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Schlagwort: Leiche (Seite 1 von 9)

Andrea Camilleri –
Die Rache des
schönen Geschlechts

Commissario Montalbano lernt das Fürchten! Der dritte Teil von Commissario Montalbanos Erzählband.

Was wäre Montalbano ohne seine Frauen? Livia, die schöne aber oft so ferne Freundin macht ihm sein Leben nicht gerade leichter und was wäre Italien ohne wunderschöne Frauen? Natürlich ist Montalbano kein Kind von Traurigkeit und lässt sich gerne das ein oder andere Mal von hübschen Frauen bezirzen und um den Finger wickeln.

Während Montalbano sich seinen weiteren Liebschaften, seinem Meer vor der Haustüre und wunderbare Gerichte munden lässt, erfährt der Leser Geschichte um Geschichte, das die Rache einer Frau ganz und gar nichts mit Schönheit zu tun hat und wehe dem, der sich mit einer anlegt.

Es hagelt Leichen und die sind ein ums andere Mal raffiniert inzeniert!

 

 

Andrea Camilleri –
Die schwarze Seele des Sommers

Commissario Montalbanos zehnter Fall!

Eine alte Villa hat es Montalbano angetan. Ein Urlaubsgast wird vermisst und auf der Suche nach dem kleinen Jungen rund um das Feriendomizil, welches Montalbano für seine Bekannten herausgesucht hat, zieht ihn diese alte Villa magisch an.

Nach erfolgreicher Suche stoplert er quasi im Keller über einen alten Koffer mit einer Frauenleiche darin. Als wäre das nicht schon schlimm genug, steht Montalbano fast alleine auf weiter Flur. Es herrscht Urlaubszeit und auf dem Revier gähnende Leere. Erst als eine mysteriöse Frau mit ihm in Kontakt tritt, gerät die Ermittlung so langsam ins Rollen.

Für Montalbano kommt es nun Schlag auf Schlag und dass kann er überhaupt nicht leiden. Livia beschwert sich über die mangelnde Freizeit mit ihm, die Baumafia macht ihm wegen der alte Villa zu schaffen und die mysteriöse Frau scheint ihr ganz eigenen Spielchen mit dem Commissario zu treiben…

Ein gelungener Krimi der Reihe um Commissario Montalbano, der mit feinem Gespür die Macht, Gier und den Hass der Menschheit erneut gut verpackt.

 

 

 

Paul Collins –
Der Mord des Jahrhunderts

Eine kopflose Leiche im Jahr 1897 lässt New York nicht los und die Ermittlungen der Polizei verlaufen im Sand. Die Journalisten hingegen haben Lunte gerochen und schlachten den Fall bis ins letzte Detail.

Die Sensationslust kennt keine Grenzen. Ein paar Journalisten machen sich selbst auf die Suche nach dem Killer. Diese Hetzjagd  wird mehr und mehr eine medialen Schlammschlacht.

Diese „Show“ gipfelt im Konkurrenzkampf zwischen Joseph Pulitzer und William Randolph Hearst.

Es tauchen erstmals Groupies auf, Medien stapel sich und als es um das Identifizieren des Leichnams geht, beschäftigt sich die Jury insbesondere um dessen „eigentümliches“ Gemächt.

Thorne, der vermeintliche Mörder, wartet derweil auf seine Vollstreckung in Sing Sing.

Der eigentliche Mord tritt ein wenig in den Hintergrund und wird zur Geburtsstunde der Boulevardpresse.

Der brodelnde Machtkampf der damaligen Zeitungsmogule ist derart spannend, das man nur so über die Geschichte hinwegfegt.

John Collins hat ein kleines Meisterwerk geschaffen. Man wirft einen Blick auf die Boulevardpresse, die Macht der Medienmogule und eine völlig hilflose Polizei und muss feststellen, das sich seit 1897 nichts geändert hat.

Mit Anhängen und diversen Quellenverzeichnissen ausgestattet weckt das Buch natürlich die Neugierde und man recherchiert fleißig nach.

Im Jahr 2012 wahr ich selbst in Californien und habe mir Hearst Castle angesehen. Das seit dem Tod von Hearst im Jahr 1951 zu einem „kleinen“ Museum erwachte Castle ist die reinste Augenweide. In jeder Ecke endeckt man die Verrücktheit Hearsts und versteht dessen Lebenslust und Streitbarkeit.

Was hätte ich dafür getan, in seinem mit Gold ausgelegten Indoorpool zu springen! Unvergesslich und eine Muss, wenn man auf der A1 unterwegs ist!


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Ferrucci & Leonelli –
Tod eines Alchimisten

Was hat eine alte Handschrift mit einem Mord zu tun? Der Handschriftenexperte Emilio Mazzo wird von dem Staatsanwalt Pierleoni in einen wirklich mysteriösen Fall hinzugezogen.

Der Tatort ist voll mit alten handschriftlichen alchemistischen Aufzeichnungen. Mazzo hat Lunte gerochen und begibt sich auf eine sehr interssante Lesereise, die ihm mehr über den Toten erzählt als ihm lieb ist.

Der Professor hatte scheinbar nicht nur einen Faible für alte alchemistische Handschriften sondern auch ausreichend Interesse an seinen Studentinnen.

Ein spannender italienischer Auftakt!

 

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Marta Franceschini –
Vier Pfoten und ein großes Herz

Lucia, die scheue Hundedame fällt quasi über eine Leiche im Park.

Betitelt als philosophischer Krimi ermittelt nun die ängstliche Lucia in dem Mord und muss all ihren Mut zusammennehmen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Ein eher kurzweiliger Roman, mit einem Faible für Beagle und wirklich nur für Hundeliebhaber.

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