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Schlagwort: Insel (Seite 1 von 3)

Kathy Reichs –
Blut vergisst nicht

Kathy Reichs – Blut vergisst nicht

Tempe wird zu einer vermeintlichen Wasserleiche gerufen, die sich schnell als Selbstmord herausstellt. Froh, der tropischen Hitze des Sommers zu entkommen will sie sich schon auf den Rückweg in ihr Labor machen, als die Fingerabdrücke den Toten identifizieren und somit mit Rätseln umgeben.

Der Selbstmörder war bereits 1968 für Tod erklärt worden und das Militär macht für gewöhnlich bei Ihren Rückholeinsätzen keine Fehler. Wie kommt dann allerdings der in Vietnam gefallene Soldat Jahre später als Selbstmörder in einen See nach Kanada?

Tempe hat Lunte gerochen und ruft ihren alten Freund Danny an, der auf Hawaii immer noch für das Militär in deren eigener riesiger Abteilung zurückgeführte Kriegsopfer identifiziert. Mit ihrer Tochter Kathy im Gepäck werden Danny und Tempe nach den ersten Recherchen mit einer weiteren Leiche konfrontiert, bei der es sich dank der vorhandenen Marke ebenfalls um den kanadischen Selbstmörder handeln soll. Jetzt bekundet auch Detective Ryan Interesse und zieht in das strandnahe Ferienhaus samt mitgebrachter Tochter Lilly im Gepäck.

Kathy Reichs ist ein Garant für Spannung. Mit gewohnter Manier ermittelt Temperence Brennan in ihrem Metier mit alten Freunden und Bekannten und lässt sich auch durch einen schweren Autounfall nicht von diesen scheinbaren Irrwegen der Ermittlungen abbringen.

Während Hawaii als das Urlaubsparadies von allen Hochglanzmagazinen glänzt, wird schnell klar, das natürlich auch hier der Drogenhandel, Gangs und Schmuggel schon längst auf den bezaubernden Inseln angekommen sind. Die Detectives Ding und Lang überraschen mit überzeugenden Dialogen.

Beeindruckend schildert Reichs die Ermittlungsarbeit der JPAC im 13. Teil „Blut vergisst nicht“ der Temperance Brennan Reihe . Niemand wird je zurückgelassen als Slogan für das amerikanische Militär ist mit extrem aufwendigen Verfahren und einer Einsatzgewalt belegt, die ihresgleichen sucht. Jeder, der sich schon einmal die militärische Zeremonie des „unbekannten Soldaten“ live angesehen hat, versteht, was es für die Mitglieder des amerikanischen Militärs bedeutet.

Ich bin natürlich schon auf die nächsten Ermittlungen von Tempe und Ryan gespannt.

Dörthe Huth –
Gute Laune an jedem Arbeitstag

Dörthe Huth - Gute Laune an jedem Arbeitstag

Dörthe Huth – Gute Laune an jedem Arbeitstag

Die meiste Zeit verbringen wir Menschen an unserem Arbeitsplatz. Fühlen wir uns dort wohl? Verstehen wir uns mit allen und ganz besonders mit dem Chef?

Wir starten mit den Fragen und erkennen uns meist schon in der ersten der neun Fragen wieder.
Schon in den ersten Erzählungen der Autorin finden wir uns selbst und sind froh über HuthsHaltestellen“ die uns eine Reaktion und eine Aktion ermöglichen, die leicht verständlich umsetzbar und wir uns als einzelner Mensch dennoch treu bleiben können.

Mit den Übungen an den Kapitelenden kann man sich selbst ein wenig „in die Knie“ zwingen und sich etwas intensiver mit dem jeweiligen Thema befassen.

Begleitet werden wir von äußeren Faktoren und unserer inneren Wahrnehmung. Mit Huths „Leitfaden“ begibt man sich auf eine Reise. Man betrachtet sich von außen, stellt Ähnlichkeiten fest. Schnell begibt man sich auf die Suche nach Lösungen. Um hier aber zielgerichtet seine eigenen „Fehler“ ermitteln zu können, begleiten zielgerichtete Fragen den Leser durch das Buch.

Das auch schlechte Laune ansteckend sein kann, war mir als Leser gar nicht so bewusst. Jedoch geht man hier auf gezielte Suche nach dem Grund des Übeltäters um ihr entgegenzuwirken und somit nicht nur sich selbst, sondern auch die Kollegen und Mitarbeiter wieder anders wahrzunehmen.

Ich bin froh, dass ich als Selbständige etwas außen vor bin und mir meine Kunden und dessen Personal aussuchen kann während meine Kollegen bei meinem Kunden tagtäglich sind teilweise durch die Arbeit quälen oder sich mit Kollegin „Diva“ beschäftigen.

Da für den normalen Arbeitnehmer diese radikale Methode sicherlich nicht immer in Frage kommt, findet man in diesem Ratgeber ausreichend Möglichkeiten, sich aus diesem ewigen Hamsterrad zu befreien und gestärkt und mit guter Laune durch den Arbeitsalltag zu schreiten.

Besonders gut hat mir das Abschlusskapitel „Gute Laune to go“ gefallen. Hier wird nochmal alles kurz zusammengefasst. Hier findet man schnell und einfach ein paar Tipps, wenn der Arbeitshaussegen mal wieder schief hängt.

Ich bedanke mich herzlich bei Literaturtest und bei Dörte Huth für das Rezensionsexemplar.

Viktor Arnar Ingólfsson –
Das Rätsel von Flatey

Island, das Land des Eises und der Dunkelheit. Die alten Sagen haben es einem Handschriftenerxperten angetan, img_20161125_213036der darauf verwest auf einer einsamen Insel aufgefunden wird. Was hatte er dort zu suchen und warum reiste er unter falschem Namen ein? Für die Polizei in dem Land der Elfen und der Sagen scheint das ein Rätsel.

Ein Meisterwerk an Spannung!

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