Louise Penny –
Tief eingeschneit

Teil 2 der kanadischen Chief Inspector Gamache Krimireihe aus Montreal!

Mit Louise Penny begibt man sich in das kleine beschauliche Three Pines nach Kanada. Rund um den Dorfteich finden die Bewohner alles, was man zum Leben und Überleben braucht.

Bei dem traditionell am Boxing-Day veranstaltetes Curling auf dem Lac Brume kommt die ehrgeizige CC durch einen elektrischen Schlag zu Tode. Die Trauer der Bewohner hält sich in Grenzen. Der junge zuständige Polizist aus Williamsburg ruft Armande Gamache aus Montreal hinzu, da er sich die Tat nicht erklären kann.

Gamache trifft mit seinem Team auf alte und liebgewonnene Bekannte. Für Gamache macht es das jedoch nicht einfacher, den Mörder zu finden. Dieser stellt sich als wahrer Meister der Täuschung heraus.

Wie konnte er den Mord inmitten eines Curling-Matches in der Öffentlichkeit begehen? Die Ermittlungen führen Gamache zurück nach Montreal.

Seiner Tradition nach beschäftigt er sich gemeinsam mit seiner Frau in dieser Zeit mit ungeklärten Mordfällen. Reine-Marie ist bestürzt über den Tod einer Obdachlosen in Montreal, unter deren Habseligkeiten sich ausgerechnet der neue Gedichtband von Ruth Zardo, der Three Pines Lyrikerin, samt Widmung, befand.

Gamache gräbt mit seinem Team immer tiefer und muss feststellen, dass die Tote in einer Welt aus Lug und Trug lebte. Die selbsternannte Innendesignerin hasste ihr Kind, ignorierte ihren Ehemann und stahl sich durch Ideenklau durch ihr Leben.

Die Spur führt Gamache ausgerechnet zum alten Hadley Haus, mit dessen Keller das Ermittlerteam schon im ersten Teil dem Tod nur knapp entkam. CCs Immobilienkauf und ein Fundstück aus deren Mülltonne bringt jedoch erneut eine Wendung und lässt den Leser mehr als einmal verblüfft zurück.

Louise Penny ist eine Meisterin in ihrem Metier. Nie führt eine Spur direkt zu nächsten. Man macht als Leser einen Schritt vor und gleich wieder zwei zurück und gerät erneut ins Straucheln.

Erst nach und nach ziehen sich die losen Fäden immer mehr zusammen, bis ein gewaltiger Knoten platzt und man ist überrascht und erstaunt, den Fall gelöst zu haben.

Gamache hingegen führt weiter seinen eigenen kleinen Kampf in Montreal und muss sich während seinen Ermittlungen in Three Pines dazu besinnen, die richtigen Entscheidungen für sich und sein Team für dessen Zukunft zu treffen.

Fazit:

Man stellt sich als Leser die Frage, wie man in diesem beschaulichen kleinen Örtchen Three Pines, mit ihren außergewöhnlichen Bewohnern zum Opfer oder gar zum Täter werden kann? Mit Penny blickt man durch Gamache in die Menschen hinein.

Die Hörspiele wurden bisher von Hans-Werner Meyer vertont. Ihm gelingt es einfach wunderbar, die liebgewonnenen Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen zu versehen, die einen umgehend neugierig auf den nächsten Teil machen.

Ich bedanke mich herzlich bei Der Audio Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die bisherigen Titel sollte man in dieser Reihenfolge lesen/hören:

  1. Das Dorf in den roten Wäldern / Still life
  2. Tief eingeschneit / Dead Cold
  3. Der grausame Monat / Das verlassene Haus / The cruellest Month

13. Hinter den drei Kiefern / Glass House

8 Thoughts on “Louise Penny –
Tief eingeschneit

  1. Liebe Tina,

    deine Rezi klingt super, die Buchreihe kannte ich noch gar nicht. Notiere ich mir gleich mal, wobei ich nicht weiß, ob ich je dazu kommen werde. Immerhin habe ich schon wieder einige Rezibücher erhalten, die haben jetzt erst mal Vorrang.

    Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr!
    Barbara

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