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Monat: Juli 2017 (Seite 2 von 9)

frisch eingetroffen….

Mir Bernd Ohms Spionageroman „Das Schattencorps“ begibt man sich auf die Suche nach dem Rommel-Schatz.

Eine Verschwörung jagt die nächste und ich hoffe auf viel Spannung!

 

Umberto Eco –
Baudolino

Ein typischer Eco-Roman. Baudolino erzählt live aus dem Mittelalter. Es gilt, den Mord an Friedrich Barbarossa aufzuklären und wer Eco kennt, der weiß das hier Wahrheit und Fiktion oft verschwimmen. Das Abenteuer beginnt, als Konstantinopel brennt. Baudolino stößt auf Barbarossa, der ihn als dreizehnjähriger Bauernsohn adoptiert und er seit dem zum riesigen Tross gehört, der zur Krönung unterwegs ist.

Eco schildert wortgewand und mit viel Phantasie den wahren Mord an Barbarossa und Baudolino als sein Sprachrohr erlebt ein Abenteuer nach dem anderen und berichtet seinen Freunden, die ihm an fantastischen Geschichten in nichts nachstehen, von seiner Kindheit.

Ein Meisterwerk, so ganz anders als „Der Name der Rose“ und dennoch so prall an Sprache und an Abenteuer, dass die Geschichte schneller vorbei ist als dem Leser lieb ist.

 

Erika Johansen –
Die Königin der Schatten
-Verflucht

Endlich geht die Trilogie mit dem zweiten Teil „Verflucht“ weiter. Kelsea regiert, doch ihre Chancen stehen von Anfang auf Null. Ihre erste Amtshandlung war die Einstellung der Zollzahlung in Form von Sklaven nach Mortmesme und nun droht die Rache der Roten Königin.

Kelseas Armee ist unterlegen und das Ende der Tear scheint besiegelt. Mit List und viel Tücke kann jedoch die junge Königin dank der treuen Unterstützung von Mace und Arliss vorerst ein Überrennen des feindlichen Heers verhindert werden.

Während das Volk in die Festung flieht begibt sich Kelsea immer mehr in eine Traumwelt. Die Vergangenheit und das Leben von Lily, einer jungen lebenslustigen und dennoch gequälten Seele in der alten Welt lockt Kelsea, doch die Flucht in die Vergangenheit bleibt nicht ohne Folgen.

Eine sehr spannende Fortsetzung der Schattensaga, die so ganz ohne Elfen und Orks auskommt und die Leser auf den bezaubernd magischen und verzweifelten Versuch der jungen Königin Kelsea führt. Man fiebert bis zur letzten Seite um das Überleben von Kelsea und auch Lily, die die Hoffnung auf eine schöne neue und friedliche Welt bis zur letzten Stunde nicht verloren haben.

Eine kleine Rezenion des ersten Teiles findet Ihr hier.


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Umberto Eco –
Der Name der Rose

William von Baskerville reist mit seinem jungen Assistenten Adson auf seiner Mission durch den Apennin. Beide wollen dort übernachten, doch William stoplert hier geradezu über ermordete Brüder.

Als ehemaliger Ermittler der Inquisition kann er seine detektivischen Neigungen nicht unterdrücken und stößt dabei auf mystische Zeichen, geheimnisvolle Texte und eine äußerst seltsame Bibliothek.

Während Adson in einen tiefen Zwiespalt zwischen der wahren Welt und der Welt im Glaube Jesu gerät, kommt William der Aufklärung der Morde immer näher. Die Erkenntnis, das beide sich in großer Gefahr befinden und dann auch noch die Inquisition selbst aus Rom anrückt, scheint aber weder William auf seiner Mördersuche aufzuhalten wie Adson, den große Gewissensbisse plagen.

Ein wunderbar spannendes und abenteuerliches Buch über die Macht des Glaubens, die unglaubliche Macht der katholischen Kirche und einer Inquisition, die aus reinem Unwissen gegneüber der Naturwissenschaften entstanden ist. Es ist eines der wenigen Meisterwerke, die ebenso brilliant verfilmt wurden.

 

Eingelegter Rettich

Wie jedes Jahr weiß ich nicht wirklich, was ich mit dem vielen Rettich in meiner Biokiste anfangen soll. Dieses Jahr habe ich sie einfach mal zur Probe nach einem klassischen Rezept eingelegt. Leider hört sich „eingelegt“ nicht wirklich so schön wie „pickled“ an,

Eingelegter Rettich

  • 1 großer Rettich
  • 1 Tasse weißer Balsamico-Essig oder Apfelessig
  • 1 Tasse Zucker, Honig oder Rohrohrzucker
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 großzügiger Teelöffel Meersalz
  • 1 Teelöffel Senfsaat
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1/2 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer

Den Rettich fein hobeln und in saubere verschießbare Gläser einfüllen, die Scheiben gut reindrücken, damit später beim Einfüllen der Flüssigkeit möglichst wenig Luftblasen entstehen können.

Die restlichen Zutaten kurz aufkochen lassen, gut durchrühren, damit sich der Zucker sowie das Meersalz aufgelöst haben und dann mit der heißen Flüssigkeit nach und nach in die Gläser gießen. Entstandene Luftblasen notfalls nochmal mit einem Stäbchen herauslassen und die Gläßer, randvoll mit dem aufgekochten Sud verschließen und ca. 1 Woche kühl und dunkel stehen lassen.

Den eingelegten Rettich innerhalb von ca. 4 Monaten aufbrauchen.

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