Jean Renard –
Der Kopf des Korsen

In Paris geht es der Mafia an den Kragen. Die Jagdsaison der Pariser Polizei ist eröffnet. Der junge Polizist Andreaotti erschießt den Sohn eines berüchtigten Mafiabosses. Was er nicht ahnt, dass er gerade einen verdeckten Ermittler enttarnt hat.

Andrea flieht nach Korsika. Na ja, er wird gegen seinen Wunsch zwangsversetzt. Auf sein Haupt ist ein großzügiges Kopfgeld ausgesetzt. Bei den Korsen soll er jetzt erst mal untertauchen. Doch damit hält es nicht lange an.

Andrea kann nicht anders, als ihm ein Kollege tot vor die Füße fällt. Er beginnt mit seinen Ermittlungen. Stößt jedoch auf Mauern des Schweigens. Die Korsen stehen nicht wirklich auf Pariser. So hat es Andrea nicht gerade leicht, voranzukommen.

Es stapelt sich schnell, trotz großer Abneigung die Verdächtigen. Auf der Liste stehen die örtliche korsische Mafia, uralte Familienfehden, schießwütige Biker, pubertierende Töchter und eine unverzeihliche Großmutter.

Jean Renard hinterlässt einen ganz besonderen korsischen Blick hinter die Kulissen. Die raue Insel prägt seit Jahrhunderten auch die Menschen. Raubeinig, zäh und mit ganz eigenem Humor gilt es, ein Miteinander zu erhalten. Regeln sind Regeln und wer sich nicht daran hält wird schonungslos gerächt.

Der erste Teil „Der Kopf des Korsen“ hinterlässt Spannung, Abenteuer und zahlreiche Verstrickungen, die sich nach und nach auflösen. Ein wirklich ausgezeichneter Krimi!

Herzlichen Dank an Jean Renard, an dem Emons Verlag sowie an Lovelybooks für die Leserunde und das Rezensionsexemplar.

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