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Kategorie: vegetarische Hauptspeisen (Seite 2 von 14)

Spinatknödel

Heute gab es frischen Spinat in unserer gelieferten Biokiste. Während ich als Kind ein Fan vom „Spinat mit dem Blubb“ war, bin ich mittlerweile von der Tiefkühlversion abgekommen.

Wer frischen Spinat zubereitet, sollte sich ausreichend Zeit nehmen. Die Stengel zu entfernen und die Blätter gut durchzuwaschen braucht seine Zeit.

Spinatknödel standen schon lange auf unserem Wunschplan und da jetzt die Spinat-Saison begonnen hat, bin ich gespannt.

Spinatknödel

Spinatknödel

Spinatknödel – glutenfrei
  • 150 g frischer Spinat
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 100 g Quark
  • 4 El Semmelbrösel, glutenfrei
  • 100 g Weißbrotwürfel, glutenfrei
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Der frische Spinat wird entstielt und dann gut gewaschen. In einem großen Topf den Spinat mit wenig Wasser kurz andünsten. Gut abtropfen lassen.

Den Quark in ein Tuch geben und gut auspressen.

In einer Küchenmaschine den Spinat mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten lassen.

Gut durchkneten.

Den großen Topf mit kochendem Wasser füllen. Aus der Teigmasse kleine Bällchen formen (Tischtennisballgröße). Hier empfehle ich Handschuhe, der Spinat färbt die Hände dunkelgrün.

Die Bällchen in das kochende Wasser hineingeben.

Das Wasser nunmehr nur noch simmern lassen und die Bällchen darin ca. 15 Minuten gut durchziehen lassen. Wenn die Bällchen an die Oberfläche kommen, mit einer Kelle abschöpfen und in einem Sieb nochmals kurz abtropfen lassen.

Mit einer Senf-Sahne-Sauce servieren.

Die Bällchen lassen sich auch hervorragend einfrieren und somit auf Vorrat zubereiten.

Die Menge reicht für 4 Portionen und beim Abtausch der Butter durch die Margarine sind die leckeren glutenfreien Spinatknödel auch laktosefrei.

 

selbstgebackenes Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Wohin mit den vielen Birnen? Da ich Birnen roh gegessen einfach nicht wirklich mag, bin ich natürlich immer auf der Suche nach neuen und leckeren Rezepten.

Heute ist mir dann von Jamie Oliver ein Rezept über „easy flatbreads“ in die Hand gefallen und Gorgonzola habe ich immer im Kühlschrank. Die Birnen stapeln sich im Obstkorb und glutenfreies Naanbrot wollte ich schon länger mal ausprobieren. Los geht´s!

Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

  • 350 g glutenfreies Mehl
  • 2 Tl glutenfreies Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 El Kokosfett oder Öl, je nach Wunsch
  • 350 g Joghurt, + ca. 2 Esslöffel, sollte der Teig nicht klebrig werden
  • 150 g Gorgonzola
  • 2 Birnen
  • 2 Tl Honig
  • Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

Für das Naanbrot das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Salz unterheben und den Joghurt dazugeben. Die Masse gut durchkneten lassen und eventuell noch etwas Joghurt zugeben, wenn der Teig zu bröselig wirkt.

Der Brotteig sollte noch mininal kleben.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Fläche 12 kleine Bällchen (in der Größe eines Golfballs) mit den Händen formen und auf die Seite stellen.

Für die Gorgonzola-Birnen die Birnen waschen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. In eine Auflaufform geben. Den Gorgonzola darüberlegen. Mit Honig beträufeln und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Bei 200 ° Umluft ca. 10 Minuten im Backofen goldbraun backen lassen.

Anschließend die 12 kleinen Bälle auf einer fein bemehlten Fläche ca 2 – 3 mm dick mit den Händen zu flachen Scheiben drücken. Man kann auch eine kleine Teigrolle dafür verwenden.

Danach etwas Fett in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Teigfladen nach und nach jeweils 1-2 Minuten je Seite goldbraun backen und warm stellen.

Beides dann direkt auf dem Tisch servieren.

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Das Naanbrot passt auch lecker zu einer herbstlichen Suppe, leichten Grillgerichten und natürlich zu leckeren Salaten.

Die glutenfreien Naanbrote lassen sich auch laktosefrei herstellen, dazu einfach nur den Joghurt abtauschen.

 

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln, Fenchel und Minze

Ein Dankeschön an meine Nachbarschaft. Wir haben einen wunderschönen Tauschhandel eingeführt. Jetzt liegen frische Möhren und ein riesiger Fenchel in meiner Küche und warten darauf, gegessen zu werden. Dank dem Senior Food Editor Chris Morocco kommen nur noch wenige Zutaten hinzu, die sowieso in jeder Küche vorhanden sind, oder meiner Meinung nach sein sollten.

Falls, und ich sage hier ausdrücklich falls hier Reste übrig bleiben sollten, eignen diese sich mit ein wenig Aceto Balsamico beträufelt hervorragend als kleines Antipasti für den nächsten Tag oder als geschmortes Gemüse in einem frischen Salat als Topping.

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln und Fenchel

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln und Fenchel

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln, Fenchel und Minze

  • 3 kleine Möhren, geschält und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 große rote Zwiebel, halbiert und in feine Streifen geschnitten
  • 1 große Fenchel-Knolle, samt restlichem Fenchelkraut in kleine Ringe geschnitten
  • 3-4 El Olivenöl
  • Meersalz
  • Koriandersaat oder getrocknete Korianderblätter (gern auch frisch, dann aber sparsam anwenden)
  • getrocknete Chili-Flocken
  • 2 El weißer Balsamico-Essig
  • Saft einer 1/2 frisch ausgepressten Zitrone
  • 2 El getrocknete Minze oder 1 Zweig frische, fein gehackte Minze
  • 2 El Sonnenblumenkerne

Das geschnittene Gemüse in eine große verschließbare Schüssel geben. Den Backofen auf 200 ° Celsius vorheizen.

Die restlichen Zutaten, bis auf die Minze und die Sonnenblumenkerne über das Gemüse geben und die Schüssel fest verschließen.

Anschließend das Gemüse in der verschlossenen Schüssel gut durchschütteln und das nunmehr gewürzte und mit Olivenöl umgebene Gemüse in eine Auflaufform geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° Umluft ca. 20 leicht goldbraun backen lassen.

Vor dem Anrichten noch mit der Minze und den Sonnenblumenkernen garnieren.

Tip:

Natürlich ist das Gericht mit allerlei Gemüsesorten abtauschbar, kann also den ganzen Erntesommer und Herbst hindurch gebacken werden. Gerne serviere ich dazu einen leckeren Joghurt-Dip oder eine Feta-Creme. Ohne den Dip ist das Gericht glutenfrei sowie laktosefrei und ist blitzschnell zubereitet. Es eignet sich auch hervorragend für einen Grillabend und lässt sich gut vorbereiten.

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