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Schlagwort: Schwestern (Seite 1 von 2)

Joanna King –
Vier Schwestern

Ein Ferienhaus, vier Schwestern und ein großes Beziehungsdrama. Joanna King erzählt uns die Geschichte aus der Perspektive der Icherzählerin, der jüngsten Schwester, welche früh vom vermeintlichen Zuhause floh und ihr Leben und die Liebe auf der Tanzfläche suchte.

In Italien wollen die Vier ein wenig gemeinsam etwas Zeit verbringen, doch Rose, die zweitjüngste funkt gehörig dazwischen. Sie flieht aus diesem scheinbar trauten Heim. Während die drei übrig gebliebenen Schwestern sich den Kopf über Rose zerbrechen und sogar mit dem Schlimmsten rechnen, wird endlich alles auf den Tisch gepackt und Hass und Häme beschwören Ängste und ganz neue Einsichten herauf.

Als Rose sich zu ihrem Liebhaber bekennt und eine gewagte Entscheidung trifft, vermuten die beiden älteren Schwestern, die verbittert und um die eigene Liebe buhlend, sich umgehend auf die Seite des Exmannes schlagen, ist Roses Liebesgeplänkel nur ein kleiner Zeitvertreib.

Doch King spielt gekonnt mit den Vieren, lässt tief in die elterliche Beziehung blicken und weckt somit ein wenig Verständnis für das Handeln der jeweils Einzelnen.

Ein unruhiger Roman über die Erkenntnis, dass Liebe einfach kompliziert ist und ein Leben damit noch nie einfach war.

Peter Tremayne –
Verneig dich vor dem Tod

Nr. 12 der Schwester Fidelma Reihe

Bruder Eadulf und Schwester Fidelma sind von Canterbury aufgebrochen, um Botulf, einem alten Freund Eadulfs beizustehen. Angekommen in dessen Abtei, können sie allerdings nur noch dessen Tod feststellen.

Nach der beschwehrlichen Reise dorthin erkrankt Fidelma und wird nur mit viel Überzeugungskunst seitens Eadulf in der Abtei überhaupt als Gast aufgenommen und fiebert seit dem krank im Bett.

Eadulf muss währendessen feststellen, das mit dieser Abtei so einiges nicht stimmt. Sie wird nach von Abt Cild streng und nunnachgiebig nach den neuen Regeln Roms geführt und die Gemeinschaft der Brüder lebt in Angst und Schrecken.

Als erst Eadulf und dann auch vor Fidelma eine scheinbar tote Frau erscheint, bricht die Hölle los und veranlasst die beiden, zu fliehen.

Nur dank des unnachgiebigen Spürsinnes Fildemas und der Hartnäckigkeit Eadulfs gelingt es nach und nach die Fäden dieses kleinen bösartigen Theaterstückes zu entwirren.

Um 666 nach Christus ist Südengland von Kriegen, Hass und Machtgier zerüttet. Die alten Traditionen kämpfen gegen den christlich römischen Glauben an und führen zu einem harten und kriegszerrütteten Leben.

Neben Geächteten, kriegerischen Bauern und einer irischen Einsiedlerkonklave sind einfallende Horden verschiedener Königreiche zur Tagesordnung der Menschen geworden und trägt dazu bei, das Bruder Eadulf sich ein ganz anders Bild von seiner alten Heimat machen muss und von der Zukunft überrascht wird.

 

Kristin Hannah – Die Nachtigall

Mein Bloggerprojekt mit dem Aufbau-Verlag

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2. Aufgabe des Bloggerprojektes

Was beeindruckt mich mehr? Isabelles Wut und Protest oder Viannes Angst und Vorsicht?

Es ist nicht einfach, in einer Welt aufzuwachsen, in dem Kriegsschauplätze tagtäglich in den Nachrichten zu sehen sind. Die Generation meiner Großeltern hat den zweiten Weltkrieg überlebt und sie wissen, bzw. wussten, was es heißt, bei Flugalarm die Keller aufzusuchen, auf dem Acker die Ernte trotz unsäglichem Hunger stehen zu lassen als die Russen kamen und natürlich auch, was es an Unmenschlichkeit schon alles im Krieg gegeben hat.

Mir scheint jedoch gerade jetzt, nach der großen Flüchtlingswelle, der Krieg, egal in welchem Land und auf welchem Kontinent doch ein wenig näher gekommen zu sein.

Ich erfahre durch syrische Flüchtlinge, die hier frisch integriert zu Freunden und Bekannten geworden sind, wie es ist und sein kann, wenn zuhause kein Stein mehr auf dem anderen steht und per Youtube dann auch noch ein Video der dort gebliebenen Verwandschaft mit den Überresten der einstigen Heimat ins Netz gestellt wird.

Mich beeindruckt an Kristin Hannahs Buch mehr Isabelle als Vianne. Sich zu wehren, sich zu weigern, der ewigen Propaganda zu glauben und hart gegen den Lug und Betrug vorzugehen. Wo würde das denn enden, wenn sich niemand wehren würde?

Das Vianne natürlich alles zum Schutz der Kinder und Familie auf sich nimmt, kann ich zwar ebenso verstehen, aber für mich ist der Drang zur Gegenwehr einfach stärker!

 

 

Aufgabe 3

Mein Elfchen für „Die Nachtigall“

Blumen

Duftend umhüllt

Umgeben von Wiesen

Geschlossenen Auges in Sehnsucht

Freiheit

 

Rezension:

Vianne und Isabelle, zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Als der Krieg 1941 auch Frankreich erreicht und Paris zu einer Stadt des Hasses werden lässt, beschließt Isabelle, die jüngere Schwester, dass sie die Geschehnisse nicht einfach so hinnehmen kann und rebelliert. Vianne hingegen, einzig besorgt um ihren gefangenen Ehemann scheint sich noch nicht im Klaren zu sein, was auf sie und ihre Tochter Sophie zukommt. Erst als ein Nazi bei ihr zuhause in ihr geliebtes Heim einzieht, wird ihr klar, dass zum Überleben mehr dazu gehört. Eine bezaubernde Geschichte über zwei Schwestern die völlig unabhängig voneinander in dieser schlimmen Zeit feststellen müssen, dass einzig ihr eigenes Überleben, ob als Mitglied der Résistance oder einfach nur als liebende und führsorgliche Mutter, das vieler weiterer Menschen schützen kann.

Krisitin Hannah hat mit „Der Nachtigall“ einen Weckruf an alle Menschen geschaffen und mit ihrem Roman ein Zeichen gesetzt, dass es in der Welt, in der wir heute mit dem Wissen unserer dunklen Vergangenheit leben, niemals mehr zu einem solchen Krieg kommen darf!

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