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Schlagwort: Mystik

Emma Garnier –
Grandhotel Angst

Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen.

Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten Legende auf, deren scheinbare Selbstverbrennung auf den Bau des Hotels zurückgehen soll und ihre Neugierde ist geweckt. Ihr Ehemann Oliver, der die Flitterwochen natürlich auch als ein Investment ansieht, verscheucht vorerst die geheimnisvollen Geschehnisse aus Nells Gedanken, bis ein Geschäftspartner Olivers ermordet aufgefunden wird und ein weiterer Nell mit Informationen über die „wahren“ Machenschaften ihres Mannes versorgt.

Von den weiteren Geschehnissen völlig überfordert flieht Nell Hals über Kopf und versucht, Licht in das Dunkel ihrer Ehe, ihrer Vergangenheit und besonders in ihre Zukunft zu bringen.

Grandhotel Angst ist ein meisterhaft erzählter Roman über ein verlassenes Hotel und eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, sich ihrer eigenen Zukunft klar zu werden und dabei in ein grandioses Spiel aus Lug und Trug gerät, bei dem der Hauch der Vergangenheit sich wie ein dunkler Schatten über sie legt.

 

Luciano de Cresenzo –
Als Männer noch Helden sein durften

Luciano de Creszenco erzählt alte antike griechische Mythen neu!

Was genau ist ein Held und könnten wir heute mal wieder so einen Kerl gebrauchen? Eröffnet sind die Geschichten um Odysseus, Herakles und Theseus und weiteren antiken Helden.

Wer denkt, dass die Frauen hier schlecht wegkommen, liegt völlig falsch und kann gespannt sein auf deren Listen und „kriminellen“ Energien gegen die mystischen Männer vorzugehen.

Die Geschichte beginnt mit den Argonauten, also einem Schiff voller starker Helden und zieht so seine Wege durch die mythologische Männerwelt.

Spannende Geschichten, die einem stets bekannt sind werden von Luciano de Crescenzo spannend und mit viel Witz erzählt, wobei ein Hauch Sarkasmus nicht fehlen darf.

Es ist mir immer wieder eine Freude, in dieses Buch hineinlesen zu dürfen.

 

 

 

Willy Josefsson –
Das Zeichen des Mörders

Martin Olsson stellt auf der Beerdigung eines alten Kollegen fest, das er der einzige Gast neben dem Pfarrer ist. img_20161116_094626Wie konnte das soweit kommen? Doch der Sarg entpuppt sich als Doppeltbelegt und heraus fällt ein scheinbar erhängter Immobilienmogul.

Olsson ermittelt und gerät hinein in dunkle Verschwörungen mit mystischen Treffen auf dem nächtlichen Friedhof und einem unwirklichen Blick in die schwedische Finanzwelt.

Olsson ermittelt gewohnt verbissen mit einem kleinen Hauch von Ironie!

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