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Christian v. Ditfurth –
Ultimatum

Christian v. Ditfurth – Ultimatum

Kommissar Eugen de Bodt ermittelt wieder. In seinem fünften Fall geht es für Deutschland drunter und drüber.

Der Ehemann der Kanzlerin wird entführt und tags darauf erhält sie seine Hand per Lieferdienst. Für de Bodt steht fest, dass dies erst der Anfang ist.

Während unerwartet seine russischen Bekannten eintreffen und den Mord an der russischen Diplomatin aufklären sollen, fühlt sich auch de Bodts Team verantwortlich und stellt schnell fest, dass die ehemalige Leistungsschwimmerin nicht ertrunken, sondern vergiftet wurde.

Die erste Forderung der Entführer trifft ein und lässt de Bodt aufhorchen. Ausgerechnet sein in letzten großen Fall festgenommener Erzfeind Rob soll umgehend freigelassen werden. Der kriminelle Meisterstratege kann fliehen.

Yussuf und auch Sahlinger müssen mit ansehen, wie ihr Chef sich durch den Behördendschungel schlägt und dabei seine Hegel-Zitate wie eine scharfe Machete einsetzt und sich damit wie immer so gar keine Freunde machen will.

Während die Konkurrenzabteilung es mit der Presse fast zu weit treibt, gelingt es den Entführern, auch noch die französische Präsidentengattin einzusammeln.

Dubiose Forderungen ergehen weiterhin an beide Länder. Die Regierungen wissen, dass keine dieser Wünsche erfüllbar und ausführbar sind.

Die Kanzlerin steht hinter de Bodt und lässt ihm seine gewohnten Freiheiten. Doch dann schlagen die Entführer erneut zu und de Bodts Team gerät in große Gefahr.

Mit Ditfurth scheint das politische System in Berlin und anderer Staaten gewaltig überfordert. Uns allen ist klar, dass solche überdimensionalen Staatsapparate vor Versagen nicht gefeit sind und politische Machtspielchen und meisterhafte Deals mit der Privatwirtschaft mehr zählt als dem normalen Bürger und Steuerzahler lieb ist.

Dieser gewaltige Spiegel, den Ditfurth Berlin und dem Regierungsviertel vor das schon zu oft verlorene Gesicht hält, zeigt mehr, als dem Leser lieb ist.

Dennoch versteht sich Ditfurth mit seinem Eugen de Bodt hervorragend auf Freundschaft, Zuverlässigkeit und Hoffnung. Gewohnt schlagen wir uns mit grünem Tee, zischenden Kaffeeautomaten und unerwiderter Liebe durch die kriminelle Welt. Dank der Unterstützung muffiger Franzosen, glühenden Tauchsiedern aus Moskau und Hegel, Hobbs und Marx fällt es allerdings leicht, das Geschehen zu verfolgen.

Wer Tempo liebt, wird hier die richtige Rennbahn finden!

Vielen Dank an RandomHouse für das Rezensionsexemplar.

Christian v. Ditfurth –
Schattenmänner

Der vierte Teil „Schattenmänner“ des Ermittlertrios um Kommissar de Bodt schlägt nicht nur in Berlin gewaltige Wellen. Der Mord an einer Regierungssekretärin erregt das Aufsehen von Kommissar de Bodt. Die Ermittlungen führen das Team in die engsten Regierungskreise und schnell zum Ziel. Für de Bodt steht allerdings fest, dass der eigentliche Strippenzieher in einer ganz anderen Liga spielt.

Die Hinrichtung einer jungen Programmiererin in Frankreich und eine Fahrerflucht in Düsseldorf ergeben eine skurrile Gemeinsamkeit. Alle drei Opfer waren Mitglied in einer Facebook Katzengruppe.

Als Yussuf den entscheidenden Hinweis in den Katzenbildern findet, wird das LKA in die Luft gesprengt. De Bodt ist sich daraufhin auch ohne Hegel klar, dass er einen neuen Feind hat. Auf der Flucht, im Visier mehrerer Killerkommandos, den eigenen Reihen und im Schlepptau altbekannter französischer und russischer Freunde tritt er seinen eigenen ganz persönlichen Feldzug an.

Während sein Team einem Anschlag nach dem nächsten entkommt, tragen die Franzosen wie auch die Russen Stück für Stück zur Lösung des Falles bei, bis de Bodt klar wird, das hier im Hintergrund noch jemand agiert.

Christian v. Ditfurths Thriller bereiten dem Leser mehr als eine schlaflose Nacht. Aus scheinbar unzusammenhängenden Morden, Anschlägen und allgemeinem Zeitgeschehen bastelt der Autor in Schattenmänner eine Story, die mit Zitaten berühmter Philosophen, abenteuerlichem Kameradengeplänkel und tiefgründigem Sarkasmus stets zum bitteren Ende, der letzten Seite des Buches führt. Ehe man sich als Leser versieht, steckt man in einem politischen Grabenkrieg im Zentrum der deutschen Macht, rast mit dem Ermittlerteam durch halb Europa und hat keine Scheu, den mächtigen Gegnern die Stirn zu bieten.

Die Rezensionen der Teile 2 und 3 findet ihr unter dem entsprechenden Link.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension


Jens Andreas Kubo –
Gefährliche Saat

Ein Bombenattentat in Berlin und die Hölle bricht los. Während der geschulte und erfahrene Ermittler Marc mit seinem Team auf der Suche nach dem Täter ist, erhält er Unterstützung von einem alten Weggefährten. Ein zweischneidiges Schwert, da der Amerikaner natürlich nur seinem eigenen Land und seinen Idealen treu ergeben ist.

Für Marc wird es erst und vor allem privat, als klar wird, dass ausgerechnet die Tochter einer alten Bekannten die Freundin des vermeintlichen Attentäters ist.

Die Jagd beginnt und der junge Djamal, geprägt durch einen Familienbesuch im Irak gerät als Unschuldiger durch Leichtsinn und mangelnde Menschenkenntnis in die Fänge eines Islamisten, der schon in aller Herren Länder über Leichen gegangen ist.

Ein spannender Politthriller, der brisanter und aktueller nicht sein könnte!

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