Eva Woska-Nimmervoll – Heinz und sein Herrl

Heinz und sein Herrl leben in einer Welt voller Neurosen. Das Herrl kann sich gerade so mit seinem Hund über Wasser halten und plagt sich durch die dunkle Welt der unterstützenden Ämter. Kurz vor der endgültigen Ausmusterung kommt ihm sein verhasster Nachbar in die Quere.

Mit einem Tritt befördert dieser Heinz über den Rasen und das Herrl revanchiert sich mit einem Besenstiel zwischen die Rippen. Herrl kann sich allerdings nur kurz an der bittersüßen Rache erfreuen, tags darauf ist der Nachbar tot.

Von der Mordsünde geplagt trifft er in der Tram völlig verzweifelt auf Irene, die das Herrl samt Heinz gleich in ihr Herz großes Herz schließt.

Die Rettung sieht das Herrl in seiner alten Freundin und Anwältin Sigrid und seinem schon vor Jahren im Leben hängengebliebenen Althippie Hans.

Das Herrl stellt nach und nach erleichtert fest, dass er definitiv nicht der einzige ist, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

Mach Platz! – Was für ein Schnitt!

Mit Heinz begeben wir uns in die anonyme Großstadt, wo granteln sich zu einem wahren Volkssport entwickelt hat. Die Neurosen des Herrl schaffen es jedoch über Jahre hinweg, sich Freunde zu halten.

Aus einem Mordsverdacht wird bei Eva Woska-Nimmervoll eine turbulente Lovestory, die auch nicht vor kryptischen Dialogen, Wahnvorstellungen und einem phänomenalen Happy End halt macht.

Über allem steht Heinz, der im wahrsten Sinne des Wortes gar jeden riechen kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Eva Woska-Nimmervoll, dem Verlag Kremayr Scheriau sowie bei Lovelybooks. Von Heinz können wir Menschen noch eine Menge dazulernen!