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Kategorie: Romane (Seite 2 von 33)

S. G. Browne –
Schicksal!

In S. G. Brownes Buch dreht sich alles um die Liebe, das Schicksal und den Tod.

Der Ich-Erzähler, das Schicksal, erzählt uns, wie das Leben eigentlich funktioniert und lässt sich dabei auch über seine Freunde in Gestalt von Tod, Glück und dem Rest der Bande nicht gerade löblich aus.

Bestimmungs Ziel, endlich Sex mit dem Schicksal zu haben, ist derzeit die einzige Bestrebung.

Schicksal aber es passt gerade nicht wirklich, als sich dieser dann auch noch klar darüber wird, das er sich ausgerechnet in eine Sterbliche, die junge Sara, verliebt hat.

Sein Job gerät aus den Fugen und er führt seine Aufträge zu nah an die „Bestimmung“ heran.

Das er damit einen göttlichen Konflikt auslöst, bemerkt er viel zu spät und seine von ihm betreuten Menschen sterben nach und nach.

Es gibt jetzt nur noch eine Lösung! Der Allmächtige muss eingreifen…

Eine witzige Story, die vor Sarkasmus nur so trieft.

Pascal Bruckner
Diebe der Schönheit

Die Rückreise vom Skiurlaub endet für Benjamin und Helene während eines Schneesturms. Eine Übernachtung muss schnellstmöglich her und da kommt etwas abgelegen ein hübsches kleines Chalet gerade recht. Jerome Steiner, der Besitzer des kleinen Goldstücks an der französischen Grenze nimmt die beiden wohlwollend auf.

Was anfänglich als reine Gastfreundschaft wirkt, wird nach und nach immer seltsamer.

Als Benjamin und Helene sich endlich alleine fühlen, beschließt Benjamin, seinem seltsamen Gefühl auf den Grund zu gehen und begibt sich auf eine kleine Entdeckungstour durch das gesamte Haus.

Im Keller stößt er dann auf einen grausigen Fund und ihm wird klar, dass er und seine Frau Helene hier dringend raus müssen. Nunmehr gilt nur noch entkommen und überleben.

Ein wunderbarer Schauerroman!

Elisabeth Büchle –
Himmel über fremdem Land

Demy von Campen wächst einem ans Herz. Die offene und kleine widerspenstige Madame weiß, das sie nur überleben kann, wenn sie sich zumindest meistens an die Regeln hält.

Dass das Erwachsenwerden nicht leicht ist, erkennt sie an ihrer eigenen Schwester. In ihrem neuen Zuhause hat sie keinerlei Rechte, freundet sich aber mit Töchtern aus guten sowie aus schlechtem Haus an und kennt somit beide Seiten des Lebens.

Der Krieg droht und die afrikanischen Kolonien sind nicht mehr das, was sie einmal für Deutschland waren.

Eine ständige Unruhe befällt jeden im Buch und das zu Recht.

Dank Fr. Büchle ist dieser Band nicht der letzte. Wir freuen uns weiter auf Demy und Ihre Sicht der Welt.

Candace Bushnell –
Am Bett vorbei ist voll daneben

Candace Bushnell schuf mit ihrem Roman die Vorlage für die Serie „Sex and the City“. Doch Achtung, wer hier im Buch nach Carrie und ihren Freundinnen sucht, der sucht lange.

Was passiert, wenn in New York sich der Arbeitstag zu seinem Ende neigt? Klar, die superchicen Frauen gehen aus. Aufgebretzelt und natürlich in neuer Designerware und das selbstverständlich nicht von der Stange versuchen die Businessladys den Fang fürs Leben zu machen.

Bushnells Roman beschreibt eigentlich nur den Blick auf die moderne, vermögende und gut gebaute Frau, die ihrem Single-Dasein endlich ein Ende bereiten will und dabei selten wählerich ist.

Mit fiesem Witz, wirklich teilweise triefenden Sarkasmus erzählt Bushnell über die „Männerjagd“, bei der man natürlich keine heiße Nacht auslässt.

Carina Burman –
Die zehnte Göttin des Gesangs

Elisabet Gran beschließt eine Wette mit Ihrem Professor für Literaturwissenschaften im Jahr 1909 in Uppsala. Sie macht sich auf die Suche nach Material über die schwedische Poetin Sophia Elisabeth Brenner. Sophia lebte damals wie Sappho im alten Griechenland.

Dem Reiz der Sappho Sophia ist Elisabet von der ersten Erzählung an und hofft natürlich auf ausreichend Anerkennung im Kreis der Literaturwissenschaften, wenn sie mit positiven Nachrichten und einem Beweis für die Existenz an die Hochschule in Uppsala zurückkehrt

Für Elisabet beginnt nunmehr eine Reise auf den Pfaden von Sophia Brenner, die an Geheimbünden, dunklen Mächten und natürlich auch an der Liebe keinen Halt macht und mit dem dunklen Gedanken des Scheiterns und dem damit begründeten Ende ihrer Universitätskarriere im Hinterkopf.

Carina Burman erzählt eine spannende Geschichte über die Macht und die Wirkung einer Frau, die es anfang des 20. Jahrhunderts wagt, in einen scheinbar erfolglosten Wettstreit zu treten und dabei alles in eine Waagschale legt. Gut recherchiert und mit feinem Gespür geschrieben.

 

 

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