Mike Landin –
Flucht

Der junge Journalist Martin ist hin- und hergerissen. 1970 in der DDR gibt es nicht wirklich brandaktuelle Dinge zu berichten und so kommt es, dass er sich immer mehr dem Alkohol hingibt, um seinen Frust zu ertränken.

Nach Jahren trifft er bei seinem neuen Auftrag auf Frank. In Kinder- und Jugendtagen waren sie sehr enge Freunde. Das Aufeinandertreffen löst in Martin so einiges aus.

Die Zeiten sind hart. Während die Westdeutschen immer mehr der Freiheit des Lebens entgegenstreben, verhärten sich in der DDR die Regeln und das Regime greift immer mehr und vor allem härter durch.

Martin gerät in die Finger seines Cousins Claus. Der ist im Untergrund für eine Fluchthelferorganisation tätig und kommt Martin gerade recht. Obwohl er gehofft hatte, von seiner Verwandtschaft großzügig Abstand zu halten, kommt er nicht umhin, mit Claus und dessen Einstellung umzugehen. Martin hat ein Ziel, eher ein eisernes Versprechen und dabei kann ihm nur Claus helfen.

Mitten in dem Chaos aus Fluchtphantasien und Rebellion gegen das Regime trifft er noch auf Paula, die sein Ziel zwar kennt, jedoch die Umsetzung nicht einfacher macht.

Fazit

Mike Landin erzählt von Hoffnungslosigkeit, Regimetreuheit und dem Wunsch nach Freiheit. Martin vereint all diese Dinge in sich und trägt darin schwer. Es gilt zahlreiche schwerwiegende Entscheidungen zu treffen und Menschen hinter sich zu lassen. Ein Blick hinter die Mauer…

Herzlichen Dank an Mike Landin für das Rezensionsexemplar.

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