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Schlagwort: Thriller (Seite 2 von 11)

David Baldacci –
Hell´s Corner

David Baldacci - Hell´s Corner

David Baldacci – Hell´s Corner

Oliver Stone, ehemaliger erfolgreichster Auftragskiller im Namen der amerikanischen Regierung und Mitglied im privaten Ermittlerteam des Camel-Clubs, wird vollständig rehabilitiert und soll einen letzten Auftrag erfüllen. Während er sich auf den Weg macht, seine Reise vorzubereiten fallen Schüsse im Lafayette Park und kurz darauf explodiert eine Bombe.

Das vermutliche Ziel ist im britischen Premier schnell gefunden und somit ist der MI6 mit an Bord. Oliver lässt sich davon vorerst nicht ablenken. Die Ermittlungen der einzelnen Behörden behindern sich gegenseitig, bis Oliver Unterstützung von alten britischen Freunden erhält, die den Anschlag in ein ganz anderes Licht rücken.

Gemeinsam mit Agent Chapman vom MI6 ermittelt jetzt auch ungewollt der Camel Club, nichtsahnend, dass in diesem Fall der Tod auf der Prioritätenliste des Killers ganz oben steht.

Olivers Weg wird von nun an von Leichen gepflastert bis er plötzlich in dem trüben Nebel der in losen Enden verlaufenden Ermittlungen sich zu seinen Fähigkeiten aus alten Zeiten besinnt und plötzlich den leuchtenden und entscheidenden Stern am Himmel sieht.

Der fünfte und bisherige letzte Teil der Camel-Club-Reihe ist für den Leser der nervenaufreibendste. Man hofft inständig, dass Oliver dieses Mal endgültig auch mit dem Schutz des Präsidenten in Ruhe sein Leben leben kann, merkt aber schnell, dass hier noch andere Mächte im Dunklen regierten, die weit aus mächtiger sind.

Zu spät wird allen klar, dass die Regierung sich in ihren geheimen Ausbildungszentren Killermaschinen herangezogen hat, die vielleicht irgendwann im Leben eigene Entscheidungen treffen.

Eine würdige Fortsetzung der Camel-Club-Reihe, bei der man als Leser inständig hofft, dass David Baldacci hier wirklich nur reine Fiktion niedergeschrieben hat.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen beziehen sich auf Produkte, die ich selbst erstanden habe und nicht von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zu Werbezwecken kostenlos erhalten habe!  #Werbung ohne Gegenleistung!

Jean-Christophe Grangé –
Schwarzes Requiem

Schwarzes Requiem

Schwarzes Requiem

Das schwarze Kontinent, andere Regeln – alles ein Kampf ums reine Überleben. Grégoire Morvan reist mit seinem Sohn Erwan nach Zaire, um dort seinen illegalen Reichtum durch die Ausbeutung von Coltan-Minen zu vermehren. Erwan, Pariser Polizeikommissar interessieren die Geschäfte seines Vaters nicht, er begibt sich auf die Spur eines gnadenlos Killers, der auch in Frankreich sein Unwesen zu treiben scheint, nichtsahnend, dass er damit eine blutige Spur bei seiner eigenen Familie hinterlässt.

Der Kongo und dessen rohe Gewalt im Kampf ums Überleben, geplagt von Stammeskriegen, Aids und tiefem Hass gegen die Kolonialmächte bringt Erwan dazu, sich intensiver mit seiner Familiengeschichte, insbesondere die seines Vaters zu beschäftigen und öffnet dabei dem Killer Tür und Tor. Während Erwan mehr als einmal um sein Leben kämpft und sich oft nicht sicher ist, ob er von Freund oder Feind begleitet wird, geht seine Schwester in Paris ihren ganz eigenen Ermittlungen nach.

Schwarzes Requiem ist im gewohnten Stil von Jean-Christophe Grangé, nervenaufreibend, gewaltsam und blutig.

Den Leser erwartet eine schwarze Hölle auf Erden, von der man hofft, dass diese wirklich nur in der reinen Fiktion vorkommt, besinnt sich aber dank alltäglicher Meldungen in den Medien darauf zurück, dass der Kampf gegen Ausbeutung, Aids und unerträglichen Kriegen noch lange nicht ausgestanden ist.

Sprecher Dietmar Wunder versteht es blendend, diese brandmarkenden Themen zu vertonen!

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Lisa Scottoline –
Niemand sieht mich kommen

Lisa Scottoline - Niemand sieht mich kommen

Lisa Scottoline – Niemand sieht mich kommen

Eric ist erfolgreicher denn je. Seine Abteilung der Psychiatrie ist gerade zur zweitbesten in den USA ausgewählt worden und besser könnte es beruflich für ihn nicht kommen. Doch privat läuft es bei dem Chefarzt gerade gar nicht gut. Seine Frau Caitlin will reicht die Scheidung ein und beantragt auch noch das alleinige Sorgerecht für die geliebte Tochter Hannah.

Um sich etwas abzulenken nimmt er aufgrund der Empfehlung der befreundeten Ärztin Laurie aus der Notaufnahme den jungen Max als einen seiner wenigen Privatpatienten auf. Max stellt sich als schüchterner Mathenerd mit einer kleinen Zwangsneurose heraus und dass dieser schwer in seine hübsche Nachhilfeschülerin Renee verliebt ist.

Tags darauf gerät für Max plötzlich alles aus den Fugen. Max ist mit scheinbaren Selbstmordgedanken verschwunden. Eric wird von einer Praktikantin auf der Station Belästigung vorgeworfen und dann wird auch noch Renee ermordet aufgefunden.

Für Eric steht es denkbar schlecht, mehrere Polizeiteams ermitteln gegen ihn, in seiner Klinik hat er Hausverbot und für Max hat scheinbar seine letzte Stunde geschlagen. Doch Eric glaubt unangefochten an seine Ausbildung und an seine Menschenkenntnis und setzt alles daran, die Wahrheit für diese unglaubliche Verstrickung ans Licht zu bringen und merkt erst zu spät, das jemand ein ganz perfides Spiel mit ihm treibt.

Lisa Scottoline überzeugt mit ihrem Erstlingswerk „Niemand sieht mich kommen“ auf ganzer Linie. Man betrachtet Seite um Seite die Entwicklungen Erics und kann seinen Glauben an die Wahrheit bis zur letzten Seite kaum fassen.

Gekonnt verstrickt sie die losen Enden Erics Verzweiflung und lässt dann eine Wahrheit nach der nächsten platzen bis man feststellt, dass keine mehr übrig bleibt. Doch da hat man sich bei Lisa Scottoline verrechnet!

Ausgezeichnet, mit vielen Wendungen ein wirkliches Thriller-Erlebnis!

Ich bedanke mich herzlich beim Aufbau-Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

 

 

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