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Monat: Februar 2019 (Seite 1 von 5)

Alan Bradley –
Flavia de Luce –
Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley – Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet

Mit „Mord im Gurkenbeet“ startet Alan Bradley mit seinem Flavia de Luce Debüt.

Flavia, die junge gewitzte Detektivin sieht die Welt mit ihren ganz eigenen Augen. Durch Reagenzgläser, Giftmischungen und Chemiebüchern fühlt sie sich ihn ihrem kleinen Labor pudelwohl und entgeht den fiesen Tyranneien ihrer älteren Schwestern, die ihr den Tod der Mutter fast täglich unter die Nase reiben.

Als ihr Vater, dank einer Leiche im hauseigenen Gurkenbeet, des Mordes beschuldigt wird, erwacht in Flavia eine bisher unbekannte Leidenschaft. Sie glaubt natürlich fest an die Unschuld ihres Vaters und fängt trotz Polizei vor Ort mit ihren ganz eigenen Ermittlungen an.

Zum Leidwesen des leitenden Beamten, dem Pfarrer und der Haushaltshilfe kommt sie mit ihrer ganz eigenen Art verblüffend gut voran und kommt dem Täter damit viel zu nah. Dodger, der Hausbutler mit übler Kriegsneurose hat ein Auge auf seinen neugierigen Schützling geworfen und steht für den Notfall parat.

Mit Flavia de Luce hat Alan Bradley eine kleine neugierige Detektivin geschaffen, die durch den Tod der Mutter viel Leid in sich trägt und es dennoch schafft, nicht gnadenlos unterzugehen.

Mit Flavia begibt man sich in ein klassisches britisches Nest und in die Familie de Luce, wo man stets bemüht ist, die Fassung und den Schein zu wahren.

Man kann nicht anders, man muss diese kleine Giftmischerin einfach ins Herz schließen und hofft inständig, dass man noch unendlich viele Abenteuer mit ihr erleben wird.

5 Fragen an Corinna Möhrke

Wie kommt man auf die Idee, ein solches Thema in einem Kinderbuchformat zu verfassen?
Das Thema hat sich mir im kontinuierlichen Umgang mit Kindern immer wieder angeboten, manchmal geradezu aufgedrängt, so dass ich den häufigen, manchmal panischen Fragen und den Ängsten der Kinder wie z.B.: „Was ist eigentlich, wenn

  • die mich ärgern?“
  • die anderen über mich lachen?“
  • ich das nicht schaffe?“
  • usw.

etwas entgegen setzten wollte. So ist die Idee aus dem Leben geboren und ich habe sie nur noch aufgeschrieben.

Ich „leide“ manchmal an Kopfkino der anderen Art, d. h. ich denke einfach zu viel nach. Aber jetzt kenne ich ja eine Möglichkeit, auch diesem vielleicht ein wenig entgegen zu treten. Nutzen Sie selbst auch eine Art von Kopfkino?

Ja, immer und immer wieder. Es ist Trainingssache und letztlich auch eine Lebensaufgabe, mit den Ängsten und Sorgen, die einem das Leben so bietet, vernünftig umzugehen.

„Kindermund tut Wahrheit kund“, wer kennt diesen Spruch nicht? Warum sind Kinder so schmerzhaft ehrlich?

Weil die Erziehung noch nicht lange genug gewirkt hat bwz. wirken konnte, um sie „eingenordet“ zu haben.

Sie bieten in Ihrem Beruf auch pädagogische Unterstützung durch Tiertherapien an. Wie sind Sie da auf den „Hund gekommen“?

Meine Eltern züchten seit über 65 Jahren Foxterrier, so dass die Hunde schon vor mir in der Familie waren und ich im wahrsten Sinne des Wortes „zum Hund“ gekommen bin. Die Vorzüge und Vorteile des Umganges mit Hunden habe ich am eigenen Leben erlebt und wollte dieses Kindern vermitteln, die diesen Vorteile eben gerade nicht und besonders nötig haben.

Die Arbeit mit Menschen setzt eine Menge an Neugierde und Empathie voraus und dennoch leidet unsere Gesellschaft genau an solchen Fachkräften. Wie kann man solche Berufe für junge Schüler und Schülerinnen interessanter machen?

Empathie muss vermittelt/gelehrt/gelebt werden, dann kommen die Schüler und Schülerinnen später von selber auf die Idee, so ein Berufsbild toll, spannend, interessant zu finden. Doch leider wird Empathie im (schulischen) Alltag sehr wenig vermittelt. Genau das vermittelt aber der Umgang mit Tieren/Hunden und so bin ich zu dem Berufswunsch gekommen.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Antworten bei Corinna Möhrke! Die Interviewfragen bezogen sich auf das Buch „Klara & Delfi„.

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Kopfkino, das Ende der Angst!

Die kleine Klara schließt mit dem verletzten jungen Delfin Delfi Freundschaft. Sie toben im Meer, spielen ausgelassen und freuen sich über ihr Beisammensein.

Klara merkt jedoch, obwohl Delfis Wunden äußerlich fast vollkommen verheilt sind und nur wenige Narben noch sichtbar, dass irgendetwas Delfi bedrückt.

Spielerisch arbeitet sie sich zu Delfis Problem vor und greift dabei auf die Kopfkino-Methode zurück. Aus eigener Erfahrung heraus lernte sie, dank der Methode ihrer Mutter, mit der eigenen Angst umzugehen. Jetzt bringt sie auch Delfi damit auf den Weg zu innerer Freiheit.

Delfi hat Probleme mit der Tiefe des Ozeans und fürchtet sich mit Klara hinab zu tauchen. Doch die wunderbare Freundschaft zu Klara und der erlernten Kopfkino-Methode steht nunmehr der völligen Freiheit und dem Weg aus der eigenen Angst nichts mehr im Weg.

Ein Buch das Mut macht, auf sich selbst zu hören und sich auch auf die eine umgebende Angst einzulassen.

Mit viel Feingefühl und bunten hell leuchtenden Farben erzählt uns Corinna Möhrke mit „Klara & Delfi“, wie man seine eigene Angst dank einfacher Methode besiegen kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Corinna Möhrke für das Rezenionsexemplar „Klara & Delfi“.

Im Anschluss an das Buch durfte ich der Autorin noch 5 Interviewfragen stellen. Die Antworten dazu findet Ihr hier.

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