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Monat: Oktober 2018 (Seite 1 von 4)

Lutz Wilhelm Kellerhoff –
Die Tote im Wannsee

Lutz Wilhelm Kellerhoff – Die Tote im Wannsee

Berlin im Jahr 1968. Es geht drunter und drüber. Nach dem Tod von Benno Ohnesorg herrscht Chaos in der Stadt und die Polizei ist machtlos.

Als eine junge Frau mit mehrfachen Stichwunden am Wannseeufer angeschwemmt wird, tritt Kommissar Heller auf den Plan. Gemeinsam mit seinem verhassten Kollegen Doll soll er dem Mord so schnell es geht und natürlich ohne großes Aufsehen aufklären.

Die Spur führt Heller anfangs in die radikale Studentenszene und danach direkt zum Ehemann der Toten.

Dieser spielt Katz und Maus mit mehreren Parteien und endet erhängt in Untersuchungshaft.

Der Abschiedsbrief und das Verhalten seines Kollegen Doll lässt Heller erneut zweifeln. Ihm wird schnell klar, dass er als Untergebener seiner Chefs und als Opfer mehrerer Gegenparteien zum perfekten Spielball der herrschenden Stimmung geworden ist.

Doch Heller lässt sich nicht abschrecken. Dubiose Beförderungsangebote, Mordanschläge, dunkle Familiengeheimnisse und Liebesgeständnisse bringen nur noch mehr dazu, den Fall zu lösen.

Das Autorentrio Lutz, Wilhelm und Kellerhoff lassen Kommissar Heller noch nicht mal seinen Kharman Ghia. Sein komplettes Leben wird im wahrsten Sinne des Wortes in Schutt und Asche gelegt. Die dunkle Kriegsvergangenheit des Vaters und der scheinbare Unfalltod seiner Mutter lastet schwer auf seinen Schultern. Bestechliche Kollegen kann er noch weniger ertragen wie die Lügen seiner Verhörgegner.

In Kommissar Heller findet man alles, was die Menschen damals bewegt hat. Die Hoffnung auf ein friedliches Leben, ein Ausweg aus dem politischen Machtspiel durch die Studentenrevolte und der großen Sehnsucht nach Liebe und einer Familie, um die es sich zu kämpfen lohnt!

Mit „Die Tote im Wannsee“ ist es dem Autorentrio ausgezeichnet gelungen, für die Jahrgänge danach einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Der Zwiespalt der damaligen Generation zwischen Ost und West hat bis heute noch kein Ende gefunden.

Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensionsexemplar!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen und Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern, Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

selbstgebackenes Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Wohin mit den vielen Birnen? Da ich Birnen roh gegessen einfach nicht wirklich mag, bin ich natürlich immer auf der Suche nach neuen und leckeren Rezepten.

Heute ist mir dann von Jamie Oliver ein Rezept über „easy flatbreads“ in die Hand gefallen und Gorgonzola habe ich immer im Kühlschrank. Die Birnen stapeln sich im Obstkorb und glutenfreies Naanbrot wollte ich schon länger mal ausprobieren. Los geht´s!

Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

  • 350 g glutenfreies Mehl
  • 2 Tl glutenfreies Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 El Kokosfett oder Öl, je nach Wunsch
  • 350 g Joghurt, + ca. 2 Esslöffel, sollte der Teig nicht klebrig werden
  • 150 g Gorgonzola
  • 2 Birnen
  • 2 Tl Honig
  • Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

Für das Naanbrot das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Salz unterheben und den Joghurt dazugeben. Die Masse gut durchkneten lassen und eventuell noch etwas Joghurt zugeben, wenn der Teig zu bröselig wirkt.

Der Brotteig sollte noch mininal kleben.

Aus dem Teig auf einer bemehlten Fläche 12 kleine Bällchen (in der Größe eines Golfballs) mit den Händen formen und auf die Seite stellen.

Für die Gorgonzola-Birnen die Birnen waschen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. In eine Auflaufform geben. Den Gorgonzola darüberlegen. Mit Honig beträufeln und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Bei 200 ° Umluft ca. 10 Minuten im Backofen goldbraun backen lassen.

Anschließend die 12 kleinen Bälle auf einer fein bemehlten Fläche ca 2 – 3 mm dick mit den Händen zu flachen Scheiben drücken. Man kann auch eine kleine Teigrolle dafür verwenden.

Danach etwas Fett in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Teigfladen nach und nach jeweils 1-2 Minuten je Seite goldbraun backen und warm stellen.

Beides dann direkt auf dem Tisch servieren.

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

glutenfreies Naanbrot mit Gorgonzola-Birnen

Das Naanbrot passt auch lecker zu einer herbstlichen Suppe, leichten Grillgerichten und natürlich zu leckeren Salaten.

Die glutenfreien Naanbrote lassen sich auch laktosefrei herstellen, dazu einfach nur den Joghurt abtauschen.

 

Dr. Melanie H. Adamek –
Im Wald sein

Dr. Melanie H. Adamek - Im Wald sein

Dr. Melanie H. Adamek – Im Wald sein

Wald ist mir ja eigentlich nicht fremd. Dank Hund und Mann sind wir regelmäßig dort unterwegs und genießen die wechselnden Jahreszeiten, sammeln Tannenzapfen, Kastanien und allerlei Dinge für ein gemütliches und hübsch dekoriertes Zuhause. Ende Herbst und Winter genießen wir die wohlige Wärme unserer zwei Kamine und wissen, was uns der Wald dank des Holzes an Nutzen bringt.

Doch mit der Möglichkeit, im Wald auch gesundheitliche Prävention zu erfahren, das war mir bisher völlig neu. Natürlich fühlt man sich gut und auch ein wenig müde nach einem langen Waldspaziergang, aber das lag meiner Meinung nach einfach an der vielen frischen Luft. Jedoch weit gefehlt!

Mit Dr. Melanie H. Adamek begibt man sich als Leser auf eine ganz andere Art und Weise in den Wald. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Wald überhaupt bedeutet, lernen die bisherigen Forschungen über Terpene und deren Wirksamkeit auf Killerzellen und betrachten die allgemeine Studienlage. Festzustellen bleibt danach, das die Japaner wie auch die Amerikaner den Europäern unendliche Längen in dieser Forschung voraus sind.

Mit einem Experiment mit Freunden und Bekannten beschließt die Autorin den japanischen Shinrin Yoku und dem amerikanischen Trend selbst zu testen und wird dabei von zahlreichen Fachleuten unterstützt.

Eine Reise nach Japan auf eine Fachkonferenz und die dortigen neuen Forschungsergebnisse vermittelt die Autorin ausführlich und auch für Laien der Medizin und Chemie verständlich und nachvollziehbar.

Mit „Im Wald sein“ von Dr. Melanie H. Adamek erhält man ausreichend Anregungen auf den nächsten Waldtrip, reizt sicherlich auch mal einen „Waldfremden“ zu einem regen Ausprobieren und schafft es trotz zahlreicher medizinischer und chemischer Grundlagen einem das in Japan schon so lange erforschte Prinzip des Waldbadens, ausreichend und hübsch bebildert, auf den Grund zu gehen.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

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