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Monat: April 2018 (Seite 1 von 6)

Michelle Marly –
Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Coco Chanels Modefeldzug scheint nicht aufzuhalten, doch dann stirbt ihr Geliebter Boy 1919 bei einem schrecklichen Autounfall.

Coco hat mit Boy nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch einen weisen Ratgeber für alle Lebenslagen. Sie steckt in einem schweren, sich nicht lichtenden Nebel fest. Erst ihre beste Freundin Misia bringt sie dank einer Reise nach Venedig auf andere Gedanken.

Dort trifft sie auf Dimitri, einen russischen Thronanwärter, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie gleichzeitig aber auch an ihre eigene traurige Vergangenheit erinnert, welche sie als Unternehmerin in Paris stets totschweigt.

Als Mäzenin sponsert sie zurück in Paris nunmehr den Pianisten und Dirigenten Strawinsky und beschließt nach einer kurzen Affäre, den letzten Plan von ihr und Boy in die Tat umzusetzen. Ein eigenes Parfum muss her und auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie unverhofft erneut auf Dimitri.

Michella Marly hat mit Mademoiselle Coco einen zauberhaften Roman über die Liebe, das Leid und den kleinen Funken Hoffnung geschaffen. Über die Romanze hinweg betrachten wir Coco Chanel als ganz eigenwillige und kreative Frau, die in Paris ihr exklusives Modelabel erschuf und dabei niemals ihren reinen und geradlinigen Stil verlor.

Passend zum Buch gab es vom Aufbau-Verlag eine tolle Bloggeraktion. Alles weitere dazu findet Ihr hier.

Erdbeeren in Mascarponecreme

Endlich ist Erdbeerzeit! Das Sonntagsmenü hat nun einen würdigen Abschluss.

Erdbeeren in Mascarponecreme

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 g Mascarpone
  • 2 El Puderzucker oder Honig
  • 2 El Amaretto oder Kaffeelikör, je nach Geschmack
  • 250 ml H-Sahne
  • frische Minze oder Zitronenmelisse

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und vierteln.

Für die Mascarponecreme die Sahne steif schlagen und die Mascarpone mit dem Puderzucker und dem Amaretto unterheben.

Schicht für Schicht die Erdbeeren und die Creme in passende Gläser oder Schalen verteilen und mit Minze oder Melisse garnieren.

Heide Bergmann &
Ulrike Armbruster
Wildkräuter aus Topf & Garten

Vielen Dank an die Autorinnen Heide Bergmann und Ulrike Armbruster sowie dem Ulmer-Verlag.

Mit der „Bäurlauchbutter“ bin ich in das handliche und gut übersichtliche Sachbuch eingestiegen. Da dieses klassische Frühlingsgewürz ausgiebig unter meiner roten Johannisbeere wächst und gedeiht, gibt es dieses Jahr auch wieder reichlich Bärlauch zum experimentieren.

Als Vorspeise zu knusprigem Weißbrot starten wir in der Mittagssonne mit unserem kleinen Menü.

Zum Abschluss des heutigen Sonntags gibt es das Radieschen-Carpaccio mit Gänseblümchen. Unser Fazit: Sehr würzig!

Mein Fazit:

Was wächst da eigentlich so genau an Wildkräutern in meinem Garten? Die Frage habe ich mir schon öfter gestellt. Nach einer Kräuterwanderung im Pfälzer Wald fand ich zwar einiges tatsächlich in meinem Garten vor, aber wie hießen die nochmal und wozu kann man sie nutzen?

Mit Ihrem neuen Buch „Wildkräuter aus Topf & Garten“ vermitteln die beiden Autorinnen ihr Wissen gezielt, mit Tipps und Tricks zum Anbau, Pflege und natürlich auch mit wundervollen und leckeren Rezepten.

Über den Anbau, die Pflege bis hin zur korrekten Ernte finden wir die gängigsten 30 Kräuter, einige bekannt wie der Bärlauch aber auch Vogelmiere als wirklich neue Entdeckung.

Besonders gut gefallen hat mir nochmal die Aufteilung in die Jahreszeiten, den genauen Erntezeitraum sowie die kleinen und feinen Tipps für die anschließende Nutzung.

Bei Gundermann und Knoblauchrauke war ich über den Geschmack und die Einsatzmöglichkeiten sehr erstaunt und jetzt auch überzeugter „Nutzer“. Mit wirklich hübschen und aussagekräftigen Bildern wird einem das Nachkochen der Rezepte erleichtert. Mit Register sowie Rezeptverzeichnis findet man sich schnell und einfach im Buch zurecht.

Ein rundum gelungenes und sehr informatives Buch über altbekannte und neue Wildkräuter, die Lust auf mehr machen!

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