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Schlagwort: Schweiz (Seite 1 von 2)

L. S. Hilton
Maestra

Judith, die Angestellte in einem kleinen Londoner Auktionshaus kann den Hals nicht voll bekommen. Ihr Leben erscheint ihr fad und eintönig und äußerst schlecht bezahlt. Alles ändert sich mit ihrem Eintritt in ihr zweites verborgenes Leben.

In einem noblen und verschwiegenen Sexclub gelingt es Judith dann, ihre Strippen zu ziehen und von nun an geht sie im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.

Ihr Wissen über alte Meister, erstklassige Bilder und ihr ausgeprägtes Phantasie lässt die Männerherzen höher schlagen. Die nächste Finte ist gelegt und die hübsche und intelligente Soziopatin muss nur noch abwarten.

Dieses Buch in ein passendes Genre zu drücken, dafür kann ich mich auch nach der letzten Seite nicht entscheiden und habe etwas völlig anderes aufgrund des Klappentextes erwartet.

Es traf überhaupt nicht meinen Geschmack und gab mir ein übertriebenes Bild einer britischen femme fatal ab.

Gabriela Kasperski –
Besondere Umstände

Werner Meier übernimmt den Mord an seiner Bekannten Ruth Huldimann, die erschossen in ihrem Stadtbüro aufgefunden wird. Es findet sich sogleich ein Täter, ein alter Bekannter, der jedoch mit mehr  als einem dubiosen Alibi aufwarten kann.

Meiers Team stößt auf gelöschte Daten, verschwundene Akten und mysteriöse private Notizen, aber die Ermittlungen geraten ins Stocken.

Zita, Meiers Freundin erlebt während den Ermittlungen ihre letzten Tage der Schwangerschaft und freut sich über die Unterstützung ihrer Freundinnen aus dem Yoga-Kurs.

Nachdem Zita endlich entbunden hat, kommt es im Krankenhaus zu einer Babyentführung und Zita kann es nicht lassen, selbst zu ermitteln und bringt damit unbewusst ihre Mitstreiter in tödliche Gefahr…

Für das eigene Kind würde man über Leichen gehen, aber was, wenn man kein Kind hat? Die Sehnsucht dieser Menschen scheint eine gut bezahlte Marktlücke zu sein und Kasperski beleuchtet dieses „dunkle“ Thema der Kinderbeschaffung.

Was anfänglich aus losen Stränge bei den Ermittlungen, dem Privatleben und den Freunden von Meier und Zita beginnt, entpuppt sich als wirklich gut gestrickten Krimi, bei dem der Kinderwunsch und das Thema Adoption in ein ganz neues Licht gerückt wird.

Philipp Tingler – Schöne Seelen

IMG_20160505_092328Oskar Canow, Schriftsteller und Lebemann, macht eine Therapie. Allerdings nicht für sich, sondern für seinen Freund, der lieber heimlich Theater spielt. Die ist scheinbar völlig normal in den versnobten Kreisen, in denen Canow sich befindet.

Als sich aber Oskar in einer Sitzung zu weit aus dem Fenster lehnt und mehr verrät als eigentlich geplant war, tritt er damit eine Lawine los, die selbst sein Chickie Lauren nicht mehr aufzuhalten vermag.

Ein wunderbares Buch über Reichtum, Snobismus und die Einsamkeit.

In keinen anderen Buch habe ich so viel Sarkasmus, Snobismus und Zynismus erlebt und trotzdem musste ich über die Aussagen der „Elite“ laut lachen. Wenn das kein gutes Buch ist!

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