Alan Bradley – Flavia de Luce – Vorhang auf für eine Leiche

Mit „Vorhang auf für eine Leiche“ darf Flavia ihren 4. Mordfall im der Welt des Filmglamours lösen.

Der Verkauf des Anwesens steht unmittelbar bevor. Um dies noch ein wenig hinauszuzögern vermietet Flavias Vater das Haus samt Grundstück an eine Filmcrew aus London. Die

hochgeschätzte Phyllis Wyvern rückt mit ihrem Team an und das Haus steht Kopf.

Die Dreharbeiten beginnen und Flavia beobachtet diese Welt aus Schein, Licht und Unwahrheit. Nichts ist real, alles nur erfunden? Als ein Schneesturm der Abreise des Filmteams verhindert steht gerade die Uraufführung von Romeo und Julia bevor.

Der Sitz der de Luces wird somit zum Notlager des Filmteams und der Dorfbewohner. Während Flavias Schwestern noch auf der Suche nach dem Weihnachtsmann sind, stolpert Flavia natürlich prompt über eine Leiche. Der Aufschrei ist groß, die Polizei vor Ort aber wo ist der Mörder?

Aber Flavia wäre keine de Luce, wenn sie nicht schon einen Plan in der Tasche hätte und dem mysteriösen Mörder auf der Spur.

Mit Flavia ermitteln wir in einem dem kleinen Dörfchen samt de Luce Herrenhaus nahe London Ende der goldenen Zwanziger. Flavia, die viel gehänselte Jüngste der de Luce hat den Tot der Mutter immer noch nicht überwunden. Sie vergräbt sich in Mordermittlungen und plant in ihrem geheimen Labor diverse Gifttränke für ihre älteren Schwestern. Ihre Nase kann sie aus Geheimnissen kaum heraushalten und gerät dabei immer wieder in Gefahr. Dank ihrem treuen Butler Dodger schafft sie es, aus ihrer Einsamkeit, zum Leidwesen ihres Vaters, einen unwiderstehlichen Forscherdrang zu hervorzubringen.

Flavia macht es einem einfach, sie zu mögen. Mit offenen Ohren und großem Herzen findet sie in jedem Menschen das Gute, hilft wo sie kann und bringt die Menschen zusammen.

Ein Spaß für alle Krimifans der Nachkriegszeit, Freunde von Giftpflanzen und alten Apothekergläsern. Alan Bradley macht einfach süchtig!