Barbara Wood –
Rote Sonne schwarzes Land

Deborah kommt 1963 nach Kenia. Die junge Ärztin lebt schon seit langem mit ihrer Familie in Afrika. Schon lange in der Medizin verwurzelt steht ihnen ein harter Lebensweg gegen die alten verwurzelten Traditionen der Afrikaner entgegen.

Missgunst gegenüber den Weißen und der modernen Medizin erschwert die tägliche Arbeit. Letztendlich muss Deborahs Familie sich geschlagen geben. Gegen die mächtige und gefürchtete Medizinfrau Wachera kommt niemand an.

Fünfzehn Jahre später kehrt Deborah allein nach Kenia zurück. Sie hinterfragt ihr bisheriges Leben und das ihrer Familie.

Doch immer noch muss sie sich mit Anfeindungen abfinden.

Wir schreiten mit Deborah ihre Vergangenheit ab. Man erhält tiefe Einblicke in die Zeit der britischen Kolonialisierung Ostafrikas.

Die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse der Zeit um die Jahrhundertwende bis in die nähere Gegenwart werden spannend erzählt. Die Familiengeschichte der Trevertons verbindet historische Ereignisse.

Barbara Wood erzeugt mit über 800 Seiten ein wahres afrikanisches Feuer. Die Vergangenheit dieses großen Landes wird mit der Geschichte der Trevertons erzählt. Tochter Deborah muss auch nach Jahren der Rückkehr noch feststellen, dass die Kolonialisierung tiefe Gräben hinterlassen hat. Mut, Neugierde und unbändiger Wille lassen Deborah als ein gutes Frauenvorbild erscheinen.

Barbara Wood macht sich als Autorin für ein aufstrebendes Frauenbild stark. Hoffnungsvoll schildert sie die Geschichte und den Weg mutiger junger Frauen, die ihr Ziel klar vor Augen haben.

Von Barbara Wood habe ich noch „Sturmjahre“ gelesen. Hier geht es ebenfalls um eine junge Frau, die in schwierigen Zeiten nie den Mut verliert.

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Rote Sonne schwarzes Land

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