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Schlagwort: Rache (Seite 1 von 51)

Lisbeth Jarosch –
Last Haven –
Die Liga der Mutigen

Lisbeth Jarosch - Last Haven - Die Liga der Mutigen

Lisbeth Jarosch – Last Haven – Die Liga der Mutigen

Im zweiten Teil der Trilogie ist die Revolution mitten im Gange. Während Aida noch auf den endgültigen Frieden hofft, spaltet sich eine Gruppe Rebellen ab. Die Liga der Mutigen sabotiert die Friedensmission der neuen Regierung wo sie nur kann und deren Macht reicht bis in die höchsten Kreise. Aida beschließt mit ihren Freunden die Liga der Mutigen zu unterwandern. Im Auftrag des neuen Regenten soll sie für die übrigen Menschen in Last Haven endlich eine Zukunft zu finden.

Aida bezieht offen Stellung und muss feststellen, dass sie mehr Feinde als Freunde hat. Besorgt und unter strenger Beobachtung gibt sie im Ausbildungslager der Wächter ihr Bestes.

Während das Volk leidet und die Liga der Mutigen immer mehr Anhänger finden, kommt es erneut Verhaftungen, Morden und weiteren Anschlägen. Ein Plan muss her, doch wer ist nun Freund und wer der Feind?

Im Zwiespalt zwischen der Macht, einer unbändigen Sehnsucht nach einer besseren Welt und einem zarten Hauch von Liebe muss ich Aida erneut entscheiden.

Lisbeth Jarosch führt uns mit Aida durch eine Welt die unserer gar nicht so unähnlich ist. Wo Macht, Erfolg und einzig das erreichte Ziel einem Menschen das Überleben sichert, kommt das Volk dennoch zu einem gewissen Punkt, an dem aus kleinen Stimmen sich eine Rebellion erhebt, die ihresgleichen sucht.

Mit „Die Liga der Mutigen“ zeigt uns Lisbeth Jarosch, wie zerbrechlich eine Gemeinschaft sein kann, wenn man nach den falschen Zielen und nach unmenschlichen Regeln spielt.

Während man die junge und unerfahrene Aida im ersten Teil ins Herz schließt, kämpft, rebelliert und liebt man mit ihr in diesem Teil und hofft inständig, dass ihr Mut im letzten Teil belohnt wird.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Juli Zeh –
Leere Herzen

Juli Zeh - Leere Herzen

Juli Zeh – Leere Herzen

Britta und Babak führen ein erfolgreiches Unternehmen.

Die als Therapiepraxis getarnte Selbstmordagentur könnte nicht besser laufen. Ihr Geschäftskonzept, gezielt Selbstmörder an den bestehenden Bedarf zu vermitteln, gelingt dank Babaks Algorithmus Lassie spielend leicht. Die Liste der potentiellen Kunden ist lang, das Auswahlverfahren, welches Britta wie auch Babak selbst durchlaufen haben, hart.

Doch plötzlich gibt es scheinbar Konkurrenz am Markt und die Welt der beiden gerät aus den Fugen.

Während sich Brittas Mann plötzlich dank eines noblen Investors mit seiner eigenen Firma endlich am Ziel sehnt, erkennt Britta viel zu spät den wahren Grund des scheinbar selbstlosen Geldgebers.

Für Britta beginnt damit eine Zeit des Zweifels und für Babak ungeahnte Zeit zur Suche nach sich selbst.

Über Flucht, Angst und dem brennenden Wunsch nach mehr Demokratie zerreißt es fast dieses innige Band an Freundschaft. Doch dann tritt unerwartet Julietta wie aus dem Nichts aus und sieht sich als erstklassige Absolventin des 12 Stufenprogrammes auch als Retter dieser Freundschaft.

Im Deutschland der Juli Zeh herrschen andere Mächte. Die Menschen sind der Demokratie überdrüssig und die Machthaberhin herrscht konkurrenzlos. Doch sollte man immer an den kleinen Funken Hoffnung glauben, der sich nach dem Guten im Menschen sehnt. Ganz besondere Sehnsucht liegt in der einzig richtigen Entscheidung, die ein Mensch trifft.

Möchten wir in so einer Zukunft leben? Sollten wir als Leser nicht erschrocken sein, von einer Zukunft zu lesen, in der potentielle Selbstmörder für lukrative Geschäfte zur ultimativen Umsetzung einer Botschaft eingesetzt werden. Ist es nicht traurig, dass sich die Menschen überhaupt keine Gedanken mehr über ihr politisches Leben und ihr Erbe an die Zukunft machen?

So einfach die Geschichte dem Leser am Anfang erscheinen mag, so kompliziert wird sie bei der Betrachtung von Brittas Familie und deren Freunde sowie Babaks Leben in einer Welt voller Versteckspiel und Selbstverachtung.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

Wolfgang Wirth –
…und ich will nicht gnädig sein!

Wolfgang Wirth - und ich will nicht gnädig sein

Wolfgang Wirth – und ich will nicht gnädig sein

Das Abitur ist geschafft und die lange geplante Reise per Rucksack durch die Türkei steht an. Nick trifft im tiefsten Hinterland auf die hübsche Ceren. Morgens wird er blutüberströmt von seinen Klassenkameraden mit der ermordeten Ceren aufgefunden. Der Prozess ist kurz und schmerzlos und die anschließende Haft in der Türkei der reinste Horror.

Kurz vor dem Aufgeben besinnt sich Nick und beschließt mit dem Amerikaner Joe und dem Rumänen Matteo auszubrechen. Die abenteuerliche und gefährliche Reise bis zu Nicks Ziel beginnt.

In seiner Heimat Mainz endlich angekommen, ist ihm allerdings schon Ceres älterer Bruder auf den Fersen, der Sühne und den Tod für seine Schwester fordert. Doch Nick ist zu sehr damit beschäftigt, die Mitglieder seiner alten Clique aufzutreiben und ihnen deren eigene Vergehen zur Last zu legen.

Jenny, selbst Mitglied dieser alten Clique und jetzt Polizistin kommt selbst ihren alten Schulkollegen auf die Schliche. Sie tritt somit in Konkurrenz zu Nick. Doch nach dem ersten Mord ist beiden klar, dass hier noch jemand anderes die Strippen zieht und schon alle Leichen im Keller zu kennen scheint. Dieser ist dabei weder auf Nicks Rache noch auf Jennys Gerechtigkeit aus ist und somit schweben beide ebenfalls in höchster Gefahr.

Wolfgang Wirth hat mit seinem Buch einen klassischen „Whodunit“ Thriller geschaffen. Nicks Unschuld wird vom Leser während der ganzen Geschichte in Frage gestellt. Wer ist der Feind und wer ist eigentlich der Freund, wer der eigentliche Killer? Alle Mitglieder dieser ehemaligen Clique haben durch den Mord an der jungen Ceren in ihrem weiteren Leben einen scheinbar ehrlichen Weg eingeschlagen. Dennoch prägt der jetzt vorhandene Reichtum, die Macht über andere Menschen und die eigene Gier heute deren Alltag. Man stellt sich als Leser die Frage, ob man nach so einer Erfahrung im Leben nur noch von Egoismus bestrebt ist und sich selbst immer mehr dem Wesen des wahren Killers anpasst. Hier muss ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet werden und die Liste ist lang.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Desweiteren bedanke ich mich für ein kleines Kurzinterview bei Wolfgang Wirth über „…und ich will nicht gnädig sein!“.

 

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