Im dunklen, dunklen Wald“ ein gelungener weiterer Psychothriller, bei dem man sich Seite um Seite fragt, wer hier die „Wahrheit“ sagt.

Miriam Rademacher –
Der Drink des Mörders

Der 3. Teil des Ermittlerquartetts aus England.

Colin erhält ein Vertretungsangebot für einen alten Freund auf dem Kreuzfahrtschiff für eine Woche. Auf dem Hinflug lernt er den etwas großspurigen schottischen Lakritzhersteller Ted Toole kennen.

Der wird gleich am ersten Abend auf dem Schiff ermordet aufgefunden und Colin, allen dank der Geschichten seines Freundes als erfolgreicher Detektiv bekannt, begibt sich gezwungener Maßen auf die Spur des Killers.

Dass er auf dem Schiff erst über seine Freundin Lucy, die sich heimlich einen Reiseplatz gesichert hat, und dann über allerlei skurrile Persönlichkeiten stolpert und auch noch selbst fast zum Opfer des Killers wird, damit hatte Colin, der sich eine erholsame und abwechslungsreiche Reise mit viel Tanz gefreut hatte, nicht gerechnet.

Unterstützt wird er von dem Schiffsarzt Spencer, der sich aber nur scheinbar in den diversen Todesarten auskennt und auf dem Trockenen auf Reisen in Schottland von seinen Freunden Jasper und Norma.

Ein gelungener Fortsetzungskrimi, bei dem man vorher seine Bar auffüllen sollte. Mit Witz, sympathischen Figuren und einem ganz großen Schuss Spannung!

 

 

 

 

Carina Burman –
Die zehnte Göttin des Gesangs

Elisabet Gran beschließt eine Wette mit Ihrem Professor für Literaturwissenschaften im Jahr 1909 in Uppsala. Sie macht sich auf die Suche nach Material über die schwedische Poetin Sophia Elisabeth Brenner. Sophia lebte damals wie Sappho im alten Griechenland.

Dem Reiz der Sappho Sophia ist Elisabet von der ersten Erzählung an und hofft natürlich auf ausreichend Anerkennung im Kreis der Literaturwissenschaften, wenn sie mit positiven Nachrichten und einem Beweis für die Existenz an die Hochschule in Uppsala zurückkehrt

Für Elisabet beginnt nunmehr eine Reise auf den Pfaden von Sophia Brenner, die an Geheimbünden, dunklen Mächten und natürlich auch an der Liebe keinen Halt macht und mit dem dunklen Gedanken des Scheiterns und dem damit begründeten Ende ihrer Universitätskarriere im Hinterkopf.

Carina Burman erzählt eine spannende Geschichte über die Macht und die Wirkung einer Frau, die es anfang des 20. Jahrhunderts wagt, in einen scheinbar erfolglosten Wettstreit zu treten und dabei alles in eine Waagschale legt. Gut recherchiert und mit feinem Gespür geschrieben.

 

 

Quarkmousse mit Rotweinbirne

Eine Idee für ein Weihnachtsdessert?

Quarkmousse mit Rotweinbirne

  • 250 g Magerquark
  • 3 Eigelb
  • Mark aus einer Vanilleschale
  • 2 El Zucker
  • 1 Zitrone, Bio
  • 2 Blatt Gelatine oder ein anderes Geliermittel
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne
  • 2 Birnen
  • 300 ml Rotwein
  • 5 El Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Bioorange

Für die Mousse die Gelantine oder den Ersatz entsprechend vorbereiten. Das Eigelb mit dem Mark der Vanilleschote und dem Zucker in einem Gefäß geben.

Die Zitrone abwaschen, abreiben und auspressen.

Die Hälfte des Safts, die geriebene Schale sowie das Salz mit 50 ml Wasser zum Eigelb geben.

Alles im heißen Wasserbad dickcremig aufschlagen. Die ausgedrückte Gelantine auflösen und mit etwas von der Masse verrühren und anschließend gut unterheben.

Danach den Quark unterheben und die Masse leicht angelieren lassen. Die Sahne steif schlagen und nach dem Angelieren gut unterheben und mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Die Birnen schälen, der Länge nach halbieren und entkernen.

Den Rotwein mit Zucker, den Gewürzen und der ausgepressten Zitrone sowie der Orange aufkochen lassen und ca. 2 Minuten noch durchziehen lassen.

Die Birnen hinzugeben und den Topf vom Herd nehmen und die Birnen mind. 3 Stunden, ab besten über Nacht durchziehen lassen.

Zum Servieren die Birnen fächerförmig anschneiden und mit dem Mousse und etwas der Rotweinsauce anrichten.

 

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