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Schlagwort: Vigata (Seite 1 von 4)

Andrea Camilleri –
Die Spur des Fuchses

Commissario Montalbanos zwölfter Fall führt ihn nach einem schrecklichen Traum an den Strand und dort in die bittere Realität des Lebens zurück. Dort liegt, direkt vor seiner Veranda, ein übel zugrundegerichtetes Pferd.

Nach kurzem Stopp mit seinem herbeigerufenen Team in Montalbanos Haus kommt ihnen das tote Pferd abhanden. Über Ingrid lernt Montalbano die scheinbare Besitzerin des getöteten Pferdes, Rachele, kennen, die für ein Rennen das Pferd bei einem Freund untergestellt hat.

Nach einigen Ermittlungen zeigt sich, dass zwei fast identisch aussehende Pferde gestohlen wurden und das von dem scheinbar überlebenden noch immer jede Spur fehlt, bis Montalbano nach drei Einbruchsversuchen in seinem Strandhaus und einem tödlichen Schusswechsel endlich ein entscheidender Hinweis in die Hände fällt.

Bei diesem Fall wird sich Montalbano klar, dass das Alter nicht aufzuhalten ist und das Leben für eine Liebe wohl doch zu kurz ist. Der kurze Einblick in den Pomp und den Prunk der Pferdewelt bestätigt Montalbano darin, das Essen seiner Haushälterin noch mehr zu schätzen und alte Freundschaften zu pflegen.

Andrea Camilleri –
Die Form des Wassers

Commissario Montalbano löst seinen ersten Teil!

Luparello wird ermordet an einem sehr bedenklichen Ort aufgefunden. Der so geliebte und glanzvolle Politiker stirbt mit herabgelassener Hose unter freiem Himmel auf einem für seine Zweisamkeit bekannten abgelegenen Ort.

Montalbano ist sich sicher, das Luparello hier keine Sterne beobachten wollte und die Szene die sich ihm vor dem Leichnam auftut, ist ihm irgendwie zu inszeniert.

Für den Einstieg in eine mehrbändige Krimireihe fehlt hier ein wenig die Spannung, was aber der Geschichte an sich nicht schadet. Man erkennt die feinen Züge und die Ermittlungsart des Genussmenschen Commissario Montalbano und ist als Leser neugierig auf den nächsten Teil. Ein gelungener Einstieg!

 

Andrea Camilleri –
Der Dieb der süßen Dinge

Commissario Montalbanos dritter Fall!

Zwei Morde sind im Heimatstädtchen von Commissario Montalbano schon etwas ganz besonderes und hinzu kommt noch ein Dieb, der auch noch sein Unwesen treibt.

Während das Team ratlos bezüglich der zwei Morde zu sein scheint, kommt Montalbano dem Dieb immer näher und stößt somit in ein kleines Wespennest und auf die schöne Tunesierin Karima, die ihm gehörig den Kopf verdreht.

Camilleri beschäftigt sich in seinen Romanen um Commissario Montalbano mit seinem wahren Italien und sieht davon an, es als romantisches von Strand gesäumtem historisch wertvollem Touristenziel zu umschreiben. Italien stellt sich für ihn als korrupter, mafiaüberfluteter Staat da, bei dem Menschen wie Commissario Montalbano nur mit eher untypischen Ermittlungsmethoden zum Erfolg kommen, um der Gerechtigkeit einen Sinn zu geben.

 

 

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