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Schlagwort: Gift (Seite 1 von 3)

Johann G. Zaller –
Unser täglich Gift – Pestizide – Die unterschätzte Gefahr

Als Allergiker schaut man wahrscheinlich ein wenig mehr auf Lebensmittel und auf die Umwelt. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, stellt in letzter Zeit doch vermehrt fest, dass es immer weniger Randstreifen auf unseren Feldern gibt, kaum noch Fasane den Weg queren und das gehäuft große landwirtschaftliche Traktoren ihre Felder und Weinberge bespritzen. Wo sind die vielen Vögel und Tiere hin und brauchen unsere Lebensmittel wirklich alle diese Spritzmittel?

Johann G. Zaller hat mit seinem Sachbuch „Unser täglich Gift“ einen für die Menschheit bedauernswerten Zustandsbericht über unser Verhalten gegenüber der Biodiversität und gegenüber unserer Gesundheit abgeliefert.

Betrachtet werden die Pestizide im Alltag, die weltweiten Folgen die daraus entstehen und natürlich die erstklassige Lobbyarbeit der mittlerweile nur noch aus sechs großen Chemiekonzernen bestehenden Herstellern.

Wir erleben tagtäglich die Szenen über Dürre, verhungernde Menschen und über die traurigen Berichte der WHO über den Hunger der Welt und sind trotz moderner Technik scheinbar nicht in der Lage, diesem entgegenzuwirken. Oder wollen wir vielleicht gar nicht?

Zaller beleuchtet kurz und knapp alle Arten an Spritzmitteln, deren scheinbare Wirksamkeit und deren angebliche Verträglichkeit. Berichtet von Studien neutraler Institute und von noch viel besseren hauseigenen Studien der mächtigen Chemiekonzerne. Erschrocken war ich über die Art und Weise, wie heute in der dieser Industrie Lobbyarbeit geleistet wird. Sind wir schon so weit gekommen?

Dieses Buch soll die Menschen aufrütteln und natürlich gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich über seine täglich verzehrten Lebensmittel mehr Gedanken macht, unser Wegwerfverhalten durch ein neues Einkaufsverhalten verbessert und über den Sinn von Biodiversität und dem dadurch verringerten Einsatz von Pestiziden macht.

Mein Garten hat schon immer Bioqualität. Gegen Blattläuse hilft ein fester Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch und gegen nervige Insekten meine treuen Gartenvögel. Umso mehr hoffe ich, dass in Zukunft unsere Nachkommen für einen Fasan, eine Feldmaus oder gar ein Rebhuhn nicht in den Zoo müssen.

In der Arte Mediathek findet man passend zum Buch noch einen wirklich schockierenden Beitrag über Pestizide und die geschickte Lobbyarbeit der produzierenden Industrien.

 

 

 

 

 

 

frisch eingetroffen…

Vielen Dank an carl´s books für den dritten Teil von Christian v. Ditfurth.

Den zweiten Teil habe ich verschlungen und kann es kaum erwarten, den mir jetzt vorliegenden dritten Teil „Giftflut“ zu erleben.

Mit Spannung bepackt ermittelt Kommissar De Bodt in Berlin und hat so seine ganz eigene Art.


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Marta Donato –
Veroneser Finale

Ein neuer italienischer Kommissar ohne Spleen ermittelt in Verona.

Antonio wird zu einem Mord in einer privaten Klinik gerufen, dessen Chefarzt in einer Tüte mit faulen Eiern erstickt ist.

Die Ermittlungen präsentieren ein Geflecht aus Bestechung, Betrug und Freunden, die mehr Feind als Freund sind.

Dank der Hilfe des befreundeten Kommissars Georg aus München erhält Antonio und sein Team tatkräftige Unterstützung….

Ein wunderbar spannender und klassischer Kriminalroman, mit liebgewonnenen Ermittlern und einer wirklich guten Story!

Martha Grimes –
Inspektor Jury spielt Katz und Maus

Teil 7 der Inspektor Jury Krimireihe von Martha Grimes.

In den typisch kleinen britischen Dörfchen Ashdown Dean sterben Haustiere wie die Fliegen. Es stellt sich heraus, das alle vergiftet wurden.

Das Gerücht, das ausgerechnet das ansässige Tierversuchslabor neue Medikamente an diesen testet, hält sich hartnäckig.

Die örtliche Polizei bittet Scotland-Yard um Hilfe und schon stehen Jury, sein Assistent Wiggins und Melrose Plant auf dem Plan. Doch in diesem kleinen Örtchen geht es heiß her und nichts scheint so, wie es zu sein hat.

Spannend, gut gestrickt und mit klassisch britischem Ermittler-Chic.

 


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Batya Gur –
Du sollst nicht begehren

Inspektor Ochajon ermittelt in einem Kibbuz. Die Sekretärin des Kibbuz stirbt an einem Penecillin-Schock. Ochajon gibt sich damit nicht zufrieden und ordnet eine Obduktion an. Gift war also die Mordwaffe, doch wer mordet in einem Kibbuz?

Völlig im dunklen gehen die Ermittlungen nur zäh voran und im Kibbuz selbst erlebt das Team um Ochajon nicht gerade das Zusammenleben, was man als Außenstehender von einem Kibbuz erwartet.

Hier herrscht Gier, Neid und leider auch soviel Missgunst, dass ein weiterer Mord vielleicht nicht länger auf sich warten lässt.

 

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