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Schlagwort: Türkei (Seite 1 von 2)

Ahmet Ümit –
Die Gärten von Istanbul

Kommissar Nevzat steht vor einem großen Rätsel. Sein Team findet an der Atatürk-Statue eine Leiche mit aufgeschlitzter Kehle. Nichts weißt weiter auf den Tatort hin bis man in der Hand des Toten, der pfeilartig vor dem Denkmal ausgebreitet daliegt, eine historische Münze auftaucht.

Zeynep, die junge Assistentin Nevzats und heimliche Freundin von Ali, Nevzats brummeligen und etwas ungestümen Kollegen beginnt mit ihrer Recherche über den Toten.

Erst als ein weiteres Opfer an einer weiteren historischen Städte samt antiker Münze auftaucht, scheint es vor Verdächtigen nur so zu wimmeln.

Beide Mordopfer waren unbeliebt, waren in dunkle Bau- und Immobilienmachenschaften verwickelt und hinterlassen nicht wirklich trauernde Familien.

Hilfe erhält Nevzat von der Exfrau des ersten Toten, einer Museumsdirektorin, die sich besonders gut mit der Historik und den Herrschern von Istanbul auskennt, aber für den Kommissar und besonders für Ali extrem verdächtig bleibt.

Die Morde gehen weiter und von den Tätern bleibt weiterhin keine Spur.

Nevzat selbst, der gerade schwer mit seiner eigenen Vergangenheit und seinen familiären Verlusten zu kämpfen hat, stolpert völlig blauäugig über die entscheidende Spur.

Die Gärten von Istanbul ist für mich kein klassischer Krimi. Die 728 Seiten der Geschichte sind mit detaillierten Beschreibungen des gegenwärtigen Istanbuls bepackt, sodass man für einen Besuch definitiv keinen Reiseführer mehr benötigt.

Auch die historischen Ausflüge in die diversen Herrscherzeiten, Numismatik und hier insbesondere in die Bauzeiten, Planungen und Zerstörungen des alten Istanbuls lassen bei Historik-Fans bei diesem Krimi die Herzen höher schlagen.

Teilweise geraten die Morde in den Hintergrund, sei es durch die detaillierten Beschreibungen der Denkmäler, Gärten und Menschen sowie den wirklich schwierigen Problemen aus der Vergangenheit Nevzats sowie dessen engstem Freundeskreis.

Für mich war der Ausflug nach Istanbul weniger spannend, was aber durch die historischen Einlagen und die Bemühungen des Autors, Verständnis für eines solch durch Krisen und Machtwechsel überforderte kleine Stück Land zu erwecken, wieder in ein ganz anderes Licht gerückt wurde.

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Barbara Nadel –
Arabeske

Der erste Fall des Ermittlerduos Ikmen und Süleyman beginnt mit dem Tod einer jungen Kurdin. IMG_20160720_212421Der Fall bringt die beiden in die Welt der Popmusik und in die Welt der Antike. Das Leben in Istanbul ist unzweifelhaft damit verbunden.

Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, da die Kurden es nicht einfach in der Türkei haben und Ikmen und seinem Ermittler ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt werden.

Doch Ikmen ist hartnäckig und der einzige Zeuge bringt final den entscheidenden Hinweis zum vermissten Kind.

Ein spannendes Krimiabenteuer in einem so vom Zwiespalt geplagten Land.

Barbara Nadel –
Der gläserne Käfig

Die Ikmen-Krimireihe!IMG_20160720_212412

Ikmen ermittelt in seinem zweiten Fall. Ein junger Mann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden und ist den Nachbarn völlig fremd. Die Spuren führen alle zu einem reichen Armenier und dessen Spur wiederrum führt zum Gerichtsmediziner und Ikmens bestem Freund. Ein unglaublich guter Fall mit tiefem Einblick in die armenische Geschichte.

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Barbara Nadel –
Belsazars Tochter

Ein Ikmen-Krimi!IMG_20160719_212246

Ein Jude stirbt eines gewaltsamen Todes. Ikmen ermittelt und stößt dabei auf Nazis, Rassisten und allerlei Menschen, die den toten Juden nicht mochten.

Es hagelt sozusagen Verdächtige und Ikmen steht vor einem Dilemma!

Ein Drama in längst vergangener Zeit scheint der richtige Weg zur Lösung des Falls zu sein und Ikmen taucht ein!

 

Barbara Nadel – Stille Wasser

Aus der Inspektor-Ikmen-Reihe!  IMG_20160719_212238

Ausgerechnet seine gesamte Familie steckt in den Ermittlungen. Der tote Albaner scheint für seine Familie nicht interessant und die Aufklärung des Falles wird von deren Seite nicht unterstützt.

Während Ikmen an diversen Fronten kämpft wird klar, dass es sich hier ganz und gar nicht um einen gewönlichen Mord handelt, sondern die Macht der Familienfehde dahintersteckt!

Beeindruckend ermittelt!

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