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Schlagwort: Gift (Seite 1 von 5)

Irene Matt – Nichts drin?

Alexandra Rau ermittelt wieder und steht vor einem Rätsel. In einer Scheune im tiefsten Schwarzwald hängt eine junge Frau. Der scheinbare Selbstmord, der seltsame Abschiedsbrief und die Blicke der jetzigen Waisen lassen Alexandra Rau keine Ruhe.

Mit ihrem Kollegen Isidor wird sie dann zu einem weiteren Selbstmord gerufen. Hier jedoch wird den beiden schnell klar, dass der Tote zwar an Depressionen litt, aber keineswegs zu Suizid tendierte. Mord liegt also auf der Hand, doch wer ist der Mörder und was war das Motiv?

Als Alexandra dann dank eines Zufalls Mörder, Motiv und Mordwaffe auf einen Schlag geliefert bekommt, scheint alles klar….

Wer den Erstling von Irene MattDer Augenblick“ kennt, der weiß, dass sich die Autorin nicht zu so einfachen Lösungen hinreißen lässt. Gekonnt befindet sich der Leser ohne es zu erwarten in der Rolle des Mörders und überzeugt sich nunmehr Seite um Seite von dessen Motiv. Opfer oder Täter, diese Frage stellt sich bis zum Schluss. Doch für welche Seite entscheidet man sich?

Mit „Nichts drin?“ ermittelt erneut Alexandra Rau und bringt den Leser dazu, sich etwas genauer mit Homöopathie, Medizin und Arzneimitteln zu befassen, nur um festzustellen, dass wir es uns heute mit unseren Leiden etwas zu einfach machen. Für alles scheint es die richtige Medizin zu geben, aber ist es auch tatsächlich die richtige?

 

Johann G. Zaller –
Unser täglich Gift – Pestizide – Die unterschätzte Gefahr

Als Allergiker schaut man wahrscheinlich ein wenig mehr auf Lebensmittel und auf die Umwelt. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, stellt in letzter Zeit doch vermehrt fest, dass es immer weniger Randstreifen auf unseren Feldern gibt, kaum noch Fasane den Weg queren und das gehäuft große landwirtschaftliche Traktoren ihre Felder und Weinberge bespritzen. Wo sind die vielen Vögel und Tiere hin und brauchen unsere Lebensmittel wirklich alle diese Spritzmittel?

Johann G. Zaller hat mit seinem Sachbuch „Unser täglich Gift“ einen für die Menschheit bedauernswerten Zustandsbericht über unser Verhalten gegenüber der Biodiversität und gegenüber unserer Gesundheit abgeliefert.

Betrachtet werden die Pestizide im Alltag, die weltweiten Folgen die daraus entstehen und natürlich die erstklassige Lobbyarbeit der mittlerweile nur noch aus sechs großen Chemiekonzernen bestehenden Herstellern.

Wir erleben tagtäglich die Szenen über Dürre, verhungernde Menschen und über die traurigen Berichte der WHO über den Hunger der Welt und sind trotz moderner Technik scheinbar nicht in der Lage, diesem entgegenzuwirken. Oder wollen wir vielleicht gar nicht?

Zaller beleuchtet kurz und knapp alle Arten an Spritzmitteln, deren scheinbare Wirksamkeit und deren angebliche Verträglichkeit. Berichtet von Studien neutraler Institute und von noch viel besseren hauseigenen Studien der mächtigen Chemiekonzerne. Erschrocken war ich über die Art und Weise, wie heute in der dieser Industrie Lobbyarbeit geleistet wird. Sind wir schon so weit gekommen?

Dieses Buch soll die Menschen aufrütteln und natürlich gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich über seine täglich verzehrten Lebensmittel mehr Gedanken macht, unser Wegwerfverhalten durch ein neues Einkaufsverhalten verbessert und über den Sinn von Biodiversität und dem dadurch verringerten Einsatz von Pestiziden macht.

Mein Garten hat schon immer Bioqualität. Gegen Blattläuse hilft ein fester Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch und gegen nervige Insekten meine treuen Gartenvögel. Umso mehr hoffe ich, dass in Zukunft unsere Nachkommen für einen Fasan, eine Feldmaus oder gar ein Rebhuhn nicht in den Zoo müssen.

In der Arte Mediathek findet man passend zum Buch noch einen wirklich schockierenden Beitrag über Pestizide und die geschickte Lobbyarbeit der produzierenden Industrien.

 

 

 

 

 

 

frisch eingetroffen…

Vielen Dank an carl´s books für den dritten Teil von Christian v. Ditfurth.

Den zweiten Teil habe ich verschlungen und kann es kaum erwarten, den mir jetzt vorliegenden dritten Teil „Giftflut“ zu erleben.

Mit Spannung bepackt ermittelt Kommissar De Bodt in Berlin und hat so seine ganz eigene Art.


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