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Monat: August 2017 (Seite 2 von 14)

Luciano De Crescenzo –
Lob des Zweifels

Was wäre Luciano De Crescenzo ohne seine Philosphie? Vielleicht nur ein einfacher Neapolitaner? Die Frage stellt sich mir immer, wenn ich eines seiner Bücher in den Händen halte.

In diesem Band beschäftigt sich De Crescenzo im Allgemeinen mit der Frage, warum wir überhaupt philosophieren. Warum denken und ticken wir Menschen so, wie wir es tun und nehmen nicht alles so hin, wie es uns serviert wird.

Mit seinen Fragen, was ist die Zeit, der Raum und gibt es so etwas wie Zufall oder Schicksal, beschäftigt sich De Crescenzo und bindet seine Leser ein in die Welt der Philosophie. Finden wir als Leser unsere Antworten darin oder aber begeben wir uns selbst auf philosophische Suche und erhoffen, eine eigene Lösung zu finden?

Für mich ein Buch, welches neben den anderen bereits auf Deutsch erschienen philosophischen Büchern von De Crescenzo, einem auch als philosophischer Laie es ermöglicht, sich den wahren Fragen unserer Zeit zu stellen.

 

Luciano De Crescenzo –
Kinder des Olymp

Die Kinder des Olymp ist ein weiterer Band aus Luciano De Crescenzos Reihe, bei der antike Sagen neu erzählt werden.

Mit viel Witz und einem guten Schuss gewohntem Sarkasmus berichtet uns De Crescenzo hier vom Leben und Lieben der alten Götter. Natürlich entstanden dabei die ein oder anderen gefährlichen Liebschaften, Kriege und Irrungen und Wirrungen.

Es gab gute und freundliche Götter und Göttinnen, aber auch gierige und rachsüchtige Eidgenossen. Die Paarbildung war von Gott mit Gott, Gott mit Mensch und ja, auch mal Gott mit Tier querbeet gemischt, typisch griechische Antike.

Mit dem Oberhaupt Zeus findet Luciano De Crescenzo natürlich ein Füllhorn an guten Geschichten, die es neu zu erzählen gibt.

Das Ende findet De Crescenzo natürlich im Jetzt und Hier, in seinem geliebten Bella Italia. Was wären wir ohne die liebenden Italiener?

Erfrischend witzig!

 

 

Luciano De Crescenzo –
Alles fließt, sagt Heraklit

Luciano De Crescenzo macht es möglich Philosophie zu verstehen. Er trifft sich mit Heraklit und die beiden führen herzhafte und aufgeladene Dialoge zu aktuellen Themen.

Als waschechter Neapolitaner steht Luciano De Crescenzo dem Griechen in nichts nach. Egal ob Bestechung, Politik oder die Verdrossenheit der Wähler, alles brandaktuelle Themen, die aber auch zu Heraklits Glanzzeiten schon die Themen waren, die dem Volk unter den Nägeln gebrannt hat.

Erstaunlich für den Leser, der festtellen muss, das so viel Zeit vergangen scheint, sich die Menschheit diesbezüglich aber keinen Schritt in die Zukunft gewagt hat.

M. C. Escher war eingeladen, dem Buch ein paar passende Zeichnungen beizutragen.

Wer auf interessante und aktuelle Streitgespräche steht, wird hier fündig werden! Abenteuerlich antik und modern zugleich!

 

Erika Johansen –
The Fate of the Tearling

Das dritte Buch der Tearling-Saga führt Königin Kelsea ungeahnt in das Reich der Roten Königin.

Die Armee steht vor den Toren von New London und es gibt keinen Ausweg mehr.

Kelsea trifft eine Entscheidung und übergibt der Roten Königin ihre Saphire und fristet von nun an in den Folterkammern der Burg von Demesne ihr Dasein.

 

Einen herben Rückschlag erlebt hingegen die Rote Königin, als diese feststellen muss, dass ihr die Saphire nicht wie erhofft die so lang ersehnte Macht verleihen, sondern nur albernen Schmuck darstellen.

 

Während Kelsea sich Tag um Tag in ihren Träumen in die Vergangenheit flieht und dort die Wahrheit um William Tear zu verstehen beginnt, plant Mace, dem die Regentschaft von New London auferlegt wurde, die Befreiung Kelseas…

 

Der Abschlussband von Erika Johansen endet so abrupt und so überraschend, dass es mir schier den Atem verschlagen hat! Ein Machtwerk an Fantasie, gewürzt mit den Zutaten Magie, Liebe, Hoffnung und Leid, das man nicht einfach so aus den Händen legt!

 

Man fiebert mit Kelsea, Katie und natürlich auch mit Lily, regiert mit Mace, kämpft mit Hall, flüchtet mit Father Tyler, fürchtet sich mit Ewen, und liebt mit Pen.

 

Ein Buch mit so vielen liebgewonnenen Charakteren, das man inständig hofft, dass es doch irgendwann nochmal weitergeht und eines steht fest: eine Verfilmung muss her!

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Luciano De Crescenzo –
Von der Macht der Liebe

Luciano De Crescenzo hat mit seiner „Antiken“-Reihe ein kleines Meisterwerk geschaffen und erzählt diese schon leicht angestaubten Mythen und Sagen mit viel Witz und Charm neu!

Von der Macht der Liebe berichtet über die Götter und Göttinnen, die ihre Spielchen mit der Liebe trieben und ein ums andere Mal sich selbst dabei trafen.

Quer duch die griechische Antikenwelt zieht De Crescenzo seinen „Eros-Pfeil“ und wir lesen von tragischen Liebesgeschichten, bei denen fast kein Auge trocken bleibt.

Der rote Liebensfaden zieht sich also durch die Antike und endet im modernen Italien, dem Land der Liebe. Aber ist das auch heute noch so?

Ein wunderbares Büchlein in einer Reihe, die einem Spaß an alten Sagen, Mythen und Göttergeschichten macht!

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