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Schlagwort: Honig (Seite 1 von 6)

Orangen-Polenta-Kuchen

Unsere Biokiste ist derzeit immer gut gefüllt mit Zitrusfrüchten aller Art. Neben den klassischen Saftorangen fanden sich dieses Mal auch die hübschen Tarocco-Orangen und ein paar Zitronen darin. Um nur reinen Saft daraus zu pressen, dafür waren mir die schönen Früchte zu schade. Dank dem Magazin Eve bin ich auf diesen Orangen-Polenta-Kuchen gestoßen, sozusagen natürlich glutenfrei. Was will ich also mehr? Das Rezept wurde von mir leicht abgewandelt.

Das Rezept eignet sich hervorragend für eine Springform mit dem Durchmesser von 26 cm. Ich backe allerdings gerne mit meiner Silikonform, der Kuchen ist so ca. 5 Minuten früher fertig und somit auch ein wenig Energie und unnötiges Backpapier.

Orangen-Polenta-Kuchen

Orangen-Polenta-Kuchen

Für den Teig:

  • 2 kleine Orangen
  • 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 80 g Rapsöl
  • 100 ml Orangensaft
  • 180 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Instant-Polenta
  • 2 Tl Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Meersalz

Für den Belag

  • 3 Orangen
  • 2 El Honig
  • 150 ml heißes Wasser
  • 60 g Orangenmarmelade

Für den Teig die Orangen und die Zitrone waschen, in einem Topf vollständig mit Wasser bedeckt 30 Minuten köcheln lassen.

Für den Belag die Orangen waschen in und 0,5 cm feine Scheiben schneiden und in eine große Pfanne nebeneinander auslegen. Den Honig mit dem heißen Wasser gut verrühren und über die Orangenscheiben gießen. Die Masse gut einköcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Die Orangenscheiben aus der Pfanne entnehmen und in die Kuchenform geben. Die Scheiben schön verteilen, notfalls leicht überlappend auslegen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker mit einem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Das Öl nach und nach zugeben.

Die jetzt fertig gekochten Orangen und die Zitrone aus dem heißen Wasser entnehmen und in kleine Stücke schneiden. Sollten Kerne vorhanden sein, diese wenn möglich entfernen.

Die Zitrusstücke in einem hohen Gefäß samt Orangensaft mit einem Passierstab pürrieren und die Masse anschließend zu der Ei-Zuckermasse hinzugeben. Die Teigmasse gut durchmixen und danach die Mandeln zugeben.

Der Masse nunmehr die Polenta, das Backpulver und die Prise Meersalz hinzugeben und weiter gut durchkneten lassen.

Die fertige Teigmasse über die ausgelegten Orangenscheiben gießen und im Backofen bei 170° Ober- und Unterhitze mind. 50 Minuten goldbraun backen.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen.

Die Orangenmarmelade mit 1 El Wasser versehen und leicht erhitzen. Mit einem Schneebesen glattrühren und mit einem Pinsel anschließend über die nunmehr sichtbaren Oragenscheiben streichen. Kühl stellen und danach einfach nur genießen.


Koreanischer Pfannkuchen mit Möhren & Pak Choi

Nachdem die Erkältungswelle nunmehr auch bei uns zuhause eingezogen ist, gibt es heute ausreichend leckeres Gemüse mit hohem Vitamin C Anteil.

Der frische Pak Choi lässt sich wunderbar mit glasierten Möhren zubereiten und das Blattgrün verfällt nicht so schnell wie beim klassischen Mangold.

Vielen Dank an unseren Biokisten-Lieferanten Schmälzle für das leckere Rezept.

Koreanischer Pfannkuchen mit Möhren & Pak Choi

Koreanischer Pfannkuchen mit
Möhren & Pak Choi

  • 2 El Sesam
  • 1 Prise Chilischoten
  • 4 El glutenfreie Sojasauce
  • 1 Tl Honig
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • 50 ml Milch
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Ei
  • 3 kleine Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Möhre
  • 1 Pak Choi (ca. 175 g)
  • 2 El Olivenöl
  • 50 g Tiefseegarnelen

Den Pak Choi waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel vom Wurzelteil trennen und in feine Ringe schneiden, kurz waschen und gut abtropfen lassen.

Die Möhre schälen und in kleine Scheiben schneiden.

Für den Pfannkuchen das Mehl, Salz, Milch und Ei mit der Küchenmaschine gut verrühren lassen und kurz stehen lassen.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln sowie die Möhrenscheiben zugeben und kräftig anbraten lassen. Bei niedriger Hitze den Pak Choi zugeben und leicht mitbraten. Mit Sojasauce, Honig und Chili abschmecken.

Die Tiefseegarnelen hinzugeben und kurz mitbraten und die Gemüsemischung mit dem Sesam bestreuen.

Die Pfannkuchen im heißen Öl ausbacken und mit der Gemüse-Garnelen-Mischung befüllen.

Natürlich lässt sich der Pfannkuchen auch mit anderem saisonalen Gemüsesorten füllen. Eine sehr leckere und völlig andere Variante wäre noch Sauerkraut und Kräuterschmand.

Übrig gebliebene Pfannkuchen kann man einfach zusammenrollen und einfrieren. Sie bieten dann in feine Scheiben geschnitten eine tolle und schnelle Suppeneinlage und peppen somit jede klassische Gemüsebrühe auf.

Alternativ kann der Pfannkuchen natürlich auch ohne Ei und mit Mandelmilch als Ersatz für Kuhmilch gebacken werden. Sollte der Teig zu klebrig geraten, gebe ich gerne einen Schuss Mineralwasser hinzu. Die Kohlensäure macht den Teig dann etwas lockerer und die Konsistenz zum Ausbacken in der Pfanne wird somit verbessert.


Wirsing-Risotto-Torte mit
karamellisierten Möhren

Mein Vorrat an Wirsing hat leider immer noch nicht abgenommen. Heute bin ich bei Where is my spoon auf der Suche nach einem weiteren Rezept fündig geworden.

Diese kleine Wirsingtorte verspricht ein klein wenig aufwendig zu werden, was mich aber hoffentlich nicht aus der Ruhe bringen wird.

Das Rezept ist natürlich glutenfrei. Es ist auch ohne den klassischen Arborio-Risotto-Reis mit normalem Parboiled-Reis kochbar. Aber als Fan von klassischem Risotto Reis kann ich dem leckeren Arborio nicht widerstehen.

Los gehts!

Wirsingtorte mit karamellisierten Möhren

Wirsing-Risotto-Torte

für die Risotto-Torte

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Möhre
  • 1 El Olivenöl
  • 250 g Arborio Risotto Reis
  • 125 ml Weißwein trocken
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 El Butter
  • 50 g Parmesan
  • 8 große Wirsingkohl-Blätter
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

für die karamellisierten Möhren

  • 1 Tl Sesam
  • 4 Möhren
  • 1 El Butter
  • 1 El Zucker oder Honig
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1 Tl weißer Balsamico Essig
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Möhre schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Gemüse in einem feuerfesten Topf mit dem Öl anschwitzen. Den Risotto Reis hinzugeben und kurz mit anrösten.

Mit dem Weißwein ablöschen und gut salzen.

Die Gemüsebrühe zugeben und ausreichend heißes Wasser zum Auffüllen kochen und beiseite stellen.

Den Risottoreis unter ständigem Rühren durchgaren lassen. Er darf gerne noch leicht bissfest sein.  Sollte die Flüssigkeit zu schnell verkochen, die Hitze etwas reduzieren und mit dem heißen Wasser wieder etwas auffüllen.

8 große Wirsingblätter abtrennen und die festen Stielteile mit dem Messer abtrennen. Die Blätter in einen großen Topf geben und mit heißem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten darin blanchieren lassen.

Die Blätter gut abgießen lassen und mit kaltem Wasser über einem Sieb kurz abschrecken und dann gut abtropfen lassen.

Eine Auflaufform oder Kuchenform nach Wunsch mit den blanchierten erkalteten Wirsingblättern auslegen, für den Deckel noch 2 – 3 Blätter übriglassen.

Das Risotto nun mit Parmesan, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das gewürzte Risotto in die mit Wirsingblättern ausgelegte Form geben und mit den restlichen Wirsingblättern abdecken.

Die Form bei 200 ° Umluft ca. 15 Minuten im Backofen fertigbacken.

Die Möhren schälen und in feine Stifte schneiden.

In einer Pfanne den Butter und das Öl erhitzen. Die Möhren zugeben.

Unter Rühren den Zucker und den Sesam hinzugeben und mit dem Balsamico-Essig und der Gemüsebrühe kurz ablöschen und leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist.

Die fertigen Wirsingtorte auf ein Schneidbrett stürzen und mit einem scharfen Messer in die gewünschten Stücke schneiden und mit den glasierten und karamellisierten Möhren anrichten.

Die Torte reicht für 4-5 Stücke.

 

 

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