tinaliestvor

books and more

Schlagwort: Andrea Camilleri

meine Weihnachtslesereise

Über die Weihnachtszeit begebe ich mich immer unter die Serienjunkies. Dieses Jahr ist die Ausbeute allerdings nicht so groß, da einige Bände noch nicht erschienen sind.

Ich freue mich über den neuen Teil von Carol O´Connell mit „Such mich!“ und hoffe doch inständig, dass sich die schlechten Kritiken über die neue Story nicht bewahrheiten.

 

Im Adventskalender in Türchen 18 war Andreas Eschbachs „Teufelsgold“ als Hörbuch. Da ich das Buch schon vor längerer Zeit gelesen habe, freue ich mich ganz besonders auf das Hörbuch und die Story.

Ann Granger hat mich schon immer gereizt. Nach der Markby & Mitchell Reihe bin ich bei Lizzie Martin mit „Ein guter Blick fürs Böse“ fündig geworden. Ich mag die neugierige Lizzie und das zynische Hausmädchen Bessie.

Weiter geht es mit Andrea Camilleri und Montalbanos zwölftem Fall. Ein verschwundenes Tunierpferd? Ich bin gespannt.

Faye Kellerman ist ebenfalls heute ins Haus geschneit. Mit „Und Angst wird dich erfüllen“ geht es weiter mit Peter Decker, Rina und der Tochter als frisch gebackene Ermittlerin!

 

Weiter geht es auch endlich mit Schwester Fidelma! Peter Tremaynes „Verneig dich vor dem Tod“ ist der 12. Teil der mittelalterlichen irischen Saga um Schwester Fidelma und Bruder Eadulf!

Mit triefendem Sarkasmus rettet mich Gisbert Haefs mit „Zwischenfälle“. Ich bin gespannt, was der Universaldiletant diesesmal zu erzählen hat.

Alan Bradley hat mit Flavia de Luce einen Jugendroman geschaffen, der hoffentlich irgendeinmal zur Verfilmung kommt. Hier geht es weiter mit dem 7. Teil „Eine Leiche wirbelt Staub auf“.

 

Andrea Camilleri –
Eine Sache der Ehre

Gleich vorweg, es ist kein Roman über Commissario Montalbano, sondern ein Band über zwei wahre Geschichten, die bereits das erste mal 1993 und 1984 erneut über Sizilien veröffentlicht wurden.

Camilleri bringt mit diesen beiden Geschichten dem Leser sein ganz eigenes Sizilien nahe.

Was wäre Italien und insbesondere Sizilien ohne die Mafia? Ehrenmord, Ehrenwort? Das hinterfragt Camilleri ganz gezielt und lässt Edelfische stehlen. Hintergründig und mit gewohnter Normalität erzählt er über die Hintermänner und deren Freunde, die natürlich den Beruf des Richters, des Politikers und des Priesters ausüben und man ist auch im Freundeskreis nicht vor deren Machenschaften gefeit.

In diesen beiden Geschichten geht es um eine Frage der Ehre und der Abmachung. Hier gilt der Tausch noch als eine Frage der Ehre und wird irgendwann ungefragt eingefordert, während die zweite Geschichte den Massenmord im Jahr 1848 unvergessen macht.

Ein Augenmerk auf das wahre Sizilien.

 

Andrea Camilleri –
Das kalte Lächeln des Meeres

Der siebte Teil der Commissario-Montalbano Reihe!

Wenn man morgens an nichts Böses denkt! Commissario geniesst sein Frühstück auf seiner Strandterasse und sein morgendliches Schwimmen im Meer. Doch dann prallt er beim Kraulen mit einer treibenden Leiche zusammen.

Gemeinsam mit seinem Team ermittelt Commissario Montalbano im Menschenschmuggler-Milieu.

Die Abgründe, die sich vor Montalbano auftun, sind kaum zu ertragen und bringen ihn und seine Nerven in einen wirklich unguten Zustand.

Ein düsterer Roman, bei dem der Krimi an sich ein wenig in den Hintergrund tritt, aber das Schicksal Italiens als „Rettungsinsel“ aufzeigt.

 

 

 

Andrea Camilleri –
Die dunkle Wahrheit des Mondes

Commissario Montalbanos neunter Fall!

Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Montalbano!

Angelo Pardo, ein gefeierter Frauenheld wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er wurde von seinem Mörder wunderbar dahindrapiert.

Als Montalbano mit den Ermittlungen beginnt und die zahlreichen Liebschaften Pardos befragt, ist er von so viel sinnlicher Weiblichkeit hin- und hergerissen. Da Livia ihm natürlich nicht täglich mit Rat und Tat zur Seite steht und sein Leben im schönen Vigata festigt, sieht er diesen Fall als eine Art Prüfung an.

Durch einen weiteren Mord gelingt es Montalbano und dessen Team eine Verbindung zum örtlichen Drogenmillieu aufzutun. Montalbano, dem so langsam klar wird, das auch er altert, umkreisen von nun an schon morgens vor dem ersten Espressi Gedanken um den Tod, was ihn allerdings nicht davon abhält, diesen wirklich leidenschaftlich melancholichen Fall endlich abzuschließen.

Das Montalbano wie auch sein Erschaffer Camilleri altern macht mir die Geschichte noch ein wenig sympatischer.

 

 

 

 

 

© 2018 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑