Marina Lewycka –
Das Leben kleben

Georgina ist am Ende. Sie hat ihren Mann rausgeworfen und lernt beim Entsorgen seiner noch vorhandenen Möbel und Kleidungsstücke eine alte Dame kennen.

Etwas verwundert muss Georgina feststellen, dass diese gerade ihren gemieteten Müllcontainer durchwühlt. Naomi, die verrückte Lady, lädt daraufhin Georgie zu einem Abendessen ein.

Naomi lebt allein in einem halb verfallenen Haus mit sieben Katzen. Es stinkt fürchterlich und alles macht einen verfallenen und ungepflegten Eindruck. Doch das ist Georgie egal, denn die alte Dame versteht das Leid um ihre Ehe.

Eine wunderbare Freundschaft wächst heran und mit dabei sind noch 3 Araber, ein zurückgekehrter Jude und Gorginas Boss.

Wäre das nichtschon genug, erhalten auch noch alle weiteren Familienmitglieder samt der sieben Katzen eine Stimme.

Fazit

Lewycka erzählt einfühlsam, wie schlimm die Einsamkeit im Alter sein kann. Bewegte Schicksale werden erzählt und führen uns zurück in die Zeit des zweiten Weltkrieges, der auch heute noch deutliche Spuren in unserer Generation hinterlässt und noch nicht vollständig aufgearbeitet ist.

Herzlichen Dank an Marina Lewycka, an den dtv Verlag sowie an Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

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Das Leben kleben

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