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Kategorie: Sachbücher (Seite 2 von 13)

Nicholas Müller –
Ich bin mal eben wieder tot

Ein Buch, so offen und schonungslos!

Angst. Man erwartet Aufklärung vom Facharzt oder von einem Therapeuten. Aber Fehlanzeige, und dass ist gut so!

Nicholas Müller, der ehemalige Sänger von Jupiter Jones, gesteht sich offen und ehrlich ein, das er ein Problem mit der Angst hat. Während die Band auf dem Höhepunkt ihrer Karriere steht, steht Nicholas Müller am eigenen Abgrund. Die Panikattacken häufen sich und werden immer schlimmer.

Der Druck in diesem Business ist groß, die Familiengeschichte durch Krebs, Krankheit und Tod gepflastert, beenden abrupt das Bühnenende des Sängers und die Selbsteinweisung in eine Fachklinik.

Erst hier wird ihm klar, welche Ursachen hinter diesen Angstattacken liegen und das eine medikamentöse Behandlung nicht immer die perfekte Lösung ist.

Mir gefällt die offene und ehrliche Art, wie Nicholas Müller mit seiner ganz eigenen Nemesis umgeht und es ihm gelingt, dank qualifiziertem Fachpersonal, sehr engen Freunden und der Familie auch die nächste Angstattacke zu überstehen.

Dieses oft totgeschwiegene Thema verdient diese unkomplizierte Art und Weise damit umzugehen. Dabei dürfen auch Witz, Sarkasmus und Skurrilität nicht fehlen.

Was für Nicholas Müller die Eifel, ist für mich der Hochwald und ich bin dankbar für die Idee, den Staubsauger gleich an unser Fellmonster Ella anzubinden!

Willkommen beim Online-Festival lit.lounge
Isabell Prophet

Am  06.November 2017 um 19:00 Uhr sorgt der Randomhouse-Verlag gemeinsam mit dem Online-Festival lit.lounge für ein weiters Highlight.

Isabell Prophet ist Gast bei der lit.lounge und erzählt über „Die Entdeckung des Glücks“.

Wie immer kannst Du Dich als Leser aktiv mit Deinen Fragen ins Gespräch einbringen: Nutze dafür einfach die Fragebox unter dem Videofenster der Veranstaltung.

Mehr über die Autorin findet Ihr hier.

Adrienne Friedlaender –
Willkommen bei den
Friedlaenders!

Die freie Journalistin Adrienne Friedlaender nimmt ohne lange zu zögern aus der Hamburger Erstaufnahme den syrischen Flüchtling Moaaz bei sich auf.

Als ob der Alltag mit vier Kindern, einer 90-jährigen Großmutter, einem senilen Kater und einem neurotischen Hund nicht schon anstrengend genug wäre, beschließt der Familienrat sich dennoch für eine Aufnahme.

Mit Moaaz tritt eine völlig andere Kultur in ihr gemeinsames Leben. Die deutsche Kultur und das Leben als freier Mensch mit einem Zuhause muss erst gelernt werden.

Die Friedlaenders stolpern über Sprachbarrieren, Kulturunterschiede und über die Zeit.

Die Willkommenskultur wird gelebt und man erhält als Leser auch einen Einblick in den normalen Alltag, der bei Flüchtlingen aus Warten, Schlafen und der Sehnsucht nach der Heimat und der fernen Familie besteht.

Dankbar und offen erleben wir die hautnahe Integration und das Flüggewerden eines Menschen, dem man ein kleines Stückchen Heimat  und ein Teil seines Herzens geboten hat, und mit Geduld sowie dem Mut, auch mal einen realistischen Blick in andere Kulturen zu werfen.

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Luisa Celestino –
Wolke 7 – Das Kreativbuch zum Verlieben

Nettes aber kurzweiliges Buch über das Verlieben und die Liebe.

Das Buch ist unterteilt ind Bastelideen und Rezepte, Infos und Tipps, Psychotests, Tagebuchseiten und Kritzelseiten sowie Rätsel. Alles dreht sich hier um die Liebe und zwar ausschließlich um die Liebe.

Mit schönen kreativen Ideen rund ums Herz und natürlich wissen wir auch alle, das Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, also auch noch ein paar Rezepte zum selbstbacken oder gar zum Backen lassen.

Nett dekoriert und wohlgemerkt alles mit Herz!

Für Teenagermädchen, die einen schweren Hang zur Romantik haben und gerne Basteln, Listen ausfüllen und dem Backen von leckeren Cupcakes nicht abgeneigt sind.

Devakumaran Manickavasagan –
Im Glashaus gefangen zwischen Welten

Ich beginne ausnahmsweise mal mit einem Zitat: „Eine Welt voller widersprüchlicher Gesichtszüge“. Das trifft die Grundaussage von Devas Buch. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen? Wie geht man mit dem Kriegstrauma, der Flucht und dem Verlust im Exil um? Wie erlebt man die eigene Kultur in einer völlig anderen Welt?

Das sind Fragen, die nur im „Kleinen“ gestellt werden und in der Öffentlichkeit meist nicht abgehandelt werden.

Mit Deva erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Seele eines Geflüchteten, der beide Sichtweisen erlebt hat. Wozu kann Tradition, Glaube und die zurückgelassene Kultur führen? Es stellt sich die Frage, wie man davon loskommt um ein eigenes mehr oder weniger freies Leben zu führen.

Deva begibt auf die Reise in seine eigene Vergangenheit mit der er nur schwer und nur mit Hilfe von außen zumindest teilweise abschließen kann und macht deutlich, wie schwer es für einen Menschen sein kann, zwischen zwei so extrem unterschiedlichen Kulturen und Traditionen hin- und hergerissen zu sein.

Die Liebe jedoch, ein entscheidender Faktor, ob zur eigenen Familie oder zu sich selbst, scheint ein Ausweg zu sein.

Ein offenes und ehrliches Buch in dem man sich auch als ein Mensch, der nicht zwischen zwei Kulturen feststeckt, sich trotzdem in den Zwängen des Lebens wiederfindet.

Begleitet Deva auf seiner Lesereise hier und hier.

 

 

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