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Schlagwort: Serienkiller (Seite 1 von 7)

Max Landorff –
Die Siedlung der Toten

Vielen Dank an den Head Room für diesen düsteren Thriller!

Die letzte Bewohnerin der Siedlung ist tot. Erschossen in ihrem Rollstuhl, fein herausgeputzt.

Ein altes Bauprojekt an der Isar sollte vor Jahren die Idylle perfekt machen. Reihenhäuschen, den Wald im Rücken und Kinderlachen. Doch diese Siedlung entsprach dann so gar nicht dem perfekten und makellosen Werbeslogans des damaligen Bauherren.

Achtzehn Leichen, kreisrund angeordnet um eine Feuerstelle, das ist die Wahrheit. Doch was brachte einen Menschen dazu, all diese ersten Bewohner der Siedlung zu töten?

Eva Schnee ermittelt im Hier und Jetzt. Die Tote im Rollstuhl gibt allerdings nur wenig für die Ermittlungen preis und Eva ist auf den ehemaligen Ermittler Kommissar Maler angewiesen. Der jedoch, von Krankheit geplagt, ahnt seit langem, dass in dieser Siedlung anstatt Vorstadtidylle ein ganz anderer Wind herrschte.

Das Grauen überkommt Eva und immer wieder verfällt sie in ihre ganz private Hölle und kann kaum fassen, was an diesem Ort nach und nach ans Licht der Wahrheit kommt.

Ein düsterer und spannender Thriller, der einen das Gruseln lehrt, denn hier hat jeder Nachbar „Leichen“ im Keller!

Lust auf eine Hörprobe?

Carol O´Connell –
Such mich!

Nr. 7 der Kathy Mallory Reihe!

Kathy Mallory ist unauffindbar. Ihr Kollege Riker findet in ihrer Wohnung eine Frauenleiche und ahnt nichts Gutes. Mallory begibt sich auf einen ganz besonderen Roadtripp auf die Route 66 und stößt gleich zu Beginn auf eine frisch abgelegte Leiche.

Eine Leiche in Chicago am Straßenrand selbst wäre nichts Besonderes, aber bei dieser wurde die linke Hand durch eine skelettierte Kinderhand ausgetauscht.

Als weitere Kinderleichen auftauchen und Mallory auf einen seltsamen Tross von Menschen stößt, wird ihr einiges klar.

Als Riker, ihr Kollege samt Charles zu Mallory aufschließen, übernimmt das FBI den Fall und die Hölle bricht los.

Ein gewohnt spannender Thriller aus der Feder von Carol O´Connell bei dem Kathy Mallory das erste Mal gehörig Federn lässt und selbst ihr Freund Charles an ihr zu zweifeln beginnt. Dieser Roadtrip auf der Suche nach ihren leiblichen Vater zeigt Seiten an Mallory, die der Leser bisher noch nicht kannte.

Die Autorin hat ein dunkles Thema der amerikanischen Geschichte aufgetan. Die unglaubliche Menge an spurlos vermisster Kinder, deren Eltern sich gemeinsam auf eine Suche ins Nirgendwo begeben und dabei kein gutes Licht auf die Ermittlungsarbeiten des FBIs werfen und aufzeigen, das dieser Konkurrenzkampf und das Machtgerangel verschiedener Polizeibehörden über Staatsgrenzen hinweg zu viel Leid beigetragen haben.

 

 

Jeffery Deaver –
Der Knochenjäger

Der Knochenjäger ist der Auftakt einer Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme, einem an seinen Rollstuhl gefesselten Ex-Polizisten und Forensikspezialisten.

Wenn die Ermittlungen still stehen oder nicht schnell genug vorangehen, wird er mit dem Fall beauftragt.

In seinem aktuellen Fall hinterlässt der Killer am Opfer einen Hinweis auf den nächsten Mord. Lincolm hat Lunte gerochen und ahnt, dass der Killer sein Spielchen mit ihm spielt. Doch Lincolm sind bei manchen Spurensuchen die Hände gebunden und so tritt eine junge Polizistin in sein Leben, die für ihn die Tatorte von nun an untersucht. Amelia Sachs, wie Lincolm Rhyme auch sehr mit sich selbst beschäftigt, lässt sich von dessen herrischem Gehabe und seinen nicht gerade freundlichen Ton nicht in die Parrade fahren.

Beide erkennen den „Vorteil“ des jeweils anderen und kommen dem Killer Schritt für Schritt näher.

Ein guter Einstieg in eine Thriller-Reihe, in der Spannung wirklich „großgeschrieben“ wird und mit wieder Erwarten sogar die Verfilmung gut gefallen hat.

 

 

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Jeffery Deaver –
Das Gesicht des Drachen

Das Gesicht des Drachen ist der vierte Band der Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme und Amelia Sachs.

Der Geist ist zurück und versucht gerade in die USA einzureisen. Das FBI steht vor der Tür und erwartet ihn bereits. Aber dem Geist gelingt es dank seiner  meisterhaften Show vor der Küste spurlos von seinem Schiff zu verschwinden.

Bekannt dafür, keine Zeugen zu hinterlassen, begibt sich der Geist nun auf die Spur der Überlebenden. Für Lincolm Rhyme und Amelia Sachs ist klar, dass die Uhr tickt und jede Sekunde zählt um das Überleben der Zeugen zu sichern.

Die Jagd ist eröffnet, aber der Menschenschmuggler versteht sein Handwerk und legt eine Finte nach der nächsten.

In diesem Teil der Rhmye und Sachs Reihe taucht man ein wenig tiefer in das Handwerk der beiden Ermittler ein und Deaver gibt auch ein klein wenig mehr über den Killer und dessen Hintergründe bekannt, als es in den ersten drei Teilen der Reihe der Fall war.

Spannung herrscht von der ersten bis zur letzten Seite, da auf der Welt ja auch jetzt noch jeden Tag Menschen geschmuggelt werden, ist das Thema also nach wie vor aktuell.

 

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Jeffrey Deaver –
Das Teufelsspiel

Das Teufelsspiel ist der fünfte Band der Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme und Amelia Sachs.

Eine junge Schülerin recherchiert in der Stadtbücherei und fängt an, sich beobachtet zu fühlen. Kurze Zeit später stellt sie ihren Stalker und ihr wird klar, das sie in die Fänge des Killers geraten ist und trifft für sich die einzig wahre Entscheidung. Sie flieht!

Eher per Zufall kommt Licolm diesem „Fall“ auf die Spur und nimmt gemeinsam mit Amelia die Spur auf. Was jedoch in den vorherigen Thrillern an Spannung für den Leser kaum auszuhalten war, tritt diese in diesem Teil der Reihe eher ein klein wenig in den Hintergrund.

Die beiden Ermittler müssen tief graben und sich mit ausreichend Historik, Sklavenhandel und alten Geschichten befassen bis eindeutig klar wird, auf was es der Killer abgesehen hat.

Geneva selbst spielt weiterhin und bis zum Schluss der Geschichte eine tragene Rolle in den Ermittlungen, was mich als Leser teilweise überrascht und teilweise auch irgendwie gestört hat.

Es ist für mich ein zwar gut gestrickter Thriller, aber mir fehlte hier irgendwie die pure Spannung, die in den anderen Bänden der Reihe sehr ausgeprägt sind.

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