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Schlagwort: erste Liebe (Seite 1 von 6)

Krystal Sutherland –
Wer fliegen will,
muss schwimmen lernen

Krystal Sutherland – Wer fliegen will, muss schwimmen lernen

Henry Page, Filmliebhaber und Bücherfan wird gemeinsam mit Grace Town zum Chefredakteur der High-School Zeitung ernannt. 

Doch wer bitteschön ist Grace Town? Henry trifft auf ein verstörtes hinkendes Mädchen in einem ihm noch unbekannten Designer-Look, der aus schmutzigen, übergroßen Jungsklamotten besteht.

Unterstützt von Murray, Henry bestem Freund und der gemeinsamen Freundin Lola wagt Henry das Abenteuer Grace.

Das die Liebe nie einfach ist, lernt Henry allerdings schneller als allen lieb ist und muss schmerzhaft feststellen, das Grace, die unter einem schrecklichen Verlust leidet, Liebe anders definiert.

Diese Geschichte ist wie ein wunderbares Märchen, man überliest die traurigen Stellen blitzartig in der Hoffnung, dass Henry das Abenteuer Grace und seine Hoffnung auf eine Seelenverwandtschaft in Erfüllung gehen.

Begleitet werden wir von sorgfältig ausgewählten Film- und Buchzitaten, bei denen dem Leser das Herz aufgeht.

Gewitzte Dialoge und Freundschaften, die ihresgleichen suchen machen dieses Buch so bezaubernd, das man, obwohl man es schon im tiefsten Leserherzen ahnt, kein Happy End für das Abenteuer Grace finden wird.

Vielen Dank an Jellybooks und an den Blanvalet sowie an die Autorin Krystal Sutherland für das Rezensionsexemplar.

Ben Brooks –
Lolito

Ben Brooks - Lolito

Ben Brooks – Lolito

Etgar ist die geballte Ladung der Generation Nesquick. Während der pubertierende fünfzehnjährige Engländer den ganzen Tag nichts anderes als Sex und Alkohol im Kopf hat, dreht sich die Welt um ihn herum einfach ohne ihn weiter.

In der Realität kommt er erst an, als er merkt, dass vielleicht der Rest der Menschheit in seiner Umgebung nicht so einsam ist wie er.

Als seine Eltern beschließen, ohne ihn zu verreisen, entdeckt er das Internet auf eine ganz neue Art und Weise. Etgar, der seine letzte „Beziehung“ immer noch nicht wirklich überwunden hat, nimmt über einen Onlinechat Kontakt zu einer älteren Frau auf.

Er sehnt sich nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis und natürlich nach Sex. Er wagt das Abenteuer und vereinbart ein Treffen in einem Londoner Hotel. Doch aus dem geplanten „Liebesabenteuer“ erwacht er in der Realität.

Ben Brooks hat mit „Lolito“ genau das geschaffen, was man unter diesem Titel erwartet. Etgar, der pubertierende Fünfzehnjährige, dessen Welt nach der Trennung von seiner ersten Freundin untergeht, muss sich eingestehen, dass die Welt der Erwachsenen nicht wirklich ein Zuckerschlecken ist.

Im Internet stellt sich Etgar als leidenschaftlicher Liebhaber, der die Frauenherzen versteht, vor. Sein Wunsch, möglichst schnell erwachsen zu werden endet ebenso schnell auf dem Boden der Tatsachen. Macy, seine Internetbekanntschaft macht ihm klar, dass Erwachsensein so gar nichts mehr mit Verständnis, Liebe und der Hoffnung auf einen Funken Abenteuer zu tun hat.

Mir gefiel die Art und Weise, wie diese beiden unterschiedlichen Generationen aufeinandertreffen. Jedoch hoffe ich inständig, dass die im Buch gesprochene Sprache wirklich reine Fiktion darstellt.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Holly Bourne –
Spinstergirls
Was ist schon normal?

Was ist schon normal? Diese Frage hat sich ja schon jeder einmal gestellt und man sollte sie sich auch ab und an noch regelmäßig stellen.

Evelyn allerdings, scheint jenseits von Normal zu sein. Frisch aus einer langanhaltenden Zwangsstörung hat sie es endlich wieder zur Schule geschafft und kämpft dort alltäglich gegen ihre Sucht.

Ihr gelingt es neue Freundschaft mit Lottie und Amber zu schließen, begibt sich trotz Bedenken ihrer Therapeutin Sarah auf Dates und endet in einem Desaster.

Aber was wäre das Leben eines Teenagers, wenn er daraus nicht lernen würde? Doch Evie vergisst den ersten Typen und steigt gleich ins nächste Abenteuer und trifft auf Oli, der ihr erschreckenderweise den Spiegel offen und ehrlich vorhält. Gedrängt von der verzweifelten Suche nach der Liebe und dem so heilenden geliebtwerden missachtet Evie alle Warnhinweise und Selbstbeobachtungen.

Einzig Lottie und Amber, die den Club der Spinster-Girls gründen und von nun an für den reinen Feminismus kämpfen, helfen Evie mehr als einmal unbekannter Weise aus dieser bitteren Falle des Selbstzweifels.

Holly Bourne hat mit „Spinster Girls“ und dem ersten Teil – Was ist schon normal – eine wunderbare Trilogie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens geschaffen. Begleitet von Evie sieht man nunmehr Menschen mit Zwangsstörungen aus einem ganz anderen Licht und es macht einem einfach, den wahren Menschen dahinter zu erkennen.

Man fiebert mit Evie durch die Kapitel, hofft inständig, dass das nächste Date ein Volltreffer wird und denkt gerne an die eigene Zeit der Dates und schrecklichen Partys zurück. Mit ihren Freundinnen Lottie und Amber hält das Thema Feminismus endlich Einzug in unsere Jungendzimmer zurück!

Vielen Dank an Vorablesen und an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Inhalt der Rezension sowie das Bildmaterial mein Eigentum sind. Das Buch wurde von mir kostenlos für Rezensionszwecke zur Verfügung gestellt! #Werbung ohne Bezahlung!

 

Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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