tinaliestvor

books and more

Schlagwort: Kunst (Seite 1 von 6)

Tom Rachman –
Die Gesichter

Tom Rachman - Die Gesichter

Tom Rachman – Die Gesichter

Bear Bavinsky, der gefeierte Künstler, gerade hoch angesagt und mit allen Meistern per Du, zieht durch das Leben seiner vielen Frauen wie ein Wirbelwind und zeugt zahlreiche Kinder.

Charlie, genannt Pinch, ist dem Charme seines Vaters vollständig erlegen und buhlt schon im Kindesalter in Konkurrenz mit seiner Mutter Natalie stehend, um dessen Aufmerksamkeit.

Nach dessen Auszug beginnt für Charlie und dessen Mutter eine schwierige Zeit. Die Depressionen kehren zurück und Natalie, mittlerweile verarmte Künstlerin, erdrückt Charlie mit ihrer Liebe, der daraufhin mit seinem ersten eigenen Kunstwerk zu Bear in die USA flieht nur um festzustellen, dass ihn hier im Kreise seiner jetzigen Geschwister nur noch mehr Konkurrenz erwartet und sein Werk mit nur einem Blick vernichtet wird.

Welche Zukunft bleibt Charlie nun nach dem vernichtenden Urteil Bears?

Charlie, gefangen in einer Welt der Kunst, bei der nur Ausnahmetalente es zu wirklichem Ruhm und Ehre bringen, ergibt sich dem ausgeprägten Gott-Komplex seines Vaters und geht gnadenlos unter. Trotz Freundschaften und diversen katastrophalen Partnerschaften gelingt es ihm nicht, sich aus den Fängen seines Vaters zu befreien bis er schließlich ein einziges Mal eine eigene Entscheidung trifft, die ihm zum Verhängnis wird.

Mein erster Tom Rachman und sein Roman „Die Gesichter“ stellte sich anfangs ebenfalls als eine Art Hassliebe heraus. Während man Charlie und dessen Ergebenheit verflucht und verzweifelt auf seine Befreiung aus den Fängen seines Vaters hofft, begibt man sich in diese ganz eigene Welt der Kunst und glaubt ernsthaft, dass sich diese natürlich zu lieben lohnt und wird abermals enttäuscht, wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich nur ein Abklatsch der Realität ist.

Vielen Dank an Vorablesen und an den dtv-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. #Werbung, da Markenverlinkung (kostenloses Rezensionsexemplar)

Markus Orths –
Max

Mit Markus Orths gehen wir als Leser auf eine wunderbare Reise. Max Ernst, ein Künstler, der die Freiheit über alles in der Welt liebte und schon in der Kindheit gegen sein Elternhaus rebellierte, wächst und gedeiht 1920 in Paris. Als verarmter, zwischen Wahnsinn und Kunstsinn schwankender junger Künstler trifft er auf Gleichgesinnte.

Als der Krieg ausbricht und Hitler in Paris einmarschiert, ist Max schon auf der Flucht. Doch auch er wird von den Franzosen interniert, flieht mit mehr Glück als Verstand nach Portugal in sein finales Exil nach Amerika.

Während all dieser kunstschaffenden Jahre wird er begleitet von mutigen und großartigen Frauen, die Max erst zu dem großartigen Künstler machten, die er immer zu hoffen wagte.

Begleitet von seiner ersten Frau Lou, über eine dramatische Galapaul hinweg zu Marie-Berthe, die ihn so einiges lehrte. Mit Leonora findet er eine Gleichgesinnte und in Peggy findet er seine Rettung aus dem Exil, aber nur Dorothea hält ihn so lange am Leben.

Orths Einblick in Max Ernst so kompliziertes und künstlerisches Leben ist nicht einfach, begleitet von Flucht, Verfolgung und dem inneren Drang, Kunst zu erschaffen, gelingt es ihm aber exzellent, ein eigenes und offenes Bild von dem Menschen Max Ernst zu zeichnen.

Robert Twigger –
Die Kunst einfach gut zu sein

Warum uns kleine Erfolge weiter bringen als große Anstrengungen? Diese Frage stellte sich Robert Twigger ein ums andere Mal. Sein Fazit lautet: Mikromeisterschaft. Eigentlich ganz einfach, oder? Nimm dir einfach etwas vor und setze es um!

Doch kann das wirklich so einfach sein und was ist überhaupt eine Mikromeisterschaft? Robert Twigger klärt uns auf und macht dem Leser wieder Lust aufs Lernen. Was früher den meisten doch so verhasst, soll jetzt scheinbar Spaß machen.

Ob Meister im Aikido, Holzstapeln oder endlich an einem dicken Tau hochklettern zu können, hier lernt man wie es geht.

Das Grundkonzept, Hilfe zur Selbsthilfe ist eigentlich überschaubar und wird unterstützt durch die eigene nunmehr ausgelebte Anregung zur Kreativität ein Modell, das sich schnell und einfach umsetzten lässt.

In Twiggers 39 kurz mit Tipps und Tricks geschilderten Mikromeisterschaften, teils skizziert, findet man die eine oder andere Idee für sich selbst.

Dieses kleine und sachliche Handbuch der Mikromeisterschaften macht Mut, endlich mal etwas Neues auszuprobieren, bei dem man auch gerne mehrfach scheitern darf.

 

 

Ältere Beiträge

© 2018 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑