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Schlagwort: Forschung (Seite 1 von 9)

Stefan Bonner –
Planet Planlos

Stefan Bonner - Planet Planlos

Stefan Bonner – Planet Planlos

Wir wissen es alle, das Ende ist nah! Doch wie gehen wir damit um?

Wir ignorieren es einfach und alles ist bestens.

Während die Polkappen schmelzen, Schlammlawinen und ungeahntes Hochwasser und die Hitze uns Menschen auf dem Planeten Erde das Leben immer schwerer macht, beschäftigt sich unsere Politik jedoch lieber mit anderen, scheinbar wichtigeren Dingen.

Das Autorenduo fasst in diesem Buch die kurze und schmerzlose Wahrheit zusammen. Die Klimakatastrophe kommt auf uns zu, ob wir das wollen oder nicht. Knackige Kapitel mit ausreichend Grafiken mit passenden Kapitelüberschriften belegt, lassen dem Leser klar werden, dass es bereits fünf nach zwölf ist.

Die Klimaerwärmung wird ausreichend erklärt, mit ausreichend Daten belegt und selbst für einen „Klimalaien“ wird spätestens nach diesem Buch klar, dass man sich über seine eigene Zukunft sehr wohl ein paar Gedanken machen sollte. Wollen wir denn alle einfach so weiterleben?

Rund um die Welt beobachten die Forscher die Ausmaße der bereits jetzigen Erwärmung und alle sind sich einig, es wird nicht mehr aufhaltbar sein und dann?

Insbesondere hat mich das Kapitel über den Globalen Fußabdruck fasziniert. Hier begleiten wir das Autorenduo durch einen ganz gewöhnlichen Arbeitsalltag. Erschrocken stellen dann fest, dass wir es auch nicht auf weniger CO2-Ausstoss schaffen, obwohl wir bereits aktiv verzichten.

Dieses Buch ist ein Weckruf, der unabhängig von der jeweiligen politischen Führung in den Ländern dieser Erde endlich bei der Menschheit ankommen sollte. Wir wollen doch alle unser Zuhause erleben, behalten und uns sicher fühlen. Wir wollen ehrliche und fundierte Auswertungen und keine von Klimakritikern herabgewürdigte Berichte und Irreführungen. Es wird Zeit, das wir das verstehen und aktiv handeln. Wir alle wollen doch unseren wunderschönen blauen Planeten schützen. Ihn für unsere Menschheit, ganz besonders für unsere nachkommenden Generationen so erhalten, wie wir ihn lieben.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Stephanie Marland –
Wir sehen dich

Clementine Starke forscht für ihre Doktorarbeit über Onlineforen und deren Strukturen. Von ihrer eigenen gebrandmarkten Vergangenheit nicht loslassend begibt sie sich in True-Crime-Szene in London. Ein Killer geht in London um, die Polizei tappt im Dunkeln und das heizt natürlich das Forum mächtig an. Dort schließt sie sich einer kleinen unscheinbaren Gruppe mit dem Ziel an, den Killer vor der Polizei zu schnappen.

DI Bell ermittelt mit seinem Team ohne dem Killer auch nur in die Nähe zu kommen. Der Druck der Presse und seiner Vorgesetzten ist enorm, sein letzter Fall ist jetzt ein Fall für die Dienstaufsicht und in seinem Team gibt es ausgerechnet jetzt auch noch einen Maulwurf.

Als Clementine und Bell aufeinandertreffen, hat der Killer schon sein nächstes Opfer in seinen Händen.

Stephanie Marland hat mit „Wir sehen dich“ und Clementine einen Charakter erschaffen, deren Glaube an das Gute im Menschen so zerrüttet ist, dass Lügen und Korruption allgegenwärtig sind. Bestätigung findet sie in ihrer True-Crime-Onlinewelt und ihrer fast zwanghaften Überwachung von DI Bell. Ihr Drang, der Welt die Schlechtheit ihrer Umwelt zu zeigen bringt sie erneut in eine Situation, von der sie nunmehr hofft, dass ihre dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt.

Marland gelingt es spielerisch, den Leser selbst an das Gute im Menschen zweifeln zu lassen. Niemand scheint der zu sein, der er vorgibt und das Internet ist ein Moloch, bei dem es einem schwerfällt, zwischen dem klar Ersichtlichen und der wirklichen Wahrheit zu unterscheiden.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit DI Bell und bin überzeugt, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt.

Vielen Dank an Jellybooks und an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die Rezension sowie das Bild sind mein Eigentum!

Robert Hofrichter –
Im Bann des Ozeans

Starten Sie mit Robert Hofrichter eine Expedition in die Wunderwelt der Tiefe. Ich liebe Dokumentationen über das Meer, die Südsee und über außergewöhnliche Meeresbewohner und war erstaunt, dass sich diese wunderbare „Unterwelt“ auch zwischen zwei Buchdeckeln mit Begeisterung erzählen lässt.

Hofrichter versteht es geschickt den Leser mit der Geburt der Ozeane über die Physik dieses Wunderwerks in die Welt der Meerestiere eintauchen zu lassen. Mit viel Witz und natürlich auch dem Fachwissen begleiten wir Kuriositäten der Meere, magische Baumeister und Filmstars hinweg zu den Ursprüngen.

Im Bann des Ozeans“ mahnt von der Empfindlichkeit dieser faszinierenden Meereswelt, lässt den Leser aber nicht mit einem schlechten Gewissen zurück. Mit zahlreichen Bildern und kleinen eigenen Erlebnissen des Forschers steigt man hinab in die Tiefe zu uns unbekannten Welten, die längst noch nicht gänzlich erforscht sind.

Man taucht ein in die unbekannte Welt der großen Ozeane und ist erstaunt, wie wenig man eigentlich über dieses so schützenswerte Stück unserer Erde weiß.

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