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Monat: August 2017 (Seite 1 von 6)

Seriennerd???

Ich gestehe! Ich bin ein alter Seriennerd! Gestern Abend startete die neue Staffel von NAVY CIS und gleich im Anschluss die neue Serie Bull mit Anthony „Tony“ DiNozzo. Ich danke Sat.1 für den Kauf der Serien aber ich warte mit meiner Euphorie erstmal ein wenig ab. Wer Sat.1 kennt, dem ist klar, dass es niemals so ausgestrahlt wird, wie großzügig angekündigt wird.

Wechselnde Sendezeiten und Sendeplätze gehören zum Alltag eines jeden Seriennerds und Sat.1 schafft da ja bekanntlich ein hohes Frustpotential.

Das beide Serien hintereinander ausgestrahlt werden liegt wohl an der großen Kreativitat des Senders, bin aber trotzdem dankbar, das hier Montags trotzdem die Lücke gefüllt wird. So, genug aufgeregt!

Das Wiedersehen mit Leroy Jethro Gibbs konnte sich wortwörtlich „sehenlassen“ und selbst Eleanor lässt hoffen.

 

 

Im Anschluss die erste Folge der ersten Staffel „Bull“ mit Tony DiNozzo als Hauptdarsteller. Anhand der ersten Folge kann ich mir noch nicht wirklich ein ganz persönliches Urteil bilden, aber es hat schon einges an Ähnlichkeit mit „Lie To Me“, nur das der „Serienheld“ etwas netter und freundlicher daher kommt.

Die Rolle steht Michael Weatherly ausgezeichnet und die zweite Staffel ist bereits bestellt, also warten wir es ab!

 

Jetzt warte ich nur noch auf Neuigkeiten in Seriensachen „Grimm“ und der Winter kann kommen!

 

Ilona Jerger –
Und Marx stand still in Darwins Garten

Alles beginnt ganz harmlos in Jahr 1881 in London. Der rennomierte Arzt Beckett hat zwei Patienten, aus dessen Arzt-Patienten-Beziehung so etwas wie Freundschaft entstanden ist.

Charles Darwin, mittlerweile berühmt, aber in London heimatlos, beschäftigt sich nur noch wenig mit der Erforschung von Flora und Fauna sondern fristet sein Dasein mit der Begutachtung von Regenwürmern.

Beckett versteht, dass Darwin nicht nur an körperlichen Schmerzen leidet, sondern auch die Seele still und leise erkrankt und er beschließt, dass er um der Freundschaft willen Abhilfe schaffen muss. Polly, der Terrier und seine Ehefrau Emma sind am Ende ihrer Kräfte.

Sein weiterer Patient Karl Marx befindet sich in einer ähnlichen Situation wie Marx. Der Stillstand seiner „Revolte“ bringt ihn und seinen Körper in eine Ausnahmesituation gegen die auch sein Lehnchen machtlos ist.

Per Zufall kommt es zu einem ersten Treffen der Beiden im Haus der Darwins und das von Darwins Ehefrau Emma als „Anstoß“ gedachte Essen endet in einem Disaster.

Beckett ist überrascht über das Treffen und beide begeistern sich von da an etwas mehr mit den Theorien und Forschungen des jeweils anderen.

Ilona Jerger hat mit ihrem Roman über diese beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten eine Geschichte geschaffen, in der die Streitkultur und die Diskussion über Gott und die Welt im Vordergrund steht.

Egal wie berühmt und wie streitbar der Mensch und dessen Theorien sein mögen, es ist und bleibt ein Mensch.

Das Hörbuch hat mir außergewöhlich gut gefallen, die Stimme von Peter Kaempfe trut einiges dazu bei!

 

 

Luciano De Crescenzo –
Als wäre es gestern gewesen

Luciano de Crescenzo betrachtet mit „Als wäre es gestern gewesen“ seine Vergangenheit, die Vergangenheit Italiens und natürlich hier insbesondere die von seiner Heimat Neapel.

Wir erinnern uns an die Dinge die uns früher wichtig waren und sehnen uns manchmal nach der Zeit mit unseren Großeltern zurück. Menschen, die Ruhe ausstrahlten, die mit den Jahreszeiten gelebt haben und für die es kein Handy und kein Facebook gab.

Dieses kleine Büchlein liest sich wie eine Heimkehr, die Sehnsucht nach einer lang vergangene Zeit. De Crescenzo schreibt so wunderbar über seine Heimat, sein Leben als Kind und sein Aufwachsen, dass man selbstverständlich in die eigenen Vergangenheit schwelgt und hofft, das vielleicht ein kleinwenig diese alte vergangene Zeit uns wieder einholen wird.

 

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Luciano de Crescenzo –
Der Listenreiche

Wer kennt nicht die Sagen um Odysseus?

Für mich als großen Antikenfan waren die Bücher von Luciano de Crescenzo immer ein Muss. Mit viel Witz und Charme bringt de Crescenzo die griechische Götterwelt in Ordnung und erzählt ihre Geschichten mit so viel Herzblut, dass die Seiten nur so dahinfliegen und ich hier mehr gelernt habe als in so mancher Geschichststunde.

Odysseus, der wahre Held der griechischen Mythologie zeigt sich als listenreich, einfallsreich und natürlich als Beau, dem die Frauen einfach nicht widerstehen können.

De Crescenzo bricht mit der Tradition und lässt seine Hauptprotagonisten so real wirken, dass sie ebensogut in die Gegenwart passen würden.

Was bei Homer schon mal in etwas fader Manier daher kam, kommt hier einem kleinen Actionroman gleich. Auf, auf nach Ithaka!

frisch eingetroffen…

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag für Catherine Laceys „Niemand verschwindet einfach so“!

In Neuseeland verschwindet Elyria spurlos. Ihr Mann ist auf der Suche nach ihr, aber will Elyria überhaupt gefunden werden? Herzschmerz oder dunkle Seele? Das gilt es zu ergründen.

 

 

Danke auch an den Knaur Verlag und an Monika Schmiderer, die mir mit „Switch off“ die Möglichkeit bietet, sich der digitalen Stressfalle entgegen zustellen.

Ich bin gespannt auf 14 Tage mehr Zeit für Kreativität und Lebensfreude und werde natürlich ausführlich berichten.

 

 

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Luciano De Crescenzo –
Zio Cardellino

Ein Vögelchen pfeift fröhlich vor sich hin! Doktor Perrella probt leise und zart den Aufstand und bringt damit eine ganz Firma in Not.

Luciano de Crescenzo hat mit Doktor Perrella eine Figur geschaffen, in die wir uns als Leser manchmal selbst gerne stecken würden. Rebellion ist das Ziel von Perrella wenn er bei seiner Arbeit tschilpt. Er stiftet Unruhe und bringt einerseits seine Kollegen gegen sich auf und andererseits steckt er sie mit seiner feinen Art, gegen das starre Bürosystem zu rebellieren an.

Mit einem lachenden und auch einem tränenden Auge liest man Seite um Seite über das Ausbrechen aus Tradition, Starrsinn und einer Welt, die endlich aufgerüttelt werden will.

Ein Meisterwerk an feinem Witz, einer Prise Sarkasmus und einem lauten Aufschrei!

 

Luciano De Crescenzo –
Also sprach Bellavista

Luciano De Crescenzos Homage an Neapel, die Liebe und die Freiheit.

Wir lernen von Bellavista alles über den Norden und den Süden Italiens. Es scheint eine große Kluft dazwischen zu liegen. Während der Leser über die großen Hindernisse der Italiener stößt, findet er sich dennoch wieder, wenn uns Epikur aufzeigt, das wir ganz schön von unserem täglichen Konsum abhängig sind und es scheinbar auch ohne ihn gehen kann, aber wie?

In Italien herrscht bekanntlich die Mafia und einige wenige reiche Politiker, was aber den wahren Italienern kein Grund gibt, nicht das eigene Leben zu genießen. Doch die Zeiten waren auch schon schlimmer und ein kleiner Rückblick auf den Kommunismus und die Zeiten des Krieges lassen dann auch den Leser dann wieder zur Besinnung kommen. Das schöne Bella Italia hat also auch seine dunklen Seiten.

Luciano De Crescenzo lässt uns also an seiner Heimat teilhaben und nimmt dabei natürlich wie immer kein Blatt vor den Mund, verpackt es allerdings ganz nett.

 

Tomatenchutney

 

Tomatenchutney

  • 2 große rote Zwiebeln, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika fein gehackt
  • 225 g Äpfel, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer
  • 1 kleine Prise fein gemahlener Kümmel
  • 2 El Oregano frisch oder 1 1/2 Tl getrockenter Oregano
  • 1,1 kg feste reife Tomaten
  • 225 ml Rotweinessig
  • 115 g Honig oder brauner Zucker

Alle Zutaten in einen gußeisernen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Dann die Masse gut einkochen lassen. Das Chutney dickt dann nach und nach ein, was bis zu 1 Stunde dauern kann.

Die Gläser bereitstellen und die heiße Masse einfüllen und fest verschließen.

Das Chutney muss dann noch ca. 1 Monat kühl und dunkel lagern. Danach kann die Leckerei verzehrt werden.

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Tomatenmus mit Chili

Tomatenmus mit Chili

  • 1,5 kg Tomaten
  • 200 g rote Zwiebeln
  • 3 El Olivenöl + Olivenöl zum Auffüllen der Gläser
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • 4 Nelken
  • 6 Pfefferkörner
  • 1 kleine Chilischote
  • Meersalz
  • Honig zum Abschmecken

Die Tomaten waschen, halbieren und den harten Stielansatz entfernen.

Die Zwiebeln schälen und grob hacken. Im heißen Öl zuerst die Zwiebeln glasig dünsten, die Tomatenstücke hinzugeben.

Alle Gewürze außer dem Salz in ein Teeei oder ein Gewürzsieb geben und dies in den Topf hängen.

Die Masse gut umrühren und aufkochen lassen und dann bei geringer Hitze weiterköcheln lassen.

Immer wieder zwischendurch gut umrühren. Die Flüssigkeit gut verkochen lassen und dann das Gewürzsieb entfernen.

Mit Salz und Honig abschmecken und noch heiß in passende Gläser füllen. Mit dem Olivenöl aufgießen und gut verschließen.

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Salsa di Pomodoro

Vielen dank an Julian Kutos für das sehr leckere Rezept, welches ich ein klein wenig abgewandelt habe!

Salsa di Pomodoro

  • 1 Knoblauchzehe mit Schale
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 El frische Petersilie
  • 1 kg geschälte Tomaten
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 El Honig
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 1/2 Tl Meersalz

Die Anleitung, wie man Tomaten häutet findet man hier.

Die Knoblauchzehe ritzt man mit einem scharfen Messer mehrfach ein.

Die Schalotte und die Petersilie wird fein gehackt und die geschälte Tomaten werden in grobe Stücke gehackt.

Das Olivenöl in einem großen gußeisernen Topf erhitzen und die Schalotte und die Knoblauchzehe hinzugeben und glasig andünsten.

Die gehackten Tomaten dazugeben und mit den restlichen Zutaten würzen und fein abschmecken.

Die Sauce dann bei mittlerer Hitze gut einkochen lassen, was auf den Wassergehalt der Tomate ankommt und schon mal bis zu einer Stunde dauern kann.

Die Sauce heiß in passende Gläser oder Flaschen geben und kühl und dunkel lagern!

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