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Monat: Januar 2017 (Seite 1 von 11)

David Gordon –
Mystery Girl

Es gibt nur sehr wenig Schriftsteller, die mit Sprache soviel Ironie erzeugen können.

Sam, der Mittelklasseehemann steht vor dem Eheaus und braucht dringend einen Job. Er bewirbt sich bei einer Detektei und ist schier baff, dass er den Auftrag erhält. Vorher allerdings muss er noch zur Paartherapie, die sich nicht gerade als Zuckerschlecken gestaltet.

Der Auftrag entwickelt sich zu einem Desaster, denn sein vermeintliches Beobachtungsobjekt springt aus dem gemeinsamen Hotelzimmer vom Balkon in den Tod und dennoch taucht sie wieder auf.

Eine irre Story über alte Möchtegernfilmschönheiten, konfuse Schauspieler, Doppelgänger und Wahrheiten, die eigentlich keiner hören will.

Robert Gordian –
Tod in Olympia

Olympia reizt alle jungen sportlichen Kämpfer. Es ist eine Ehre an diesen Spielen teilzunehmen und auch Drakonides macht sich auf den Weg zu den Spielen.

Doch seine Reise ist lang und beschwehrlich und kaum hat er einen Freund gefunden, gerät er Schiffbruch und glaubt sich wieder ganz allein.

In Olympia angekommen kann er sich kaum auf den Beinen halten und dennoch geht er in den Kampf. Dort trifft er wieder auf seinen alten Freund und der löst einen wahren Skandal aus.

Robert Gordian hat einen wunderbar spannenden Historienroman geschaffen, der mit feinem Witz und mit eine paar guten Charakteren bestückt.

 

 

Alfred Goubran –
Durch die Zeit in meinem Zimmer

Ein junger Mann, der eher in seiner Wohnung haust als lebt, verbringt tagsüber seine Zeit in seiner Wohnung und erst nachts beginnt er zu leben.

Er geht in Bars, hat Gelegenheitsjobs und seinen Eltern ist er irgendwie egal.

Doch den Menschen, die ausgerechnet von ihm abhängig sind, ist es nicht egal. Seltsamerweise brauchen diese Menschen ihn, ausgerechnet ihn!

Er erkrankt und es ist nicht ganz klar, ob er in seiner Krankheit von der Realität träumt oder in der Realität von seiner Krankheit träumt.

Er beginnt mit einer Reise, die ihn schlussendlich an sein undefiniertes Ziel bringt.

Sehr melancholisch mit häufigen Wechseln.

Noah Gordon –
Der Medicus

Noah Gordons Beststeller hat mich vor Jahren schon überzeugt. Ein wunderbares Historienepos im Mittelalter über Magie, Medizin und allerlei Schindluder.

Rob Cole geht mit einem Bader auf die Reise und lernt so viel er kann von diesem. Doch dessen Wissen ist endlich und hat meist mehr mit Aberglaube und Schindluder als mit Medizin zu tun. Rob bricht nach Persien auf in das Zentrum der damaligen Medizin.

Doch dort gilt er als nicht gläubiger Moslem nicht gerade als Traumstudent und begibt sich auf eine Wissensreise und auf einen gefährlichen Pfad.

Sehr spannend!

Noah Gordon –
Der Schamane

Eignet sich ein Schafzüchter und Arzt aus dem rauhen Schottland für die neue Welt? Dort angekommen fühlt er sich unter den ganzen Siedlern nicht wohl und bevorzugt wieder die Einsamkeit, die er in Schottland so genossen hat. Doch lange bleibt er nicht einsam. Er begibt sich zu den Indianern und stellt fest, dass diese das Leben führen, was er sich schon immer als wahres Leben vorgestellt hat.

Er lernt alles wissenswerte und begegnet ihnen mit Respekt, Neugierde und Erfurcht. Aber nicht alle denken so wie Rob. Der Hass und der Neid obsiegt und es wird gefährlich für Rob und seine Freunde…

Ein weiterer spannender historischer Roman aus der Feder Noah Gordon!

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