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Schlagwort: Afrika (Seite 1 von 4)

frisch eingetroffen

Damit ich nach Olivia Kiernan nicht erneut auf die „Drei ???“ zurückgreifen muss, hat mir der Audioverlag freundlicherweise das neue Hörbuch von Bernhard Cornwell „Narren und Sterbliche“ zur Verfügung gestellt. Ich bin gespannt auf William Shakespeare und seinen ausgefuchsten Bruder Richard.

 

 

Um weitere Hörbuchstunden zu garantieren, habe ich bei Bastei Lübbe mir noch das neue Hörbuch von Jean-Christophe Grangé „Schwarzes Requiem“ bestellt. Ein bisschen Gruselstimmung kann ja nicht schaden.

Ich freue mich auf die Stimme von Dietmar Wunder und auf einen Höllenritt ins Herz afrikanischer Finsternis.

 

Wolf Thorberg –
Fluch des Bokors

Ein Voodo-Fluch liegt über Deutschland. Während eine Unternehmergruppe schwer erkrankt ums Überleben kämpft wird Grete Pfennig als Anwältin mit der Betreuung dieses ungewöhnlichen Falls  beauftragt.

Doch Grete fühlt sich ein wenig mit den toten Hühnern und Kindersärgen überfordert und holt F. mit ins Boot, der solchen Dingen etwas anders gegenübersteht.

Verdächtigt wird ein afrikanischer Voodoopriester, der ein wahrer Meister seiner Zunft in Schein und Sein ist. Die Suche nach ihm gerät außer Kontrolle und für Deutschland im Ausnahmezustand gilt es nunmehr, einen Schuldigen dingfest zu machen. Da kommt Mary, eine junge Flüchtlingsfrau samt gestohlenem Goldbarren im Koffer gerade recht.

Für Grete und F. entwickelt sich dieser Fall mit einigen Nebensträngen letztendlich als Familienangelegenheit und beweist wieder einmal, das Geld, Gier und Neid die Welt regiert.

Ein gelungener zweiter Teil über das ungleiche Ermittler-Duo Grete und F..

 

Yaa Gyasi –
Heimkehren

Das Hörbuch beginnt in Ghana Ende des 18. Jahrhunderts. Die Stämme an der Goldküste befinden sich im Krieg, der rege und scheinbar gut bezahlte Sklavenhandel und die anherrschende Dürre treibt die afrikanischen Stämme dazu, sich selbst und ihre Identität zu verschachern.

Mit Effia, der Schönen, treten wir in die Geschichte ein und enden als schwarze Ehefrau eines der ranghöheren britischen und weißen Soldaten, die den lukrativen Sklavenhandel vorantreiben.

Esi, Effias Schwester hingegen, trifft es bei weitem nicht so gut. Ihr Leidensweg beginnt hinter Schloss und Riegel, in einer Art Massentierhaltung unter unwürdigsten Bedingungen, ausgerechnet in der Festung, in der Effia ihr scheinbar privilegiertes Leben als Ehefrau und Mutter führt.

Die Wege der Frauen und deren Nachkommen könnten nicht unterschiedlicher sein.

Über Generationen hinweg erleben wir als Leser unglaubliche Trauer, unverhohlenen Rassenhass, blutigen und menschenunwürdigen Sklavenhandel.

Dieses Familienleid zieht sich bis in die Gegenwart und ein Großteil von Esi und auch Effia bleibt in den Köpfen der Nachkommen erhalten, die Sehnsucht nach der eigenen Geschichte, diesen dunklen Kapiteln der Menschheit, ist nicht auslöschbar.

Auf der Suche nach den eigenen Vorfahren, deren Kultur und einzigartiges Leben und für mich ganz entscheidend, die Suche nach einem kleinen Funken Glück und echter Liebe finden sich erst in der Gegenwart wieder.

Lust auf eine Hörprobe?

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