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Schlagwort: Historik (Seite 1 von 11)

Carine Bernard –
Der Lavendel-Coup

Carine Bernard - Der Lavendel-Coup

Carine Bernard – Der Lavendel-Coup

Molly Preston ist im Auftrag der EU unterwegs. Als Studentin der Kunstgeschichte getarnt, versucht sie die dunklen Machenschaften des Claude du Fondette aufzuklären.

Dieser spendiert als noble Geste eines großen Gönners seiner alten Heimatstadt die Restaurierung der alten Kapelle. Bei den Restaurationsarbeiten stößt Molly unter den alten Fresken auf eine seltsame Zeichnung und erinnert sich an die alten Bankraubgeschichten, die ebenfalls mit dieser Kapelle verbunden sind.

Dank ihrer Kollegen kann sie die geheimnisvolle Zeichnung entschlüsseln. Tags darauf findet das Restaurierungsteam die Leiche ihres Kollegen Pierre in der Kapelle. Molly beginnt nun erst recht, den Hinweisen des geheimen Zeichens zu folgen und muss feststellen, dass sie nunmehr einen gefährlichen Gegenspieler hat.

Carine Bernard erweckt mit Molly Preston in „Der Lavendel-Coup“ eine sympathische junge Ermittlerin, die es gekonnt versteht, in verschiedenste Rollen zu schlüpfen. Mit tollen Landschaftsbeschreibungen und ein paar Bildern untermalt begleitet man Molly auf der Suche nach dem lang verschollenen Schatz und lernt ganz nebenbei ein wenig mehr über diese französische Region kennen.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Molly Preston.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Maria Regina Kaiser –
Hildegard von Bingen

Maria Regina Kaiser - Hildegard von Bingen

Maria Regina Kaiser – Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen hat mich schon immer fasziniert. Dank Maria Regina Kaiser erhielt ich jetzt als Leserin einen ganz besonderen Einblick in das Leben und Wirken dieser so unscheinbaren, aber durchaus mächtigen Frau, die es gekonnt verstand, ihren Willen durchzusetzen.

In der Kindheit bis zum Lebensende geplagt von einer rätselhaften Muskelerkrankung wächst die junge Hildegard von Bingen wohlbehütet als zehntes Kind auf. Ihr Leben im Kloster ist seit ihrer Geburt vorbestimmt, doch mit dem kränklichen Kind scheint es nicht gut bestellt. Sie hat Erscheinungen, Lichtblitze, hört eine ihr übermächtige Stimme und erträumt die Zukunft.

Dank ihrer Cousine Jutta gelingt ihr der Einzug in die erste Klause. Dort allerdings ist das Leben als Nonne hart und Jutta führt als Magistra ein strenges Regiment. Nur der Reichtum, die Mitgift der neuen Novizinnen, bringt das Kloster voran und macht es weit in die Ferne hin bekannt. Als Jutta stirbt und Hildegard von Bingen zur neuen Magistra gewählt wird, ändert sich alles. Ihre Weissagungen können nun endlich zu Pergament und somit in die weite christliche Welt hinausgetragen werden.

Über Hildegard von Bingen gibt es zahlreiche Kochbücher, Ernährungs- und Gartenratgeber. Interessant war es hier durch Maria Regina Kaiser etwas mehr über das Leben und Wirken der mystischen Nonne zu erfahren.

Nach Abschluss des Romans zeigt sich Hildegard von Bingen durchaus als starke Frau, die ihre Sturheit und ihren Willen gekonnt einzusetzen vermag. Mutig stellt sie sich gegen die Entscheidungen ihres Abtes, ihres Bischoffs und wenn es sein musste, auch gegen die des amtierenden Papstes.

Die Gestaltung des Covers durch Catrin Welz-Stein ist im Bezug auf die Kräuterkunde Hildegards von Bingen besonders gut gelungen.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezension bezieht sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

Monika Pfundmeier –
Löwenblut

Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe?

Während Konradin im zweiten Teil „Löwenblut“ damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten und mit allerei Feinden zu kämpfen hat, ist sein Wille dennoch ungebrochen groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung.

Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die schon längst die Fäden für sein Spinnennetz gewoben haben.

Fernab des Kriegsschauplatzes kämpfen die Anhänger Konradins mit dem christlichen Glauben, versprochenen und aufgelösten Ehen sowie unbändiger Liebe, die einige Seiten neben dem Kriegsschauplatz füllen.

Natürlich muss man die richtige Mischung zwischen der rein historischen und gut recherchierten Geschichte sowie dem Erzählfaktor und dem Lesegeschmack, bzw. Lesegenuss treffen.

Mir war es teilweise zu romantisch und die Nebenstränge gingen mir zu sehr ins Detail.

Dennoch bewundere ich den Mut von Monika Pfundmeier, sich ins historische Metier zu wagen, ausgezeichnet gut zu recherchieren und einen Mehrteiler zu Buche zu bringen.

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