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Schlagwort: Schweden (Seite 1 von 6)

Cilla & Rolf Börjlind –
Springflut

Cilla & Rolf Börjlind - Die Springflut

Cilla & Rolf Börjlind – Die Springflut

Die junge Polizeischülerin Olivia erhält den als Seminararbeit  einer der ungelösten Fälle ihres verstorbenen Vaters als Seminararbeit.

Verbissen macht sie sich auf in den Norden um die Mordszenerie vor Ort in sich aufzunehmen und kommt zu dem Schluss, dass sie für diesen ungeklärten Fall einen anderen Blickwinkel benötigt.

Sie macht sich auf die Suche nach dem damaligen Kollegen ihres Vaters und muss feststellen, dass dieser schon lange aus dem Polizeidienst ausgestiegen ist.

Gleichzeitig macht ein Trupp Jugendliche Jagd auf Obdachlose und postet ihre brutalen Schlägervideos im Netz. Doch bei Vera, der Freundin von Tom Stilton gehen sie einen Schritt zu weit. Sie stirbt an ihren Verletzungen in ihrem Wohnwagen.

Während Olivia immer tiefer in den Fall einsteigt und selbst die Konsequenzen erlebt, ist sie dankbar, als sie Tom Stilton als einer der Obdachlosen erkennt und nunmehr zum Unmut dessen, nicht mehr von seiner Seite weicht.

Als Tom erfährt, wie weitreichend Olivias eigene Ermittlungen gehen, muss er über seinen eigenen Schatten springen und alte Kontakte aktivieren.

Cilla & Rolf Börjlind bringen in „Die Springflut“ Olivia dazu, sich ihrer selbst bewusst zu werden. Ihre Ermittlungen führen die junge Polizeischülerin zu einem exklusiven Callgirl-Ring. Wie der Zufall es so will, treffen sich am anderen Ende der Welt zwei Menschen. Der alte Fall von Olivia wird über Meilen hinweg gefährlich ins Rollen gebracht. Dabei wird eine gewaltige Lawine an Intrigen, dunklen Machenschaften, Mordgeständnissen und Verwicklungen bis in die höchsten Polizeikreise zutage getragen, die es Olivia und ihren neuen Freunden nicht einfach machen.

Starke Charaktere prägen diesen Krimi. Gegensätze scheinen unerlässlich und am bitteren Ende darf dennoch jeder genau der Mensch sein, der er zu sein vermag.

Mit Springflut gelingt dem Krimi-Duo ein gelungener Auftakt einer spannenden neuen Reihe! Den zweiten Teil „Die dritte Stimme“ habe ich bereits vor einiger Zeit gelesen. Es war mir ein spannendes Vergnügen, etwas mehr über diese außergewöhnlichen Charaktere zu erfahren.


Witte & Wittkamp –
Taxi nach Rügen

Rügen, die wunderschöne Insel wird von einer Oldtimer-Ralley belagert. Alles was Rang und Namen in der Szene hat und über entsprechendes Kleingeld verfügt, fährt mit. Über Nacht werden die teuersten Wägen aus der Hoteltiefgarage gestohlen während Radegast und sein Ermittlerteam eigentlich mit einem Leichenfund beschäftigt sind.

Dessen Tod stellt sich als natürliche Todesursache heraus, aber wie kam die Leiche mitten in der Nacht auf die abgelegene Landstraße? Gramzow, der selbstgefällige Taxifahrer gerät ins Visier von Radegast und der lässt nicht locker.

Die Ermittlungen gehen drunter und drüber. Jeder der Rallye-Teilnehmer scheint verdächtig. Man stolpert über einen erschossenen Schweden und über einen erschossenen Blitzer, was erneut den Taxifahrer verdächtig macht.

Mit viel Erfahrung und einer gehörigen Portion Mut ermittelt Radegast in seinem ersten Fall und ich hoffe, das noch viele weitere folgen werden.

Das Autorenteam Witte & Wittkamp habe mit „Taxi nach Rügen“ eine neue Lokalkrimireihe geschaffen, die einen neugierig auf Rügen machen und mit Radegast einen liebenswerten Ermittler entstehen lassen, dem man spannend als Leser bei dessen Ermittlungen begleitet.

Mit Seetauglichkeit kann ich zwar nicht dienen, aber die Yogamatte liegt bereit für den nächsten Fall!

 

Åke Edwardson –
Toter Mann

Ein neuer Fall? Ein leerstehendes Auto auf einer Brücke und weit und breit kein Fahrer. Nachdem Lars seine Kollegen ruft, sucht er selbst den Halter des Fahrzeuges auf.

Der Fahrer ist wohl auf und hat seinen Lexus nicht als gestohlen gemeldet, als er vor der Polizei erst flieht und dann gefasst wird, kann er sich nur an den Diebstahl am Abend zuvor erinnern, aber an sonst nichts. Dann erhalten Winter und Bergemann beide noch Telefonanrufe, bei denen sich niemand meldet…..

Nach Ankunft der Spurensicherung werden im Fahrersitz ein Einschussloch und auf dem Boden eine Patrone gefunden, aber wo ist der Fahrer?

Alles scheint im Wandel zu sein. Winter kämpft gegen seine Migräne und irgendwie auch gegen seine Frau. Lars gibt endlich zu, ein Verhältnis mit einem Mann zu haben und kann damit nicht richtig umgehen.

Letztendlich läuft alles auf einem Sommerlager auf der Insel Bänno hinaus, bei dem 1975 ein Mädchen verschwand und nie gefunden wurde. Selbst Winter ist ihr damals auf den Schären entgegengesegelt….

Es gibt viele kleine Geschichten, Winter auf Kriegsfuss mit seiner Frau und seiner Schwester Lotta, alte Dinge werden wieder aufgewärmt, ein schwuler Kollege und mehrere Beziehungsstreits: ein typischer Edwardson, bis sich dann zum Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenspinnt und man sehnlich den Schluss erhofft. Der ist jedoch nicht immer so schön und positiv, wie man ihn gerne hätte. Aber Edwardson schreibt ja auch Geschichten aus dem Leben.

Seltsam, aber wie gewohnt, ein etwas verworrener Anfang. Aber Edwardson wird uns schon aufklären!ÅÅ

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