Petra Oelker –
Nebelmond und die seltsame Mitgift

Zwei Kurzgeschichten in einem Band.

Petra Oelker kennen wir als historische Krimiautorin, die uns mit Rosina, der ehemaligen Komödiantin zahlreiche Abenteuer im alten Hamburg bestreiten lässt.

David ist ziemlich mies drauf. Während all seine Freunde in den Osterferien in den Urlaub gefahren sind, muss er zuhause bleiben. Seine Mutter muss die Ferien leider durcharbeiten.

Das neue Computerspiel ist er schnell leid und so beschließt er, ohne Erlaubnis der Mutter, abends ein wenig durch das Hamburger Viertel zu streichen. Dort beobachtet er gleich in der ersten Nacht einen Mord.

Völlig aufgelöst macht er sich auf zur nächsten Polizeiwache, doch dort wird er nur belächelt und niemand glaubt ihm.

Als er glaubt, in den nächsten Tagen immer wieder beobachtet zu werden, geht er seinem Verdacht auf den Grund und gerät in tödliche Gefahr.

Die zweite Kurzgeschichte führt uns ins Jahr 1648 und in die dunklen tiefen Moore rund ums Alte Land.

Dort siecht ein reicher Bauer dahin und hinterlässt seiner Tochter den Hof mitsamt Mitgift. Die alte Magd spürt schon lange, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und ist besorgt um Theda, die nun alleine als junge unverheiratete Frau die Verwaltung des Guts aufnimmt.

Theda ist bereits zur Heirat versprochen und so macht sich ihr zukünftiger Ehemann nach dem Trauerjahr auf, um sein neues Hab und Gut zu betrachten. Doch Theda hat sich in dem Trauerjahr zu einer erfolgreichen jungen Geschäftsfrau gemacht und versteht es Reichtum noch besser anzuhäufen als ihr verstorbener Vater.

Der zukünftige Ehemann ist dies natürlich ein Dorn im Auge. Er hat eigentlich ganz andere Absichten. Denn sein verstorbener Geschäftspartner hatte ein dunkles Geheimnis und das lockt natürlich auch ihn zu dem Gutshof tief versteckt in den Mooren.

Fazit

Petra Oelker versteht es meisterlich, einen in den Bann zu ziehen. Ob spannende Krimis in der Gegenwart oder historische Geschichten in dunklen geheimnisvollen Mooren, man kann die Bücher nicht aus der Hand legen.

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