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Schlagwort: Flavia de Luce (Seite 1 von 2)

Alan Bradley –
Flavia de Luce –
Halunken, Tod & Teufel

Alan Bradley – Flavia de Luce – Halunken, Tod & Teufel

Mord ist Flavias größtes Vergnügen, doch in Bishop´s Lacey stirbt es sich nicht so oft. Vor Langeweile geplagt, beschäftigt sich Flavia dann umso mehr mit diversen Giftmischungen und damit, ihre beiden älteren und so gut erzogenen Schwestern in den Wahnsinn zu treiben.

Der alljährliche Jahrmarkt steht bevor und die Zelte der Schausteller sprießen wie Pilze aus dem Boden. Natürlich kann Flavia es nicht mehr zuhause aushalten und stürzt sich mit ihrem Fahrrad Gladys ins Getümmel.

Ein Missgeschick Flavias steckt das Zelt der Wahrsagerin in Flammen und die Gerüchteküche brodelt. Vor Jahren warf man der Wahrsagerin Kindesentführung vor und Flavias Neugierde ist geweckt.

Da Flavias Vater nach wie vor jeden nicht vorhandenen Penny umdreht um Hab und Gut zusammenzuhalten, bietet Flavia Fenella als Wiedergutmachung an, die angebliche Kindesentführung aufzuklären.

Flavia wird im dritten Fall der Jugendkrimireihe klar, wie es um ihr Heim in Wahrheit steht. Während ihr Vater begnadet versucht, mit der Auflösung des Haushalts die Mutterlose Familie über Wasser zu halten, kümmert sich einzig der Butler Dodger um Flavias Erziehung. Die Schwestern, geplagt von ihrem Eifer, möglichst reich zu heiraten, tragen Flavia den Tot der gemeinsamen Mutter nach.

Alan Bradley schafft mit Flavia de Luce eine neugierige junge Dame, deren Kreativität in Flüchen, Racheplänen und Giftmischereien keine Grenzen gesetzt sind. Allerdings wird auch deutlich, dass der frühe Tot der so geliebten Mutter auch bei Flavia tiefe Spuren hinterlassen.

Mit Flavia begeben wir uns in kriminelle Situationen, dubiose Mordfälle und auf die Spur von dunklen Machenschaften, die selbst bei dem kriegsversehrten Butler Dodger ab und an nur Kopfschütteln hervorrufen. Flavias großem Herzen zu entkommen, fällt selbst dem hartnäckigsten Krimiverweigerer schwer und man betet inständig darauf, dass die Fortsetzung möglich schnell in die Buchläden kommt.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen beziehen sich auf Produkte, die ich selbst erstanden habe und nicht von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zu Werbezwecken kostenlos erhalten habe.

Alan Bradley –
Flavia de Luce –
Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley – Flavia de Luce – Vorhang auf für eine Leiche

Mit „Vorhang auf für eine Leiche“ darf Flavia ihren 4. Mordfall im der Welt des Filmglamours lösen.

Der Verkauf des Anwesens steht unmittelbar bevor. Um dies noch ein wenig hinauszuzögern vermietet Flavias Vater das Haus samt Grundstück an eine Filmcrew aus London. Die

hochgeschätzte Phyllis Wyvern rückt mit ihrem Team an und das Haus steht Kopf.

Die Dreharbeiten beginnen und Flavia beobachtet diese Welt aus Schein, Licht und Unwahrheit. Nichts ist real, alles nur erfunden? Als ein Schneesturm der Abreise des Filmteams verhindert steht gerade die Uraufführung von Romeo und Julia bevor.

Der Sitz der de Luces wird somit zum Notlager des Filmteams und der Dorfbewohner. Während Flavias Schwestern noch auf der Suche nach dem Weihnachtsmann sind, stolpert Flavia natürlich prompt über eine Leiche. Der Aufschrei ist groß, die Polizei vor Ort aber wo ist der Mörder?

Aber Flavia wäre keine de Luce, wenn sie nicht schon einen Plan in der Tasche hätte und dem mysteriösen Mörder auf der Spur.

Mit Flavia ermitteln wir in einem dem kleinen Dörfchen samt de Luce Herrenhaus nahe London Ende der goldenen Zwanziger. Flavia, die viel gehänselte Jüngste der de Luce hat den Tot der Mutter immer noch nicht überwunden. Sie vergräbt sich in Mordermittlungen und plant in ihrem geheimen Labor diverse Gifttränke für ihre älteren Schwestern. Ihre Nase kann sie aus Geheimnissen kaum heraushalten und gerät dabei immer wieder in Gefahr. Dank ihrem treuen Butler Dodger schafft sie es, aus ihrer Einsamkeit, zum Leidwesen ihres Vaters, einen unwiderstehlichen Forscherdrang zu hervorzubringen.

Flavia macht es einem einfach, sie zu mögen. Mit offenen Ohren und großem Herzen findet sie in jedem Menschen das Gute, hilft wo sie kann und bringt die Menschen zusammen.

Ein Spaß für alle Krimifans der Nachkriegszeit, Freunde von Giftpflanzen und alten Apothekergläsern. Alan Bradley macht einfach süchtig!

Meine Kindheitshelden…

Wer sind meine Kindheitshelden? Welche Bücher haben die Lese-Begeisterung bei mir entfacht? Welche Kindheitshelden weichen mir seit meinen Leseanfängen nicht mehr von der Seite?

Vom 19. bis 25. Februar heißt es „Bühne frei!“ für unsere Kindheitshelden! Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto.

Mich prägten jedoch nicht Klassiker wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die kleine Hexe“. Mein ersten Buch, was ich in unserer katholischen Dorfbibliothek ausgeliehen habe war „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie. Danach bin ich auf historische Bücher wie „Der Medicus“ und Bücher von Robert S. Elegant abgefahren. Während meine Freundinnen in „Hanni und Nanni“ schwelgten, bekam ich, weil die Namensgleichheit wohl zum Kauf anregte „Tina und Tini“ in allen Bänden, teilweise sogar doppelt geschenkt. Aus Frust über die Kreativität der Schenker und da ich als Kind die Verniedlichung „Tini“ schon nicht ausstehen konnte, bin ich an Agatha Christie geraden. Rache will gelernt sein…

Kinder- und Jugendbücher kamen dann eher nach der „historischen“ Phase. Meine Helden befinden sich also nicht unter den alten Kinderbuchklassikern.

Die Mottos:

19.02. Starke Mädchen & starke Jungs

Da fällt mir nur Flavia de Luce von Alan Bradley ein. Diese kleine „Giftmischerin“ ist einfach wunderbar. Während ihre älteren Schwestern sie Tag für Tag aufziehen, hofft sie einzig auf ein wenig Anerkennung von ihrem Vater, der mit dem Ruin der Familie zu kämpfen hat. Unterstützt wird Flavia von dem depressiven Butler Dogger und ihrem rampnierten Fahrrad Gladys und löst einen Mordfall nach dem anderen!

20.02. tierisch gute Freunde

Dieses Motto hat mich wirklich vor ein kleines Rätsel gestellt. Tierisch gute Freunde? Da ich nie die 5 Freunde (Hund), oder irgendwelche Pferdebücher gelesen habe, fiel mir dann doch noch ein passendes Buch in die Hand.

Kai Meyer hat mit „Arkadien erwacht“ ein wahres kleines Meisterwerk hingelegt. Hier geht es um Feindschaft, alte Fehden, Freundschaft und auch ein kleines bisschen Liebe.

Die Macht der Panther gegen die der Schlagen. Rosa aus dem Clan der Schlangen ahnt nicht, worauf sie sich bei Alessandro der aus dem Clan der Panther entspringt, einlässt.

21.02. märchenhafte Helden

Mein märchenhafter Held ist Artemis Fowl. Was wäre die Kinderbuchwelt ohne diesen kleinen merkwürdigen Helden, der Gefühle, Freundschaft und ja auch Liebe erst lernen muss? Mein Held stammt also aus der Feder von Eoin Colfer, den ich in Stuttgart schon bei einem Meet & Greet kennenlernen durfte!

22.02. Die schlimmsten Widersacher

Für mich sind die schlimmsten Widersacher Kater Maurizio und Rabe Jakob. Was als Feindschaft beginnt, endet natürlich in Freundschaft. „Der satanarchäolügenialkolöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende aus dem Thienemann-Verlag ist einfach wunderbar.

23.02. Starke Sprüche

Starke Sprüche? Da greife ich doch mal schnell auf Jonathan Stroud und seine „Bartimäus“ Reihe zurück. Nathanael ist nach der Befreiung Bartimäus nicht mehr so sicher, ob das die richtige Entscheidung war, denn der ist ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

24.02. Lieblingsautor

Mein Lieblingsautor im Bereich Jungend-bzw. Kinderbuch ist definitiv Kai Meyer. Faszinierende Geschichten, atemberaubende Welten und immer mit dezent erhobenem Zeigefinger! Das mag ich!

25.02. Ein Buch, das bleibt

Tja, da fiel mir die Wahl eigentlich ganz leicht. Mit Markus Zusak „The Book Thief“ gibt es für mich fast kein Kinderbuch, bzw. Jugendbuch, was einen nicht täglich an die Vergangenheit mahnt.

 

 

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