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Schlagwort: Interview

Exklusiv-Interview mit Stefan Kämpfen –
Autor von „Machos, Macheten & Mojitos“

Lieber Stefan,

ich freue mich, dass Du mir für ein kleines Interview zu Deinem Buch

Machos, Macheten & Mojitos“ zur Verfügung stehst.

 

 

Du nimmst uns als Leser in Deinem aktuellen Buch mit durch einen Rucksackurlaub quer durch Südamerika. Was darf bei einem solchen Trip auf gar keinen Fall in Deinem Rucksack fehlen?

Stefan: Etwas vom Wichtigsten sind Fotokameras. Ich nehme immer zwei mit (eine Spiegelreflex und eine Pocket-Kamera), denn ich bin nicht nur ein leidenschaftlicher Texter, sondern auch ein sehr fleißiger Fotograf. Fluch und Segen gleichzeitig sind die ganzen Auflade-Kabel für technische Geräte, für die es beinahe einen eigenen Rucksack benötigt und ohne die man heutzutage kaum mehr auskommt (leider). Auch wichtig ist ein Inhalator, den ich im Notfall gegen mein Asthma einsetzen kann, sollte ich zu stark mit Katzen in Berührung kommen. Das kommt allerdings zum Glück selten vor. Vor jeder Reise nehme ich mir vor, möglichst wenig zu packen, was ich aber noch nie wirklich geschafft habe. Dafür ist der Inhalt akribisch organisiert: Ich packe alle thematisch zueinander passenden Dinge in Plastiksäcke und schreibe diese nachher mit einem Marker an.

Bist Du eher ein Reisechaot und fährst einfach darauf los, oder sitzt Du zuhause schon Wochen vorher über Landkarten, diversen Reiseführern und bist im Internet auf der Suche nach dem perfekten Ziel und der besten Route? 

Stefan: Ich bin eher der organisierte Typ und je älter ich werde, desto mehr nimmt das zu. In Reiseführern zu lesen ist ein großes Hobby von mir, egal, ob ich vorhabe, nächstens in das gelesene Reiseland zu fahren oder nicht. Bei mir zu Hause stapeln sich ganze Regale mit Reiseführern und Karten, weshalb ich immer schon im Vorfeld ganz gut informiert bin. Das ist vermutlich mitunter ein Grund, weshalb mir noch nie etwas Gravierendes beim Reisen passiert ist, selbst in berüchtigten Gebieten.

In Deinem Trip durch Südamerika reist Du mit Deiner Freundin Puppe. Aus eigener Erfahrung ist es nicht immer leicht, mit dem Partner zu reisen, wenn man sich im ganz normalen Alltag nicht rund um die Uhr sieht und dann plötzlich 24 Stunden gemeinsam verbringt. Wie gehst Du damit um?

Stefan: Vorweg muss ich erwähnen, dass die Romanfigur »Puppe« im realen Leben nicht existiert und ich meine Freundin auch nicht so nenne. Trotzdem konnte ich natürlich vieles von der Erfahrung meiner eigenen Beziehung in die Geschichte miteinfließen lassen, obwohl das nicht Themenschwerpunkt von der Geschichte in »Machos, Macheten & Mojitos« ist. Grundsätzlich haben wir, – so langweilig das jetzt klingt –, nur sehr wenig Probleme damit, über einen längeren Zeitraum auf engem Raum zusammen zu sein. Vermutlich hängt es damit zusammen, dass wir uns nach über 18 Jahren Beziehung einfach sehr gut kennen und wir es uns gewohnt sind, viele Reisen zusammen zu unternehmen. Klar gibt es auch bei uns Reibereien und Gefühlsausbrüche, aber meist handelt es sich um Bagatellen, die sehr schnell wieder vergessen sind. Wir besinnen uns immer schnell wieder auf das Wesentliche und darauf, dass man beim Reisen aufeinander angewiesen ist und auch eine Verantwortung gegenüber seinem Reisepartner hat.

Ich frage mich immer, wie man im Flugzeug schlafen kann, ich beneide jeden Fluggast, der sich im Sitz zurücklehnt und nach dem Landen völlig frisch und ausgeschlafen in den Urlaub startet. Hast Du da einen ultimativen Tipp?

Stefan: Selbst nach über 15 Jahren Reisen bin ich selber noch auf der Suche nach dem Geheim-Rezept, denn ich schlafe auch nicht wirklich gut in den Fliegern. Trotzdem denke ich, dass das Fliegen insgesamt einfacher geworden ist in den letzten Jahren, vor allem wegen dem schnelleren Handling an den Flughäfen. Bis zu 10 Stunden Flugzeit finde ich zu ertragen, aber danach wird’s dann schon ein wenig zum Geduldsspiel. Ich selber verfolge zwei Strategien, mit denen ich bisher immer ganz gut gefahren bin: Zum einen versuche ich beim Fliegen meinen Wach/Schlaf-Rhythmus aufrechtzuerhalten. Das heißt, wenn ich einen Nachtflug habe, dann versuche ich, die meiste Zeit zu schlafen. Bei einem Flug am Tag versuche ich wach zu bleiben, was ja bei dem ganzen Elektronik-Angebot nicht besonders schwierig ist. Der zweit Punkt ist eine alte Kriegsregel, die da lautet: Wenn du essen kannst, dann iss! Wenn Du schlafen kannst, dann schlafe! Wenn du trinken kannst, dann trinke! Usw.

Gibt es für Dich ein Land, in das Du niemals reisen würdest und was sind Deine Gründe dafür?

Stefan: Grundsätzlich bin ich offen für alle Staaten, aber natürlich habe ich bezüglich Länder oder Gegenden auch gewisse Präferenzen. Ich hüte mich davor, in wirklich sehr gefährliche Gegenden zu fliegen, aber man muss da ganz genau differenzieren. Der Besuch von Kiew oder Tokio finde ich wegen der relativen Nähe zu Tschernobyl oder Fukushima unangenehmer als der Aufenthalt beispielsweise in San Pedro Sula (Honduras), das zeitweise die höchste Mordrate der Welt inne hatte. Im letztgenannten Ort war ich schon einmal auf der Durchreise und ich habe mich da sicher gefühlt. Es ist nämlich letztlich immer eine Frage der Perspektive und hat ganz wesentlich mit guter Vorbereitung, mit Wissen, Erfahrung und dem Vermeiden von Risiken zu tun. Klar reise ich nicht in Länder, in denen Krieg herrscht oder die gerade bombardiert werden.

Sie sind da! Die Antworten auf mein Exclusiv-Interview mit J. D. Barker!

Vielen Dank an Blanvalet und an J. D. Barker für die wundervolle Gelegenheit mit diesem außergewöhnlich spannenden Thriller „the fourth monkey“ abzuschließen! Meine Rezension zu dem Auftakt einer neuen Thriller-Serie findet Ihr hier.

Vielen Dank an Blanvalet und an J. D. Barker für die wundervolle Gelegenheit mit diesem außergewöhnlich spannenden Thriller „the fourth monkey“ abzuschließen! Meine Rezension zu dem Auftakt einer neuen Thriller-Serie findet Ihr hier.

Meine Fragen:

Tina: What is your source of inspiration?

J. D. Barker: Inspiration can be found everywhere, you just need to learn how to look for it. That secret can be unlocked with two simple words – What If. Let’s say there is a glass of water on the table. Boring, right? What if that was the last glass of water in the world? Not so boring anymore.  Your lead character is sitting in a diner. Again, boring. But, if you add a few “what ifs,” things change – What if your character notices a woman across the diner watching him? What if he realizes everyone in the diner is watching him? What if he looks out the window and people across the street are watching him? What if he looks up at the television hanging in the corner of the diner and sees a live image of himself sitting in the diner on the screen? What if there is a timer running next to his image counting down?

What if. Two of the most magical words in every writer’s toolbox.

Tina: Was währe wenn? Eine interessante Frage!

Tina: “The Fourth Monkey” will be filmed for series. Who would be your favorite actors for Porter and Nash?

J. D. Barker: I tend to envision specific actors when I write characters, particularly in a story like THE FOURTH MONKEY. This allows me to adaption mannerisms, facial expressions, verbal patterns… From the beginning (in my mind, anyway), Sam Porter has always been Michael Keaton. Not only is he a fantastic actor, he has the range to play a character like Sam Porter. Nash is a bit trickier, he’s a combination of several people in my life. When I think of actors, Joel Kinnaman of THE KILLING comes to mind. He has the perfect combination of fun and serious.

As they get deeper into the project and I hear some of the names of possible actors, I am absolutely amazed. The project is in great hands and I can’t wait to see what they do with it.

Tina: Ich bin ebenfalls schon sehr gespannt auf die Verfilmung und auch auf die ausgewählen Hauptcharaktere! Michael Keaten wäre definitiv eine gute Wahl!

Tina: Do you think that some humans are born evil?

J. D. Barker: Over the three books in the series, this is the question that will ultimately be answered. Can you take someone who is inherently good and make them evil? Can someone be born “bad”? I’ve seen some extraordinary people rise up out of horrible neighborhoods and home lives and vice versa – I’ve known several people who grew up with everything life could possible have to offer, yet they turned out bad. Many people believe we are born as clean slates, the product of our environment. I’m not so sure that’s the case. With 4MK we’ll have to wait and see if he is his parents’ child.

Tina: Es gibt ja diverse Forschungsprojekte, die mit Straftätern, Serienkillern und auch schon gewaltätigen Kindern Studien beschreiben. Bisher ist allerdings nur wenig darüber veröffentlicht. Da bekommt Ahnenforschung eine ganz neuen Antrieb.

Tina: Sam drives a Dodge Charger, I drive a Dodge Avenger. What car do you drive or rather what is your favorite car?

J. D. Barker: Sam nearly drove a Dodge Challenger until an early reader pointed out cops really can’t get by a with a two-door vehicle.  Here in the U.S., most of our police vehicles are Dodge Chargers so I went with that. As for me, I have the car Sam wanted – a Dodge Challenger SRT8. It’s black with a red racing stripe down the middle. It has 470 horsepower, it’s ridiculously fast. And I love it. I constantly turn down plane tickets for book signings and conferences so I can drive instead. There is nothing more fun than a road trip in a fast car.

Tina: Ich beneide Sam und natürlich auch J. D. Barker um seinen hübschen Charger! Klassisch amerikanisch!

Tina: Will we meet a new cruel agent like Watson in the next story with Nash and Porter?

J. D. Barker: THE FIFTH TO DIE, due out later this year, delves much deeper into 4MK’s backstory. Not only do we learn who his mother truly is, but we get a better handle on the childhood events that shapped him into the killer he is today. For Sam, what was once black and white becomes varying shades of gray as he tries to piece together the past. There are far worse people out there than 4MK and in THE FIFTH TO DIE, you get to meet them.

Tina: Ich bin wirklich gespannt, was für eine Geschichte hinter der bösen Mutter steckt und kann es also kaum erwarten, bis der nächste Teil veröffentlicht wird.

Tina: The rats in this book had more than one banquet. Which animal are you afraid of?

J. D. Barker: Oh, clearly rats. Rats and sharks might be the only animals that seriously frighten me.

When I was a little boy of about eight years old, our nextdoor neighbor had horses and we would play in their barn. One summer day, we decided to take the large bales of hay in the barn and stack them into a makeshift fort. I was in the middle of it when it collapsed and I got trapped in there for about three hours. I was pinned, unable to move. My friends were too worried about getting punished to run and find an adult. Instead, they decided to get me out on their own. While I was stuck under all that hay, I could hear the rats climbing around inside the pile of hay with me. A couple brushed close enough for me to feel them. And I kept waiting for a bite that never came. The waiting, though, that terrified me. While life can be scary, the thoughts your mind can conjure can be far worse. My friends eventually got me out, and our parents never learned what happened. I grew up with a horrible fear of rats and to a lesser extent, small, tight spaces.

Tina: Mit Ratten habe ich nicht so ein Problem, ich bin kein Freund von Tieren, die mehr als 4 Beine haben!

Ich bedanke mich nochmals herzlich bei Blanvalet und bei J. D. Barker für das Interview! Gespannt erwarte ich den nächsten Teil!

Exklusives Interview mit J. D. Barker

Vielen Dank an Blanvalet für die tolle Überraschung!

Ein Exklusiv-Interview mit J. D. Barker über seinen brandneuen Thriller „The fourth Monkey„, wow? Okay, ich hätte da Fragen über Fragen….

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