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John Galsworthy –
Die Forsyte Saga

Was wären wir als Leser ohne solche großartigen Familiensagas wie die Forsyte Saga?

John Galsworthy – Die Forsyte Saga

Bei 2.443 Hörminuten hasst, liebt und überlebt man mit der Familie Forsyte.

Anfang 1900 erlebt der Hörer den Aufstieg der mächtigen Familie Forsyte und die Gründung einer wahren Familiendynastie. Geprägt von Macht, Gier und dem Streben nach Reichtum begegnen wir den Gründungsvätern und den Frauen, deren einzige Aufgabe darin bestand, für den Nachwuchs zu sorgen und den schönen Schein zu wahren.

Während Soames als Anwalt und Mitglied der Familie stets bemüht ist, seinen Reichtum und sein Ansehen zu mehren, schweift seine Frau Irene ab in Liebe und Verständnis, die sie ausgerechnet bei dem verhassten Architekten Bosinney erhält. Dieser zieht eine Karte nach der anderen und pokert hoch. Ein Riss geht durch die Familie, den es auch Jahre danach nicht zu kitten gelingt.

Kriege kommen und gehen. Das Ansehen der Familie schwankt mit jedem weiteren Sterbefall in der Familie. Über Generationen hinweg gelingt es dem einen oder anderen Familienmitglied ein wenig auszubrechen und sich den Künsten oder gar eines richtigen Berufes zu widmen.

Mit John Galsworthy betrachten wir diese gut betuchte Familie mit ihren ganz eigenen hausgemachten Problemen ein wenig von oben herab. Man fiebert mit den „Ausbrechern“ und im Besonderen mit Irene, deren einziges Ziel in den Fängen dieser Dynastie die Suche nach Geborgenheit und Liebe sich als ein scheinbar unerreichbar herausstellt.

Mit dieser Saga gelingt es Galsworthy ausgezeichnet, mit erhobenem Zeigefinger auf jedes einzelne Familienmitglied zu zeigen. Schnell stellt man fest, dass auch in den scheinbar besten Familien es nur so vor schwarzen Schafen und vor Träumern wimmelt, die den Reichtum und die höheren Ziele der Gründungsväter mehr als einmal gehörig ins Schwanken bringen.

Ein gelungener Blick in die Vergangenheit!

Thomas Dehler ist es als Leser ausgezeichnet gelungen, Soames und den restlichen Familienmitgliedern eine Stimme einzuhauchen.

Herzlichen Dank an den Audiobuchverlag und an Lovelybooks für das  Rezensionsexemplar!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

 

 

Meine Kindheitshelden…

Wer sind meine Kindheitshelden? Welche Bücher haben die Lese-Begeisterung bei mir entfacht? Welche Kindheitshelden weichen mir seit meinen Leseanfängen nicht mehr von der Seite?

Vom 19. bis 25. Februar heißt es „Bühne frei!“ für unsere Kindheitshelden! Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto.

Mich prägten jedoch nicht Klassiker wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die kleine Hexe“. Mein ersten Buch, was ich in unserer katholischen Dorfbibliothek ausgeliehen habe war „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie. Danach bin ich auf historische Bücher wie „Der Medicus“ und Bücher von Robert S. Elegant abgefahren. Während meine Freundinnen in „Hanni und Nanni“ schwelgten, bekam ich, weil die Namensgleichheit wohl zum Kauf anregte „Tina und Tini“ in allen Bänden, teilweise sogar doppelt geschenkt. Aus Frust über die Kreativität der Schenker und da ich als Kind die Verniedlichung „Tini“ schon nicht ausstehen konnte, bin ich an Agatha Christie geraden. Rache will gelernt sein…

Kinder- und Jugendbücher kamen dann eher nach der „historischen“ Phase. Meine Helden befinden sich also nicht unter den alten Kinderbuchklassikern.

Die Mottos:

19.02. Starke Mädchen & starke Jungs

Da fällt mir nur Flavia de Luce von Alan Bradley ein. Diese kleine „Giftmischerin“ ist einfach wunderbar. Während ihre älteren Schwestern sie Tag für Tag aufziehen, hofft sie einzig auf ein wenig Anerkennung von ihrem Vater, der mit dem Ruin der Familie zu kämpfen hat. Unterstützt wird Flavia von dem depressiven Butler Dogger und ihrem rampnierten Fahrrad Gladys und löst einen Mordfall nach dem anderen!

20.02. tierisch gute Freunde

Dieses Motto hat mich wirklich vor ein kleines Rätsel gestellt. Tierisch gute Freunde? Da ich nie die 5 Freunde (Hund), oder irgendwelche Pferdebücher gelesen habe, fiel mir dann doch noch ein passendes Buch in die Hand.

Kai Meyer hat mit „Arkadien erwacht“ ein wahres kleines Meisterwerk hingelegt. Hier geht es um Feindschaft, alte Fehden, Freundschaft und auch ein kleines bisschen Liebe.

Die Macht der Panther gegen die der Schlagen. Rosa aus dem Clan der Schlangen ahnt nicht, worauf sie sich bei Alessandro der aus dem Clan der Panther entspringt, einlässt.

21.02. märchenhafte Helden

Mein märchenhafter Held ist Artemis Fowl. Was wäre die Kinderbuchwelt ohne diesen kleinen merkwürdigen Helden, der Gefühle, Freundschaft und ja auch Liebe erst lernen muss? Mein Held stammt also aus der Feder von Eoin Colfer, den ich in Stuttgart schon bei einem Meet & Greet kennenlernen durfte!

22.02. Die schlimmsten Widersacher

Für mich sind die schlimmsten Widersacher Kater Maurizio und Rabe Jakob. Was als Feindschaft beginnt, endet natürlich in Freundschaft. „Der satanarchäolügenialkolöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende aus dem Thienemann-Verlag ist einfach wunderbar.

23.02. Starke Sprüche

Starke Sprüche? Da greife ich doch mal schnell auf Jonathan Stroud und seine „Bartimäus“ Reihe zurück. Nathanael ist nach der Befreiung Bartimäus nicht mehr so sicher, ob das die richtige Entscheidung war, denn der ist ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

24.02. Lieblingsautor

Mein Lieblingsautor im Bereich Jungend-bzw. Kinderbuch ist definitiv Kai Meyer. Faszinierende Geschichten, atemberaubende Welten und immer mit dezent erhobenem Zeigefinger! Das mag ich!

25.02. Ein Buch, das bleibt

Tja, da fiel mir die Wahl eigentlich ganz leicht. Mit Markus Zusak „The Book Thief“ gibt es für mich fast kein Kinderbuch, bzw. Jugendbuch, was einen nicht täglich an die Vergangenheit mahnt.

 

 

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