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Kategorie: Hörbuch Romane (Seite 2 von 5)

Rachel Joyce –
Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry

Was wäre das Leben ohne die Erinnerung und einen kleinen Funken Hoffnung? Queenie Hennessy verbringt ihre letzten Tage in einem kleinen beschaulichen Hospiz im Norden Englands.

Sie betrachtet ihr Leben und beschließt, ihrer einzig wahren Liebe noch einen offenen und ehrlichen Brief zu schreiben, nichtsahnend, dass der sich gleich zu Fuß von der Südspitze Englands auf die Wanderschaft zu ihr macht.

Unterwegs verschickt er Postkarten und hält somit die kleine Bewohnergruppe sowie das Hospizpersonal, welches vorwiegend aus Nonnen besteht, ganz schön auf Trapp.

In Etappen erfahren wir vom Leben Queenies, ihren scheinbaren Fehlern und unbedachten Entscheidungen, die alle in Verbindung mit ihrer einzigen Liebe zu Harold Fry bestehen.

Aus einer Bürofreundschaft zwischen Harold und Queenie entsteht eine kleine knisternde Liebschaft, die sich die beiden bis zum letzten Tag ihrer Zusammenarbeit nicht eingestehen wollen.

Doch der Tod David, Harolds Sohn verändert schlagartig alles.

Das Hörbuch aus dem Hause Argon, gelesen von Andrea Sawatzki lässt den Hörer selbst bestimmen, ob man die Entscheidungen Queenies und natürlich auch die von Harolds bis zum Schluss teilen kann und will.

Rachel Joyce hat eine wunderbare Romanze und eine bezaubernde Geschichte über zwei Liebende geschaffen, deren Hoffnung bis zum letzten Atemzug keimt.

 

 

 

 

Miranda Beverly-Whittemore –
Bittersweet

Mabel, das klassische Mädchen vom Land wird von ihrer Zimmerkollegin Ev über die Sommerferien in deren Familienresidenz eingeladen.

Sie verbringt dort anfangs Tage in Wohlstand und Reichtum und genießt die Leichtigkeit des Seins und die Unbeschwertheit, die dies begleitet.

In Winloch lernt sie nach und nach die einzelnen Familienmitglieder kennen und muss schnell feststellen, dass auch dieses angebliche Feriendomizil und dessen Bewohner mehr Leichen im Keller haben, als Mabel anfangs begreifen mag.

Mabel wird von Ivo, dem schwarzen Schaf der Familie, auf das Familienarchiv angesetzt um dort den entscheidenden Hinweis auf ihr ganz persönliches Familienschicksal aufzudecken.

Dieses Archiv entpuppt sich für Mabel als persönlichen Wandlungspunkt, sie fängt ein Verhältnis mit Evs Bruder an und vergisst mehr und mehr ihre eigene Herkunft.

Als Ave sich auf eine ernsthafte Beziehung mit dem Hausmeister John einlässt und Mabel im Archiv mehr als ein dunkles Geheimnis lüftet, tritt sie damit eine Lawine los, die mit Hass, Rache und Mord endet.

Eine moderne Cinderella-Story, die mit düsteren Familiengeheimnissen, erster Liebe und der Suche nach wahrer Freundschaft und Anerkennung überzeugt.

Christoph Höhtker –
Das Jahr der Frauen

Frank Stemmer ist durch mit der Welt und deren Sorgen. Er unterbreitet seinem Psychologen eine Wette, bei der er in 12 Monaten pro Monat genau eine neue Frau kennenlernt.

Er stellt sich mit Anfang vierzig nochmal der kurzzeitigen Partnersuche und hat es dabei natürlich gerne unverbindlich.

Es beginnt eine Jagd durch alle möglichen Dating-Portale, durch dubiose Bars und als übler Road-Trip einmal quer um die Welt.

Die Frauen, unterschiedlicher sie nicht sein könnten, sind treuherzig, weltoffen und irgendwie auch ein wenig aus der Zeit gefallen.

Während das Drama seine Kreise zieht und der undankbare Job Stemmers ihn auch immer mehr die Luft zum Atmen nimmt, bleibt ihm nicht einmal mehr die Möglichkeit final eine Bilanz zu ziehen.

Ein Jahr, 12 Frauen und ein jähes Ende! Den Hörer erwartet keine ulkige Partnersuchshow sondern die Geschichte eines Menschen, der überdrüssig seines Selbst einen irrigen Weg einschlägt und sich dessen Ende nicht wirklich bewusst, aber erhofft hat. Man sollte zumindest Grundkenntnisse der englischen sowie französischen Sprache besitzen und sich durch Abschnitte, die mit etc., etc. enden, nicht abschrecken lassen.

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