tinaliestvor

books and more

Schlagwort: CIA (Seite 1 von 8)

David Baldacci –
Die Wächter

David Baldacci – Die Wächter

Washington D. C. – eine bezaubernde Stadt mit ihren vielen Museen, Galerien und Denkmählern. Wirklich hinter die Kulissen blicken wir mit David Baldacci, der mit „Die Wächter“ den Auftakt zu einer Thriller-Reihe startet.

Oliver Stone ist kein Freund des Weißen Hauses. Seine Vergangenheit holt ihn dafür zu oft ein.

Als Mitglied des sogenannten Camel Club geht er Verschwörungen auf den Grund. Und dafür eignet sich Washington D. C hervorragend.

Er führt als campender Widerständler Buch über die „Sünden“ der Regierung. Nichtsahnend, das sein Buch Begehrlichkeiten weckt.

Oliver gelingt es durch seine nette und freundliche Art, spielerisch an Informationen zu gelangen und dank seiner Clubmitglieder diese umgehend auszuwerten. Als sich ein wahres Drama anbahnt, zieht Oliver Stone seinen einzigen realen Kontakt in der Außenwelt, Secret-Service Agent Alex Ford zu Rate.

Damit tritt Stone eine kleine Lawine los, die sich zu einem Erdbeben rund um Washington verwandelt.

Mit ausgefuchsten Charakteren wird dem Leser schnell klar, dass das hübsche und fast schon pittoresk anmutende Washington in der Tat das Zentrum der Macht darstellt. Nach und nach bröckeln die Fassaden diverser Geheimdienste und es wird zur Jagd geblasen.

David Baldacci gelingt es spielend, den Leser an der Nase herumzuführen. Ständig stellt man sich die Frage, wer hier die Guten und wer hier die Bösen sind. Grenzen verwischen und es stellt sich heraus, dass Verschwiegenheit mehr als nur eine gute Tugend sein sollte.

Klaus Dieter Klebsch überzeugt mit beeindruckender Stimme im Hörbuch und lässt Oliver Stone mit seiner dunklen Vergangenheit gekonnt dastehen.

Egal ob Caleb, Reuben oder Alex Ford, hier merkt man schnell, das man der Spannung, die durch Klebsch vorgetragen, als Hörer kaum entrinnen kann.

Mit insgesamt sechs CDs immer noch eine gute Länge, ohne den Faden oder den Überblick zu verlieren.

Für mich ein beeindruckender Auftakt zu einer hoffentlich langen und spannenden Thriller-Reihe mit Oliver Stone und seinem Camel-Club.

Frank Goldammer –
Roter Rabe

Frank Goldammer – Roter Rabe

Max Heller kämpft in Dresden im Jahr 1951 an mehreren Fronten. Ein scheinbarer Selbstmord von zwei Zeugen Jehovas in Polizeigewahrsam weckt Hellers Neugierde, als der frisch erholt von seinem Familienurlaub mit seiner Frau Karin und der Tochter Anni zurückkehrt.

Schnell merkt Heller, das hinter dem Tod mehr zu stecken scheint und beginnt zu ermitteln. Die Russen schieben ihm schnell einen Riegel vor, stehen die Toten doch im Verdacht, Spione gewesen zu sein.

Karin erhält die Reiseerlaubnis nach Westdeutschland und so muss Heller gleichzeitig auch noch sein Familienleben organisieren. Nachts meldet sich unverhofft ein alter russischer Weggefährte, der Heller klar macht, dass er hier in ein Wespennest aus Spionage, Attentätern und Menschen übelster Sorte gestochen hat.

Alles deutet auf einen übermächtigen Spion der Amerikaner hin, die mit ihrem „Roten Raben“ den Russen und natürlich auch der DDR den Kampf ansagen.

Als in Dresden der Schmuggel mit Uranerz auffliegt, sehen Werner und Peter, seine Assistenten einen Zusammenhang, doch beide verschwinden darauf hin spurlos.

Heller ist sich nach weiteren Toten, einem jugendlichen Schmugglerpärchen und mysteriösen Zeitungsannoncen nicht mehr sicher, wer hier der eigentliche Strippenzieher ist. Der verlorene Krieg, das spurlose Verschwinden seiner Mitarbeiter und der Auftritt mehrerer Geheimdienste machen es ihm in seinen Ermittlungen nicht leicht.

Als zuhause plötzlich alles aus den Fugen gerät und Karin im Westen verschollen bleibt, beginnt Heller, den Fall mit ganz anderen Augen zu betrachten.

Frank Goldammer hat mit Max Heller eine spannende Krimireihe rund um das Ende des zweiten Weltkrieges in Dresden geschaffen. Max Heller ist so begnadet anständig, das Konfrontationen mit ehemaligen Kriegstreibern, dem treibenden und tonangebenden KGB sowie den Menschen in seiner Umgebung nicht ausbleiben. Man befindet sich mit Max und seiner Familie stets in dem Zwiespalt der Trennung Deutschlands. Auf der einen Seite der aufblühende Westen und auf der anderen Seite das leidgeplagte von den Russen kontrollierte Volk des Ostens.

Ein würdiger vierter Teil!

Vielen Dank an den DAV-Verlag für das Hörbuch! Es war mir ein Vergnügen!

Max Bronski –
Der Tod bin ich

Max Bronski - Der Tod bin ich

Max Bronski – Der Tod bin ich

Ein altes Gut, ein uralter Verwalter und ein dunkles Geheimnis.
Jeden Sonntag trifft sich der alte Verwalter bei seinem zukünftigen Nachfolger Tino zum Kaffee. Dieses Ritual der Beiden fand bisher ohne Ausnahme statt, doch eines Sonntags wartet Tino vergeblich.

Er findet den alten Mann erschossen im japanischen Zengarten des Gutshauses und ist ratlos. Wer sollte ausgerechnet diesen alten Mann ermorden? Noch erstaunter reagiert Tino, als er feststellen muss, dass er das Vermächtnis des alten Mannes, samt mehreren Notenblättern geerbt hat.

Zu Ehren des alten guten Freundes lässt Tino während dessen Begräbnis von einem Bekannten eine der Partituren spielen und gerät dadurch in dunkle Machenschaften und deckt ein lang gehütetes Geheimnis auf.

Wer auf spannende und äußerst gut gestrickte Storys steht, ist mit Max Bronski sehr gut aufgehoben. Tino, völlig unwissend und ein Optimist ohne Gleichen gerät durch das Erbe seines alten Freundes in die Machenschaften eines lange verlorenen Kriegs und dabei in die Fänge der KGB, des MI6 und in Reichweite des CIA. Sein alter Freund entpuppt sich als lange totgeglaubtes Physikgenie, dass seine Arbeiten gut versteckt vor Spionageangriffen gehütet und somit einen anderen Ausgang des zweiten Weltkrieges verhindert hat.

Franz Maria Sonner alias Max Bronski verwickelt den Leser mit „Der Tod bin ich“ in ein kleines Spionageabenteuer längst vergangener Zeiten und lässt nebenbei die bittere Wahrheit der Macht der Physik in Kriegszeiten ans Licht.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

« Ältere Beiträge

© 2019 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑